Tag 21
Philippe Cabane
02.10.2012, 16:28 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Timo Meisel
interessant!
Moderation
Timo Meisel
02.10.2012, 14:06 Uhr
Mag sein, aber das gute alte "Weiter So" geht mit Sicherheit auch nicht gut aus. Es braucht eine Kombination von Top Down und Bottom Up auf der Ebene der Gesellschaftsorganisation. Aber jetzt lehne ich mich zu weit aus dem Fenster - ich bin hier nur der Moderator (;
Heimat•Arbeit · Kindheit•Zukunft
Günter Baasner
02.10.2012, 13:20 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Timo Meisel
Genau, aber das werden magere Zeiten.
Heimat•Arbeit · Kindheit•Zukunft
Moderation
Timo Meisel
02.10.2012, 11:39 Uhr
Auch für die Lebensmittel gibt es schon die passende Bewegung: Urban Gardening.
Heimat•Arbeit · Kindheit•Zukunft
Günter Baasner
02.10.2012, 11:33 Uhr
Ich verstehe die Diskussion nicht so recht. Wenn z.B. ein Industriegebiet ca. 500 m von Wohnen entfernt ist, hat man dort ziemlich große Freiheiten. 500 m sind städtebauliche eine Zäsur, aber was haben diese 500 m mit dem Verkehrsaufkommen zu tun? Ist der Arbeitsmarkt, ist der Absatzmarkt so kleinräumlich, dass sich eine Differenz von 500 m im Verkehr niederschlägt?

Und ist es eine realistische Perspektive, dass künftig Herzschrittmacher, Smart Phones oder Sportschuhe in der Nachbarschaft für die Nachbarschaft produziert werden? Und wo kommen die Lebensmittel her?
Bewegung•Aufenthalt · Heimat•Arbeit
Moderation
Timo Meisel
02.10.2012, 10:24 Uhr
Zum Stichwort "Urbane Produktion": Dezentrale, selbstverwaltete, saubere, computergestütze Kleinst-Manufakturen sind mittlerweile auch zu einer (politischen) Bewegung gereift: FabLabs!
Kindheit•Zukunft · Heimat•Arbeit · Rahmenbedingungen
Prof. Dr. Wilhelm Bauer
02.10.2012, 09:07 Uhr
 
Kurze Wege sind das Credo für die Zukunft. Es ist völlig widersinnig, Leben und Arbeiten dauerhaft zu trennen. Diese Logik ist ein Teil der arbeitsteiligen Industrieproduktion. In Zukunft werden Produktionen wieder integrierter, Maschinen und Anlagen mit Sensoren zu Cyber-Physical-Systems werden, emmissionsarm, irgendwann vielleicht sogar emmissionsfrei sein können, ohne Lärm, ohne Schadstoffausstoß, ohne Wasserverschutzung. Wir sprechen in der Wissenschaft über die "Urbane Produktion", die Bestandteil unserer Lebensräume werden wird. Dann noch notwendiger Verkehr wird zudem emmissionsfrei sein, mindestens in den Städten. Es wird zwar noch etwas dauern, aber am Ende der Entwicklung werden alle Fahrzeuge und Mobilitätssysteme vollelektrisch angetrieben sein und dann wird der innerstädtische Verkehr auch bald verträglich für die Bewohner in einem Quartier sein.
Heimat•Arbeit · Kindheit•Zukunft