Tag 16
Ewald Erath
07.05.2014, 12:36 Uhr
Kommentar zur Idee Gartenstadt Sigmaringen
Das Gelände der Kaserne wäre als Industriepark bestens geeignet.

Es müsste doch möglich sein, aus der Region Friedrichshafen von den Weltfirmen ZF, Rolls Royce, oder Liebherr Biberach oder die Pharmaindustrie als Zulieferer zu gewinnen. Es gibt sicher noch viele Firmen die ich hier namentlich noch nicht genannt habe.
Dies würde der Stadt Sigmaringen einen Aufschwung bereiten, Gewerbesteuer und auch die Kaufkraft steigern. Auch die Abwanderung der jungen Leute könnten dadurch gestoppt werden. Wenn dadurch Arbeitsplätze geschaffen werden, würde dies eine Bereicherung der Stadt Sigmaringen sein, ob durch die Zunahme der Bevölkerung oder auch der Aufschwung der Industrie.

Die Chancen waren noch nie so groß wie jetzt. Auch der Vorteil, dass unser Ministerpräsident in Laiz wohnt, durch Ihn könnten mit Sicherheit viele wichtige Kontakte hergestellt werden.

Ich kann mir vorstellen, dass dadurch 800 – 1200 Arbeitsplätze geschaffen werden könnten.
Gewerbe und Industrie · GSK · Fachkräfte
Birgit Buchmann
07.05.2014, 11:15 Uhr
Kommentar zur Idee Gartenstadt Sigmaringen
Integration heißt für mich, den Menschen zu helfen und zu Unterstützen und in der Gemeinschaft zu integrieren. Wie soll das bei dieser Gartenstadt funktionieren, diese Menschen würden doch noch mehr ausgrenzt und isoliert.
Ich sehe es doch heute noch, wenn diese Menschen unter sich bleiben, dann ändern sie Ihre Gewohnheiten nicht, lernen die Sprache nicht, schicken ihre Kinder zu den Elternsprechtagen und zum Einkaufen.
Fachkräfte · GSK · Migration
Marcus Wawra-Benz
07.05.2014, 09:58 Uhr
Kommentar zur Idee Gartenstadt Sigmaringen
Guten Tag Frau Wieczorek,

danke für Ihre Antwort--und den großen Zeitungsartikel von heute, vielleicht bekommt dieser mehr Resonanz als die Internetseite.

Mit allem habe ich gerechnet, nur nicht mit Ihrer Frage, "wo diese große Zahl Menschen herkommen und den Weg nach Sigmaringen finden soll".

Angesichts der ernormen Zahl von Flüchtlingen, in Europa
insbesondere an den EU Außengrenzen sind die angedachten 15.000 Menschen aus meiner Sicht sogar nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Ich denke insbesondere an Tausende junge Menschen, die ohne jede Perspektive in Malta, Lampedusa und Griechenland festsitzen (...wenn die enstprechenden Berichte stimmen; daran zweifle ich nicht).

Wir leben in beträchtlichem Wohlstand--aber er schmeckt nicht richtig, wenn zeitgleich andere unter unwürdigen Bedingungen ausharren müssen.
Ich habe selbst 4 erwachsene Kinder zwischen 20 und 30 mit bester Gesundheit, Ausbildung und Perspektiven--und es ist nicht zu akzeptieren, dass es zugleich ungezählten Gleichaltrigen dramatisch schlechter geht.

(Richtig ist, dass eigentlich die Strukturen in den betroffenen Ausgangsländern gestärkt werden müßten, damit es erst garnicht zur Abwanderung kommt.
Hierzu könnte eine Mittelmeer- Union dienen statt der bisherigen EU...)

Ich denke, es würde sich schnell herumsprechen, dass es in Sigmaringen nicht nur befristete Notunterkunft, sondern eigenes Haus mit Garten, und gerne auf Dauer angelegt als Angebot bereit stehen.
_____

Schön, dass der Parkcharakter des Areales erkannt wird.
Als offene Schwäbische Wacholderheide mit Wiesen, Einzelbäumen und Wald ist es einer englischen Parklandschaft vergleichbar.
Ich bin gestern mit dem Rad sämtliche Wege abgefahren und sehe meine Idee bestätigt. Grob überschlagen komme ich nun auf 800-1000 Häuser, je nach Verdichtung und Belegung auch weniger oder mehr.
Der Höhenunterschied und die Entfernungen zur Stadt und nach Sigmaringendorf sind nicht so enorm und durchaus zu Fuß oder mit dem Rad zu bewältigen. Es kann eine direkte Verbindungsachse von Sigmaringen über die Gartenstadt bis nach Sigmaringendorf/Weingartenstraße enstehen. Letztlich würden Sigmaringen und Sigmaringendorf über die Neubaugebiete Riedbaum, Gartenstadt und Lehmgrube quasi zusammenwachsen.
Wohn-, Einkaufs- und Bildungsmöglichkeiten, Krankenhaus, Natur/ Freizeit, alles gegeben.
Die ehem. militärischen Fahrzeughallen können Werkstätten und Betriebe ergeben.

Marcus Wawra-Benz
GSK · Fachkräfte · Wohnen · Migration
Sigmarsfreund
07.05.2014, 09:53 Uhr
Kommentar zur Idee Gartenstadt Sigmaringen
Wenn dieses Projekt verwirklicht werden sollte, verlasse ich mit meiner Familie Sigmaringen. Dann kann ich gleich nach Neu-Kölln ziehen. Soziale Unruhen werden die Folgen sein. Was sollen die Migranten hier bitte arbeiten? Es gibt keine freien Arbeitsplätze in Sigmaringen. Weder für Akademiker noch für Hilfskräfte. Warum verlassen denn so viele junge Leute die Stadt? Ausländeranteil mindestens 50%. Das kann nicht gutgehen.
GSK · Migration · Fachkräfte
 
Tag 14
Marcus Wawra-Benz
05.05.2014, 09:58 Uhr
Kommentar zur Idee Gartenstadt Sigmaringen
Hallo Herr Koch,
natürlich bedarf eine neue Stadt oder ein neuer Stadtteil der Stadtplanung!
Die Gliederung des Gesamtareales ist duch die vorhandenen Wege bereits gegeben.
Es fehlt nur noch die Unterteilung in Bauplätze...
Die Wege können gerne ohne Asphaltierung bleiben.
Ich denke an soviele einfache Häuser und Gärten, bis das gesamte Areal belegt ist- ob dies letztlich 5.000 oder 15.000 Bewohner bedeutet ist eher zweitrangig.
Die Bestandsbauten können auch Arbeitzplätz enthalten (Büros und Werkstätten).
Gedanke ist ein neues Asylmodell: nicht mehr nur halbherzig und befristet Unterkunft gewähren, sondern sofort anständigen Haus und Grund anbieten bis hin zur Möglichkeit des direkten Grunderwerbs über günstige Finanzierungsraten.
Nicht länger Menschen über Jahre unter frustrierenden Bedingungen und mit schlechten Aussichten verharren lassen, sondern die Chance bieten, auf der Basis von Haus und Grund sogleich mit ganzer Kraft Ausbildung, Arbeit und Familiengründung angehen zu können.
Ich bin Architekt und rechne pro Person mit 20qm Wohnraum für 1.500 Eurp/qm
= 30.000 plus 200qm Grundstück a 100 Euro = 20.000.
Plus Erschließungskosten.
Insgesamt rechne ich mit ca. 850 Mio Gesamtkosten, die aber durch den Verkauf der Häuser und Grundstücke letztlich zurückfließen .
Natürlich wird die neue Gartenhaus-Siedlung auch jedem einheimischen Bürger offen stehen zum Wohnen oder Eigentumserwerb.
Die derzeit geplante Begrenzung auf ein Kernareal ist in der Phase der frühen
Ideenfindung nachteilig.
Marcus Wawra-Benz
Architekt
Sigmaringendorf
Wohnen · GSK
 
Tag 8
Idee
23
29.04.2014, 09:00 Uhr

Gartenstadt Sigmaringen

Idee ist der Bau einer kompletten Neustadt in Form einer Gartenstadt für 15.000 Bewohner -bevorzugt und gerne für Flüchtlinge und Migranten.
Der Schwerpunkt liegt auf der Realisierung einer Vielzahl kleiner neuer ökologischer Wohnhäusern über das gesamte Areal verteilt jeweils mit eigenen kleinen Gärten.
Die bestehenden Gebäude dienen der nötigen Infrastruktur (Verwaltung, Bürgerhaus, Sporthalle, Einzelhandel, Apotheke, Post, Frisör etc.)
Der Gefahr der Ghettobildung besteht, ist aber nicht größer sein als in anderen bekannten Schlafstädten oder Neubaugebieten.

Für Sigmaringen mit stagnierender Einwohnerzahl besteht die einmalige Chance, sich auf einen Schlag zu verdopplen und dramatisch zu verjüngen.
GSK · Wohnen