Tag 16
Idee
26
07.05.2014, 12:13 Uhr

Inzigkofen - eine Wohngemeinde mit Zukunft

Meine Gedanken und Ideen zu einem etwas anderen Inzigkofen sind geprägt von zwei Prinzipien:
• das miteinander Teilen können und
• die Chance von den Kompetenzen vieler Nachbarn zu profitieren.
Die Ideen gehen aber weit über die bisher in Inzigkofen erfolgreich praktizierte Nachbarschaftshilfe hinaus. Sie sollen auch den Nachbarschaftshilfeverein nicht ersetzen, sondern – dort wo es passt – das System individuell ergänzen.
Die Ideen werden sicherlich am Anfang auf Skepsis, Vorbehalte und Widerstand stoßen. Es kommt gerade am Anfang eines Klärungsprozesses darauf an, die Ideen ernst zu nehmen, besonders hinsichtlich eines Zeithorizonts jenseits des Jahres 2020. Dabei können Bürgermeister und Gemeinderat die Aufgabe des Moderierens übernehmen.

Meine Ideen:

1. Bürgerbus
2. Car-Sharing
3. Dorfladen
4. Neue Wohnformen

Einzelheiten gem. beigefügte Datei
Wohnen · Gewerbe und Industrie
Marcus Wawra-Benz
07.05.2014, 10:54 Uhr
 
Das Kernareal hat mit seinen Gebäuden und deren Anordnung tatsächlich Ähnlichkeiten mit einem Universitätscampus, eine Ausdehnung der Hochschule oder die Ansiedlung von Firmen in Wissenschaft und Forschung ist sehr gut denkbar.
Drumherum kann die Gartenstadt- Wohnbebauung enstehen entlang der bereits vorgegebenen Wege.

Marcus Wawra-Benz
GSK · Wohnen
Marcus Wawra-Benz
07.05.2014, 09:58 Uhr
Kommentar zur Idee Gartenstadt Sigmaringen
Guten Tag Frau Wieczorek,

danke für Ihre Antwort--und den großen Zeitungsartikel von heute, vielleicht bekommt dieser mehr Resonanz als die Internetseite.

Mit allem habe ich gerechnet, nur nicht mit Ihrer Frage, "wo diese große Zahl Menschen herkommen und den Weg nach Sigmaringen finden soll".

Angesichts der ernormen Zahl von Flüchtlingen, in Europa
insbesondere an den EU Außengrenzen sind die angedachten 15.000 Menschen aus meiner Sicht sogar nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Ich denke insbesondere an Tausende junge Menschen, die ohne jede Perspektive in Malta, Lampedusa und Griechenland festsitzen (...wenn die enstprechenden Berichte stimmen; daran zweifle ich nicht).

Wir leben in beträchtlichem Wohlstand--aber er schmeckt nicht richtig, wenn zeitgleich andere unter unwürdigen Bedingungen ausharren müssen.
Ich habe selbst 4 erwachsene Kinder zwischen 20 und 30 mit bester Gesundheit, Ausbildung und Perspektiven--und es ist nicht zu akzeptieren, dass es zugleich ungezählten Gleichaltrigen dramatisch schlechter geht.

(Richtig ist, dass eigentlich die Strukturen in den betroffenen Ausgangsländern gestärkt werden müßten, damit es erst garnicht zur Abwanderung kommt.
Hierzu könnte eine Mittelmeer- Union dienen statt der bisherigen EU...)

Ich denke, es würde sich schnell herumsprechen, dass es in Sigmaringen nicht nur befristete Notunterkunft, sondern eigenes Haus mit Garten, und gerne auf Dauer angelegt als Angebot bereit stehen.
_____

Schön, dass der Parkcharakter des Areales erkannt wird.
Als offene Schwäbische Wacholderheide mit Wiesen, Einzelbäumen und Wald ist es einer englischen Parklandschaft vergleichbar.
Ich bin gestern mit dem Rad sämtliche Wege abgefahren und sehe meine Idee bestätigt. Grob überschlagen komme ich nun auf 800-1000 Häuser, je nach Verdichtung und Belegung auch weniger oder mehr.
Der Höhenunterschied und die Entfernungen zur Stadt und nach Sigmaringendorf sind nicht so enorm und durchaus zu Fuß oder mit dem Rad zu bewältigen. Es kann eine direkte Verbindungsachse von Sigmaringen über die Gartenstadt bis nach Sigmaringendorf/Weingartenstraße enstehen. Letztlich würden Sigmaringen und Sigmaringendorf über die Neubaugebiete Riedbaum, Gartenstadt und Lehmgrube quasi zusammenwachsen.
Wohn-, Einkaufs- und Bildungsmöglichkeiten, Krankenhaus, Natur/ Freizeit, alles gegeben.
Die ehem. militärischen Fahrzeughallen können Werkstätten und Betriebe ergeben.

Marcus Wawra-Benz
GSK · Fachkräfte · Wohnen · Migration
 
Tag 15
Moderation
Wanda Wieczorek
06.05.2014, 11:20 Uhr
Eine Gartenstadt ist auf dem Areal der Graf-Staufenberg-Kaserne sicherlich gut vorstellbar - das Gelände hat bereits jetzt parkähnlichen Charakter und besticht durch alten Baumbestand und viel Grün. Für mich stellt sich eher die Frage, woher die zahlreichen neuen BewohnerInnen kommen sollen, wie sie ihren Weg nach Sigmaringen finden und welche Arbeit sie hier aufnehmen. Sehen Sie den Vorschlag in Zusammenhang mit der Agentur für Arbeitsmigration (Idee 11)? Mit einem solchen "Welcome Center" wird ja auch die Entwicklung einer sogenannten Bleibekultur beabsichtigt, also die kulturellen und sozialen Voraussetzungen dafür, dass Menschen sich zu Hause fühlen und als Teile der Gesellschaft willkommen sind. Was braucht es dazu noch in der Region, abgesehen von günstigem Wohnraum?
GSK · Wohnen · Fachkräfte
 
Tag 14
Marcus Wawra-Benz
05.05.2014, 09:58 Uhr
Kommentar zur Idee Gartenstadt Sigmaringen
Hallo Herr Koch,
natürlich bedarf eine neue Stadt oder ein neuer Stadtteil der Stadtplanung!
Die Gliederung des Gesamtareales ist duch die vorhandenen Wege bereits gegeben.
Es fehlt nur noch die Unterteilung in Bauplätze...
Die Wege können gerne ohne Asphaltierung bleiben.
Ich denke an soviele einfache Häuser und Gärten, bis das gesamte Areal belegt ist- ob dies letztlich 5.000 oder 15.000 Bewohner bedeutet ist eher zweitrangig.
Die Bestandsbauten können auch Arbeitzplätz enthalten (Büros und Werkstätten).
Gedanke ist ein neues Asylmodell: nicht mehr nur halbherzig und befristet Unterkunft gewähren, sondern sofort anständigen Haus und Grund anbieten bis hin zur Möglichkeit des direkten Grunderwerbs über günstige Finanzierungsraten.
Nicht länger Menschen über Jahre unter frustrierenden Bedingungen und mit schlechten Aussichten verharren lassen, sondern die Chance bieten, auf der Basis von Haus und Grund sogleich mit ganzer Kraft Ausbildung, Arbeit und Familiengründung angehen zu können.
Ich bin Architekt und rechne pro Person mit 20qm Wohnraum für 1.500 Eurp/qm
= 30.000 plus 200qm Grundstück a 100 Euro = 20.000.
Plus Erschließungskosten.
Insgesamt rechne ich mit ca. 850 Mio Gesamtkosten, die aber durch den Verkauf der Häuser und Grundstücke letztlich zurückfließen .
Natürlich wird die neue Gartenhaus-Siedlung auch jedem einheimischen Bürger offen stehen zum Wohnen oder Eigentumserwerb.
Die derzeit geplante Begrenzung auf ein Kernareal ist in der Phase der frühen
Ideenfindung nachteilig.
Marcus Wawra-Benz
Architekt
Sigmaringendorf
Wohnen · GSK
 
Tag 8
Idee
23
29.04.2014, 09:00 Uhr

Gartenstadt Sigmaringen

Idee ist der Bau einer kompletten Neustadt in Form einer Gartenstadt für 15.000 Bewohner -bevorzugt und gerne für Flüchtlinge und Migranten.
Der Schwerpunkt liegt auf der Realisierung einer Vielzahl kleiner neuer ökologischer Wohnhäusern über das gesamte Areal verteilt jeweils mit eigenen kleinen Gärten.
Die bestehenden Gebäude dienen der nötigen Infrastruktur (Verwaltung, Bürgerhaus, Sporthalle, Einzelhandel, Apotheke, Post, Frisör etc.)
Der Gefahr der Ghettobildung besteht, ist aber nicht größer sein als in anderen bekannten Schlafstädten oder Neubaugebieten.

Für Sigmaringen mit stagnierender Einwohnerzahl besteht die einmalige Chance, sich auf einen Schlag zu verdopplen und dramatisch zu verjüngen.
GSK · Wohnen