Susanne Eisenbarth
Moderation
26.06.2012, 17:48 Uhr
Letzter Diskussionsimpuls

Gestern war der vorerst letzte Tag der Ideenfindung zu Duhamel. Lieben Dank an alle, die sich hier mit Beiträgen, Ideen und Kommentaren eingebracht haben! Das Spektrum der Vorschläge war sehr groß und wir gehen nun zunächst in die Auswertungsphase. Im Herbst haben Sie dann die Möglichkeit, mit uns weiterzudiskutieren und die entwickelten Nutzungsvarianten für Duhamel sowohl in einer Veranstaltung vor Ort als auch über ZivilArena zu werten. Bis dahin Ihnen allen eine gute Sommerzeit!

Tag 16
 
Susanne Eisenbarth
26.06.2012, 17:48 Uhr
Diskussionsimpuls  

Gestern war der vorerst letzte Tag der Ideenfindung zu Duhamel. Lieben Dank an alle, die sich hier mit Beiträgen, Ideen und Kommentaren eingebracht haben! Das Spektrum der Vorschläge war sehr groß und wir gehen nun zunächst in die Auswertungsphase. Im Herbst haben Sie dann die Möglichkeit, mit uns weiterzudiskutieren und die entwickelten Nutzungsvarianten für Duhamel sowohl in einer Veranstaltung vor Ort als auch über ZivilArena zu werten. Bis dahin Ihnen allen eine gute Sommerzeit!

Tag 15
Michael Schmitt
25.06.2012, 15:27 Uhr
Neue Idee
Off Road Park fuer Geländewagen
28
Off Road Park für Geländewagen. Fahrertraining , Veranstaltungen usw.
25.06.2012 - 15:47| Susanne Eisenbarth Lieber Michael Schmitt. Vielen Dank für Ihre Idee. Für einen solchen Off-Road Park braucht man doch sicher eine gewisse Freifläche und ausreichend breite Wege? Da die Bergehalde stark begrünt ist hätte dies das Entfernen von Vegetationselementen zur Folge. Außerdem ist das Gelände sehr groß. Bezieht sich Ihr Vorschlag auf die gesamte Fläche oder nur einen Teilbereich?
Nicole Plath
25.06.2012, 10:39 Uhr
Neue Idee
Freizeit und Tourismus
Erlebnis-Wandern
27
Vorhandene Wanderwege ausbauen und neue anlegen. Diese Wege könnten verschiedene "Routenthemen" haben, z.B. Leben und Arbeit der Bergmänner, Natur auf Duhamel (Hinweise auf Pflanzen und Insekten, die sich dort angesiedelt haben), u.ä. Die jeweiligen Routen zeigen alle paar Meter interessante Informationen (natürlich mit Fotos) auf Hinweistafeln. Als Abwechslung könnten dazwischen Kunstwerke zum Thema Bergbau stehen. Diese Kunstwerke sollten allerdings gegen Vandalismus "immun" sein, da es leider immer wieder zu Schäden kommen könnte...
25.06.2012 - 10:59| Susanne Eisenbarth Liebe Frau Plath. Danke für die weitere Idee. Durch Themenwege einene Bezug zur Historie Duhamels zu schaffen ist sinnvoll, gerade weil die Bergbaugeschichte sich erst jetzt dem Ende neigt und man viele Aspekte der Bergbaugeschichte und -kultur noch aufnehmen kann. In diesem Zusammenhang wäre es ja vielleicht auch möglich die Themenrouten digital zu vernetzen, sodass man mit einem Smartphone oder ähnlichem weiterführende Informationen, Geschichten oder Geräusche aus dem Bergwerksalltag erleben könnte?
 
Susanne Eisenbarth
25.06.2012, 10:17 Uhr
Diskussionsimpuls  

Heute haben Sie noch einen letzten Tag die Chance, Ihre Idee für Duhamel einzubringen. Also nutzen Sie die Chance, überlegen Sie sich eine Nachnutzung und stellen Sie Ihre Idee ein. Ab morgen geht es dann in die Auswertung aller Vorschläge aus Bürgercafé und ZivilArena-Beiträgen und ab Herbst werden wir Ihnen dann verschiedene Nutzungsvarianten für Duhamel präsentieren und auch darüber wieder mit Ihnen ins Gespräch kommen wollen.

 
DocW
25.06.2012, 09:32 Uhr

Grundsätzlich finde ich die Idee sehr gut, Bürger und Anwohner mit ihren Ideen an einem Projekt zu beteiligen - aber das muss dann schon in einem frühen Stadium beginnen und mit hinreichender Ernstnahme des Bürgers einhergehen.

Der Eindruck war schon beim 1. Bürgercafé für dieses Projekt "Duhamel“ ein anderer: Zum einen stellte der Bergführer bei der Haldenbegehung klar (zumindest kam es so an), dass die Planung für die oberste Ebene der Halde abgeschlossen sind: „futuristisches Polygon in puristischer Ebene" oder umgekehrt: "puristische Landmarke in futuristischem Ambiente"; jedenfalls kohlen-schlacke-schwarz, kein Grün, keine Pflanzen und erst recht keine Wirtschaftsgebäude oder Sanitäranlagen. (Leider auch kein alternativer Baum oder Busch für diese Zwecke) Zum andern stand auch die Nutzung der denkmalgeschützten Gebäuden fest: Kompressorenhalle und Förderturm museal, andere als Bürogebäude für die RAG.

Also konnte es eigentlich nur noch um die restlichen Gebäuden verschiedenen Alters und Erhaltenswürdigkeit auf dem Betriebsgelände gehen, was aber nicht klar (oder klar gesagt) wurde. Stattdessen gab es an den Cafétischen eindeutige Vorgaben auf betriebswirtschaftlicher Zielgeraden: gewerbliche Nutzung, mit der vor allem „Mehrwert geschöpft und geschaffen“ werden muss - Klartext: Das Ganze muss sich rentieren!

Abgesehen von solch pressewirksamen, ansonsten aber unsinnigen Ideen wie U-Boote, U-Bahnen oder Teilchenbeschleuniger (hoffentlich doch keine Schleuder für saarländisches Kaffeegebäck) käme hier dann endlich der Bürger/die Bürgerin ins Spiel. Aber was soll diese/r zu einer wirtschaftlichen Nutzbarkeit der Gebäude oder alternativ der möglicherweise geräumten Flächen sagen?

Bestenfalls können hier die Ideen zum Mehrgenerationenwohnen und Alten- und Pflegeeinrichtungen herausgegriffen werden, was angesichts des steigenden Bedarfs in einer immer älter werdenden Gesellschaft mit Sicherheit rentabel wäre... Und mit der entsprechend begüterten Klientel könnte auch der lukrative Mehrwert geschöpft werden; Allerdings wäre damit der Durchschnittsbürger oder -bergmann wieder draußen aus der Geschichte...

Abschließend wäre für den Bürger aber eine ganz andere Frage interessant: Was kostet diese Ideenschmiede im Bürgercafé und insbesondere hier in dieser Zivilarena? – Nicht unbedingt in absoluten Zahlen, sondern runtergerechnet: pro „Idee“ (26, Stand 24.06.2012), pro „Diskutant“ (32), pro „Beobachter“ (69) oder auch pro betroffenem Bergmann (das würde allerdings den Zahlwert extrem schrumpfen lassen). Ist denn keiner rechtzeitig auf die Idee gekommen, dass das Geld anderweitig hätte besser angelegt werden können? Eine Empfehlung fürs Rechnungshof-Direktorium ist das sicher nicht...

25.06.2012 - 21:44| DocW Lieber PeterK. "Teilhabe-Koeffizient" klingt natürlich gut, und wenn Sie es so bezeichnen wollen, soll es mir recht sein. Im nächsten Schritt wäre dann festzulegen, in welchem Koeffizientenbereich sich Geldverschwendung darstellt; also, wo das Fensterbrett des Fensters ist, aus dem das Geld geworfen wird. Liebe Frau Eisenbarth. Ich gebe Ihnen völlig recht in dem Punkt, dass im Bürgercafé Einiges vermittelt, noch mehr transparent gemacht und vor allem sehr viel kommuniziert wurde. Entscheidend ist aber, was bzw. wie es bei den Teilnehmern (m/w) ankam, insbesondere bei denen, die deswegen vor Ende der Veranstaltung das Weite suchten.
25.06.2012 - 20:18| Peter K. Hm, auf der einen Seite kritisieren Sie angebliche Vorgaben von "betriebswirtschaftlichen Zielgeraden", auf der anderen Seite schlagen Sie die Ermittlung eines Teilhabe-Koeffizienten vor? Sollte man Mitsprache-Effizienz in Geld aufwiegen?
25.06.2012 - 10:08| Susanne Eisenbarth Lieber DocW. Zunächst danke für Ihren kritischen Beitrag. Schließlich lebt davon ja auch die Diskussion. Vielleicht zunächst zu dem Punkt der Frühzeitigkeit der Beteiligung: Für Duhamel bestehen derzeit noch keine Planungen. Somit haben Bürger noch vor Beginn fixer Planungen die Möglichkeit, zu Wort zu kommen. Das haben sie zum einen im Rahmen des Bürgercafés genutzt, zum anderen aber auch auf ZivilArena. Die Randkomponenten für die Entwicklung wurden auch von Beginn an vermittelt - wie Sie ja bereits schrieben - das Saarpolygon auf der Bergehalde und die Möglichkeiten der Nachnutzung für die denkmalgeschützten Gebäude. Darüber hinaus ist jedoch Raum zum Nachdenken und Ideen finden. Dass dabei nicht jede einzelne Idee umgesetzt werden kann, wurde transparent bereits im Bürgercafé kommuniziert. Bei der Auswahl und Bewertung der Ideen werden verschiedene Aspekte eine Rolle spielen, einer davon ist sicherlich auch die Wirtschaftlichkeit. Aber nicht ausschließlich. Inwieweit die einzelnen Ideen umgesetzt werden können, prüft nun in den folgenden Monaten ein Planerteam in enger Rückkopplung mit Gemeinde und RAG Montan Immobilien. Wir werden Ihnen dann im Herbst vorstellen, wie ein mögliches Nutzungskonzept in verschiedenen Varianten für Duhamel aussehen kann. Nutzen Sie doch heute den letzten Tag, sich weiter konstruktiv in die Diskussion einzubringen.
Tag 13
 
Susanne Eisenbarth
23.06.2012, 21:16 Uhr
Diskussionsimpuls  

Liebe Diskutanten. Sie haben noch bis Montag Zeit Ihre Ideen einzustellen. Bisher haben wir 26 Ideen zu verschiedensten Themen gesammelt. Ich würde die verbleibenden Tage gerne über den letzten Logbucheintrag diskutieren, in dem es um die Einbindung von Duhamel in die "Internationale Route der Industriekultur" geht. Den enstprechenden Link finden Sie im Logbucheintrag. Was halten Sie von einer Einbindung? Sie können auch gerne weiterhin Ihre eigenen Ideen einstellen und vorhandene kommentieren oder ergänzen.

sebastian
23.06.2012, 13:40 Uhr
Neue Idee
Freizeit und Tourismus
kultur-und veranstaltungspark
26
Erlebnis "Halde": Von weitem schon erkenne ich den hellen Sand. Um Hindernisse kurven Wagemutige auf alten Snowboards einen Teil des Hangs hinunter (vgl.monte kaolino). An die Kuppe des Berges schliesst sich eine Fläche mit Liegestühlen an. An einer Blockhütte kaufe ich mir einen Cocktail und blicke den Hang hinab auf die Sandboarder und das Tal. Es wird Abend. Über einen fackelbeleuchteten Weg und Holztreppen gelange ich in ein Viertel alter Industriegebäude. Aus einer großen Fabrikhalle tönen dumpf Bassgeräusche. Die Strasse zwischen den Gebäuden wird bunt durch Lampions und Laternen beleuchtet. Cafes säumen die Strasse. An einer langen Wand besprühen und bemalen junge Leute eine dafür vorhergesehene Mauer. Ich gehe weiter und sehe eine große Leinwand. Zuschauer beobachten gebannt ein Fußballspiel. Am nächsten Morgen fahre ich wieder auf das Gelände. Auf dem alten Parkplatzgelände findet ein Flohmarkt statt. Es ist Sonntag. Ich schreite auf einen Holzpfad, der langsam ansteigt und auf Stelzen ruht. Auf dem hölzernen Hochweg passiere ich alte Schornsteine aus nächster Nähe.Es gibt Stufen, auf denen der Weg ansteigt und absinkt. Ideen: sandb., disco, cafes,
23.06.2012 - 14:48| Susanne Eisenbarth Lieber Sebastian. Vielen Dank für Ihre Idee! Ich habe mir die Seite von Monte Kaolino gleich einmal angesehen (war mir vorher nicht bekannt). Ich finde die verscheidenen touristischen Nutzungen sehr interessant. Besonders das Sand-Boarden wäre mir so zunächst nicht in den Sinn gekommen. Was halten denn andere Diskutanten von dieser Idee, neben der Sommerrodelbahn? Zu der Idee mit der Leinwand und dem Fußball schauen habe ich direkt an ein Open-Air Kino gedacht. Die Idee mit der Graffiti-Wand sollten wir hier ebenfalls weiter beobachten. Wissen Sie wieviele öffentlich ausgewiesene Flächen es für Graffiti in der Region gibt?
Tag 12
Schäfer
22.06.2012, 20:27 Uhr
Neue Idee
Freizeit und Tourismus
Schwimmbad mit Carfe und Seilbahn
25
Die Halde eignet sich hervoragend als Frei- und ggf Hallenbad. Dies könnte durch ein Panoramacafe ergänzt werden und die Erreichbarkeit durch eine Bergbahn ergänzt werden. Vergleichbares gibt es schon, aber der Ausblick ist hier schöner.
22.06.2012 - 21:22| Susanne Eisenbarth Guten Abend Schäfer. Auch Ihnen danke ich für das Einbringen Ihrer Idee! Verstehe ich das richtig, dass das Schwimmbad oben auf der Bergehalde enstehen sollte? Könnten Wellnessangebote hinzugefügt werden? Oder könnten Sie sich vorstellen die Bestandsgebäuden als Wellnesshotel umzunutzen? Wie könnte das Schwimmbad aussehen um auch einen optischen Anziehungspunkt zu haben? Vielleicht in dem Stil von Colani, wie beispiesweise die Planungen zur Errichtung eines Colani-Bads in Friedrichshafen? Und wo ist Ihr vergleichbares Beispiel zu finden?
Margot
22.06.2012, 14:41 Uhr
Neue Idee
Energie
Energiestandort
24
Man könnte meine Idee von neulich (Solarpark) auch noch weiter denken und aus der Fläche einen Energiestandort machen (was er ja eigentlich auch schon ist bzw. war.), z.B. dem Solarpark, einigen Windrädern, vielleicht auch einer Biogasanlage. Oder irgendwas in Kooperation mit dem Kraftwerk. Und Firmen, die was mit Energie zu tun haben.
22.06.2012 - 16:15| Susanne Eisenbarth Liebe Margot. Vielen Dank für Ihre weitere Idee. Also schließt dieser Vorschlag alle anderen vorgeschlagenen Nutzungen (Tourismus, Gewerbe, Wohnen...) komplett aus? Gleiche Planungen (Energiepark) gibt es ja bereits auch schon für die Grube Luisenthal. Ist Ihnen hierzu etwas bekannt? Sollte man also fast zeitgleich zwei solcher Standorte erschließen und das kulturelle Erbe, welches sich hinter Standorten solcher Art verbrigt in den Hintergrund treten lassen? (In Bezug auf beispielsweise ein Gesamtkonzept, welches einen Nutzungsmix vereint oder auch eine reine touristische Nutzung)
Tag 11
 
Susanne Eisenbarth
21.06.2012, 17:38 Uhr
Diskussionsimpuls  

Liebe Diskutanten und Beobachter! Sie haben ab morgen nur noch drei Tage Zeit, Ihre Idee einzubringen. Danach gehen wir in die Auswertung der Ideen und werden zusammen mit den Ergebnissen aus dem Bürgercafé die ersten Nutzungsvarianten für Duhamel erarbeiten. Also nutzen Sie die Chance, und stellen Sie Ihre Idee für Duhamel ein.

Tag 10
 
D. Blaes
20.06.2012, 13:19 Uhr

Sehr geehrte Frau Eisenbarth, die Frage nach den Toren widerspricht aber Ihrer Anregung zum Wohnen auf Duhamel. Ich bin sehr für ein Wohngebiet, aber ohne Tore oder Zäune/Mauern. Oder verstehe ich Sie falsch?

22.06.2012 - 14:29| Margot Hallo. Da möchte ich Herrn Blaes recht geben. Nicht nur wenn ein Wohngebiet entstehen sollte, auch bei all den anderen vorgeschlagenen Nutzungen wäre es doch schön, wenn die Fläche langsam mit der Umgebung zusammenwachsen würde.
20.06.2012 - 13:34| Susanne Eisenbarth Lieber Herr Blaes. Es ging mir vielmehr um die Gestaltung der Eingangssituationen. Von einer offenen Gestaltung bin ich schon ausgegangen. Aber danke für den Hinweis. Das kann in der Tat falsch verstanden werden. Ich werde das gleich mal in der Formulierung ändern.
 
Susanne Eisenbarth
20.06.2012, 07:34 Uhr
Diskussionsimpuls  

Sie haben noch fünf Tage Zeit, Ihre Ideen und Wünsche für die Entwicklung von Duhamel einzureichen. Gibt es eigentlich Vorstellungen, wie zukünftig der Eingang zur Bergwerksanlage aussehen soll? Wie viele Eingänge/Zugänge braucht Duhamel?

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