Tag 17
A. Knoch
08.05.2014, 00:00 Uhr
 
Städteplanerische Vision
Ein paar weitere Ideen sind genannt worden und erläutert, die in verschiedene Richtungen weisen:
Genossenschaftliche Projekte, Lebensfreundliche Gestaltung für alle Lebensalter (Familien haben Kinder, die aber auch Großeltern, die ggf. auch in Reich- oder Rufweite der Familien wohnen wollen, v.a. da, wo das Leben sich abspielt und nicht weit weg...), Freizeiteinrichtungen, Häuser der Gartenstadt usw.
Das alles gehört verknüpft mit den Arbeits-Stätten (Forschung, Produktion, die keinen Lärm der Abgase erzeugt).
Diese Verknüpfung funktioniert nur, wenn es nicht dem freien Spiel der Kräfte überlassen bleibt sondern eine städteplanerische Vision da ist, die für die Verbindung und den Ausgleich sorgt.
Da gibt es verschiedene Mittel, z.B., wie erwähnt, über die Preisgestaltung, wenn die Stadt die Grundstücke weiterverkauft.
Ich plädiere nach wie vor dafür, dass zunächst eine Stadtplanung (unter Einbeziehung der Region) ein Konzept erarbeitet. Warum nicht in einem Wettbewerb ?!
GSK · Familien · Stadtplanung
 
Tag 15
A. Knoch
06.05.2014, 22:27 Uhr
Lieber Herr Wawra-Benz,
auch das französische Viertel in der Tübinger Südstadt hatte vorgegebene Grundstrukturen durch die Kasernengebäude, die Wohn-Arbeits-Gebäude
bzw. die genossenschaftlich errichteten Wohnhäuser wurden auf den dazwischen liegenden Freiflächen gebaut.
Trotzdem hat es ein städteplanerisches Konzept gegeben, das
a) das Ganze in den Blick genommen hat
b) eine Vision für dieses neue Stadtviertel formuliert hat, unter Aufnahme der vorgegebenen Elemente.
Mir scheint es, wenn es in Ihre Richtung weitergehen sollte, nötig, dann ganz Sigmaringen und die positiven Faktoren in der Region mit einzubeziehen
und ein Gesamtkonzept für das Kasernengelände zu entwerfen. Wie immer werden solche Konzepte dann auch Stück für Stück verfeinert und den Gegebenheit angepasst werden müssen, aber eine große Linie braucht es doch, an der man sich entlang bewegt.
Die jedenfalls kann ich (noch) nicht, am ehesten aber in Ihrem Vorschlag, erkennen.
Was ich persönlich interessant finde, ist eine planerisch geförderte Mischung von Wohn-, Lebens- und Arbeitsformen (junge und ältere, Wohnen und Arbeiten, Zugewanderte und "hiesige"). Das entdecke ich jedenfalls in Ihrem Vorschlag.
Schwierig natürlich bei jedem Modell: Die Anbindung an die Innenstadt, nicht nur aufgrund der Entfernung, auch aufgrund der Höhenunterschiede. A. Knoch
GSK · Stadtplanung
 
Tag 9
A. Knoch
30.04.2014, 20:46 Uhr
Kommentar zur Idee Gartenstadt Sigmaringen
Das könnte, lieber Hr. Wawra-Benz,
ein mögliches Ergebnis der Stadtplanung sein, die aber - bitte entschuldigen Sie, wenn ich mich wiederhole - dem Ganzen Verfahren vorgeschaltet werden sollte.
Gestern wurde im Stadtrat Sigmaringen ja berichtet, dass nicht die ganze Fläche bebaut werden soll, sondern (zunächst) die schon überbauten Flächen, ggf. daraus auch nur ein Teil.
Trotzdem wäre es sinnvoll einen großen Wurf zu denken, zum Beispiel in Ihrem Sinn.
Dann muß auch nicht gleich an die Verdoppelung der Einwohner-Zahl gedacht werden, was mir an Ihrer Idee offengestanden auch nicht ganz einleuchten will.
GSK · Stadtplanung
 
Tag 7
A. Knoch
28.04.2014, 23:23 Uhr
 
Stadtplanung!
Die Konversion der ehem. französischen Kasernen in der Tübinger Südstadt ist dort nicht nur aufgrund des dort großen Platzbedarfs für Studierende gelungen, sondern auch aufgrund eines überzeugenden städteplanerischen Konzepts: "Stadt der kurzen Wege", nämlich Wohnen und Arbeiten wie in einer mittelalterlichen Stadt wieder zusammen zu bringen.
Sicherlich gibt es für die Konversion der Gr-Stauffenberg-Kaserne andere Parameter als in Tübingen, aber mir scheint es wichtig, zunächst stadtplanerische Konzepte zu entwerfen und nicht allein Flächen vermarkten zu wollen.
GSK · Stadtplanung