Tag 20
Kohlbrenner Urs
01.10.2012, 14:01 Uhr
 
Vielleicht sollten wir uns noch die Zeit nehmen um über Zeit und unser Thema nachzudenken.In einer ordentlichen Stadt hat der öffentliche Raum eine Lebnsdauer von 100o Jahren, ein Gebäude von etwa hundert und die Nutzung vielleicht 20 bis 30 Jahren. Dann stehen strukturelle Veränderungen an. Was heisst das für Mischnutzung: Wir brauchen ein Gerüst für den ÖR das robust genug ist erhebliche bauliche und nutzunsstrukturelle Veränderungen aufzunehmen. Die gebäude sollten so flexibel sein um während ihrer Nutzungsauer unterschiedliche Nutzungen in varieblen Mischungsverhältnissen aufzunehemen. Die Erdgeschosse sollten besonders geeignet sein um öffentlichkeitsbezogene Nutzungen aufzunehmen. Seienwir uns bewusst, dass das was wir zum Zeitpunkt der Erstellung für "Richtig" halten eine Momentaufnahme ist. Die Erfahrung zeigt dass Stadt ein Prozess ist, der sich nur bedingt voraussagen lässt
Kindheit•Zukunft
 
Tag 14
Kohlbrenner Urs
25.09.2012, 09:59 Uhr
 
Das ist ja eine steile These, dass Verkehr die Voraussetzung für Urbanität sei. Unterschwellig wird dabei gelich der MIV gemeint.Die Diskussion begann ja mit dem Stichwort Erreichbarkeit, das ist m. E. der geeignetere Begriff um daran weiter zu diskutieren. Urbanität hat sehr viel mit Menschen die sich zu Fuss bewegen und unterschiedliche Aktivitäten zu unterschiedlichen Zeiten unternehmen zu tun. Um irgendwo hin zu gelangen kann man zu Fuss gehen,den ÖV, das Fahrrad nutzen. Manchmal kann auch das Auto sinnvoll und nötig sein. Das hat immer Folgen für den öffentlichen Raum und schränkt seine Benutzbarkeit für andere Nutzrgruppen oft ein, hinzu kommt, dass für das Abstellen zusätzlich Angebote geschaffen werden müssen, die definitv keinen Beitrag zur Urbanität leisten (Parkhäuser, Stellplätze). Fazit: Natürlich muß auch eine Errreichbarkeit mit MIV in sinnvoller Weise gegeben sein- aber planerisch sollten wir vom andern Ende her denken.
Bewegung•Aufenthalt · Gemeinschaft•Freiheit
 
Tag 10
Kohlbrenner Urs
21.09.2012, 09:44 Uhr
 
Lieber Herr Schulten, ausser dem ökonomischen gibt es natürlich auch noch andere Argumente aus dem abc der Stadt-und Sozialplanung. Aber weiter bei Ihnen: An welchen Standorten trifft Ihr Argument zu und um welche Grössenordnungen handelt es sich? Sie sprechen ganz allgemein von Investoren. Meinen Sie den Eigentümer einer Parzelle oder Grossinvestoren bzw. Projektentwickler? Meinen Sie innerstädtischee Lagen wie Baulücken oder Konversionsflächen ? Und weiter bei der Ökonomie: Bietet Mischhnutzung nicht auch die Chance ökonomisch schwächere Nutzungen (Start up`s, Kreative...) dank ökonomisch stärkerer Nutzungen durch quersubventionierung zu halten? Es sind ja oftmals die "Schwächeren" die die Attraktivität des Standortes ausmachen...
Kindheit•Zukunft · Heimat•Arbeit · Rahmenbedingungen
 
Tag 8
Kohlbrenner Urs
19.09.2012, 12:38 Uhr
 
Ich hätte gerne mal über die "Körnigkeit" bei der Mischnutzung diskutiert.
Wenn ein Gebiet aus mehreren Blöcken besteht kann der eine Wohnen, der andere Gewerbe der dritte Infrastruktur beinhalten- ist doch ein gemischt genutztes Gebiet oder?
In einem Block könnte auch auf einem Grunstück ein Wohnhaus, daneben ein Bürogebäde etc. sein. Ist doch ein gemischt genutzter Block.
Auf einemGrunstück kann ein nicht störnder Gewerbebetrieb ein Wohn und Geschäftshaus stehen...
In einm Gebäude kann unten ein Laden darüber Dienstleistungen und Wohnen sein...
In der Wohnung kann man seinen Arbeitsplatz haben oder im Atelier wohnen...
Welche Mischnutzung steht für welches Konzept, wie entsteht Urbanität (und müssen allle Orte in der Stadt "urban" sein) ? Warum und wo und für wen welche Form der Mischnutzung?
Rahmenbedingungen