Tag 14
Bielefelder
26.05.2013, 21:41 Uhr
Genau das ist der Grund für die neuen Vamos mit deutlich höheren Kapazitäten im gegensatz zu den alten M8C/M8D Wagen.
Bielefelder
26.05.2013, 21:39 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Regiotramuli
Hallo Regiotramuli,

1.) Habe ich bei deinen Beiträgen immer große Probleme den Inhalt sprachlich zu verstehen.

2.) Was bitte haben Regionalexpresshaltepunkte in Hamm mit dem Straßenbahnnetz in Bielefeld zu tun? So ganz kann ich eine Verbindung nicht herstellen.

3.) Gewinne ich immer wieder beim lesen ihrer Beiträge den Eindruck, dass sie in Bielefeld ein ähnliches Stadtbahn-Überlandsytem einrichten wollen wie die Regiotram in Kassel, Chemnitz oder Karlsruhe. Jedoch ist dies allein schon aufgrunnd der Spurweite in Bielefeld nicht ohne weiteres möglich. Die Stadtbahn hat hier nämlich nur eine Spurweite von 1.000mm und die Eisenbahnschienen fahren auf der deutlich breiteren Normalspur von 1.435mm.

Abgesehen davon muss ich ihnen recht geben, dass die Anbindung von Sennestadt/ Brackwede an den HBF bestehen bleiben sollte. Daher halte ich wie schon einmal geschrieben eine Durchbindung Heepen - Jahnplatz - Sennestadt für nicht zielführend.

Ich könnte mir vom Kesselbrink auch eine verbindung an der alten Hauptpost vorbei Richtung HBF vorstellen eine HSt Jahnplatz wäre dann vor der alten Hauptpost möglich dort gibt es dann auch kurze Umsteigewege zu den Unterirdischen Linien.
Bielefelder
26.05.2013, 14:14 Uhr
Kommentar zum Beitrag von dehabi80
[...] Und ganz besonders wäre es ein sehr hässliches Bild wenn die Bäume (Kirschblüten) weichen müssten oder deren Anblick durch Starkstrom Oberleitungen verschandelt wird. [...]

Lieber dehabi80,

ich gebe dir im Grunde recht und bevorzuge auch eine Trassenführung über die Heeperstr.
Nur in dem oben genannten Punkt muss ich dir leider etwas wiedersprechen. Die Straßenbahnen in Bielefeld fahren meines Wissens nach mit 600 Volt Gleichstrom, als Starkstrom bezeichnet man jedoch einen 3-Phasenwechselstrom oder auch Drehstrom. Für ein solches Stromsystem bräuchte die Straßenbahn jedoch sogar 3 Unabhängige Oberleitungen und 3 Unabhängige Stromabnehmer, die die jeweils anderen Leitungen nicht berühren.

Bilder wie soetwas aussieht finden sich hier: http://www.berliner-verkehrsseiten.de/u-bahn/Fahrzeuge/Sfz/Arbeitslokomotiven/Versuchslok/versuchslok.html

Und so eine Konstruktion will heute keiner mehr haben auch die moBiel plant das nicht, weder für die Heeperstr. noch für Auf dem Langen Kampe.

Ich hoffe ich komme jetzt nicht allzu klugsch...isch rüber, aber wenn Fachbegriffe verwendet werden, dann bitte richtig.
Heepen
 
Tag 13
Bielefelder
25.05.2013, 00:12 Uhr
 
Als Nutzer deer Linie 1 finde ich es schade, dass diese aus Senne den HBF nichtmehr anfahren soll.

Mit schweren Koffern reicht es mir schon in Senne in die 36 umzusteigen. Wenn die 1 bis zum Buschkamp fährt, ist ein Fußweg von dort eine Alternative, jedoch nur ohne Gepäck. Ein weiterer Umsteigezwang ist da nicht zielführend, dann nutze ich lieber die Sennebahn bis Windelsbleiche und lasse mich dort per Auto abholen.

Eine vorerst Halbmesserlinie (HBF-) Jahnplatz - Heepen hat auch eine Option auf Verlängerung nach Theesen. Nach derzeitigen Stand müsste eine Verbindung dorthin ja auch Oberirdich an das Stadtbahnnetz in der Innenstadt angebunden werden.
Jöllenbeck · Sennestadt
 
Tag 12
Bielefelder
24.05.2013, 22:03 Uhr
 
Für mich haben sich nach lesen der Machbarkeitsstudie kaum neue Erkenntnisse ergeben. Jedoch scheint der Planer und MoBiel Niederflur zu präferieren. Dazu später mehr.

Zunächst jedoch noch ein Vorschlag für die Umsteigehaltestelle Sennecenter in Hochflur. Ich würde hier eine Lösung mit Seitenbahnsteigen anstreben. So kann an der Bahnstrecke Richtung Sennestadt und der Straße Richtung Brackwede ein Inselbahnsteig mit folgenden Atributen entstehen:

1. Straßenseitig Niederflur zum bequemen ein und Aussteigen in die Busse.

2. Bahnseitig Hochflur. Das kann erreicht werden indem die Gleise über eine Einfahrtsrampe abgesenkt werden.

Die Absenkung bräuchte nur ca. 50 cm betragen, da der Bahnsteig auf der anderen Seite ja eine höhe von 30 cm über Straßenniveau hat.

Jetzt nochmal zum Thema Hoch-/Niederflur: Grundsätzlich habe ich nichts gegen Niederflurfahrzeuge. ICh habe lage genug in Leipzig gewohnt um dort sehr verschiedene Typen kennengelernt zu haben. Generell lässt sich sagen:

Alle waren bequemerund leiser als die Hochflurigen Tatrafahrzeuge.

Jedoch gab es hier (durch große Anzahl verschiedener Typen) sehr große Unterschiede bezüglich der Qualität. Leipzig hat die (in meinen Augen richtige) Entscheidung getroffen bei Drehgestellfahrzeugen zu bleiben. Dadurch wird auch bei kürzeren Federweg eine höhere Laufruhe erzeugt. Allerdings sind gerade bei den ersten beschafften Niederflurwagen oft Probleme mit dem rundlaufen der Räder zu erkennen, so dass diese doch sehr laut werden. Auch die Teilniederflurigen Leoliner (gleicher Hersteller wie Vamos) sind zum Beispiel lauter als die Flexity Classic von Bombadier.

Unter beachtung des Bielefelder Bestandsnetzes und der gerade neu angeschafften Vamosfahrzeuge halte ich jedoch eine Beibehaltung der Hochflurtechnik für erstrebenswert.

Nur eine geplante Komplettumstellung in einem absehbaren Zeitraum würde die derzeit vorhandene Flexibität aufrecht erhalten. Auch das wäre Teschnich machbar. Auch im Tunnel Als Beispiel möchte ich hier Düsseldorf anführen wo in der Vergangeheit mit dem Bau der ersten beiden Stadtbahntunnel schon Bahnhöfe in Hochflur für den dritten angelegt wurden. Jetzt hatte man sich jedoch für diese Linien für Niederflur entschieden. Durch nachträgliches absenken der Bahnsteige und teilweise unterfüttern der Gleise konnte so ein Niederflurniveau auch in den alten Tunnelbahnhöfen erreicht werden.
Hoch-/Niederflurtechnik · Sennestadt
Bielefelder
24.05.2013, 20:43 Uhr
Sehr geehrte Frau Wieczorek,

vielen Dank für die Studie. Jetzt ist erstmal wieder Lesen angesagt :)
Bielefelder
24.05.2013, 20:41 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Gustav
Eine verlängerung der Linie 4 nache Bethel ist nach derzeitigen Stand garnicht Möglich, da die Vamosfahrzeuge vom Streckenast Bethel - Senne ab andgericht abgeschnitten sind. Die Kreuzstr. ist einfach noch nicht für derart breite Fahrzeuge ausgelegt.
Gesamtvorhaben
 
Tag 11
Bielefelder
23.05.2013, 18:35 Uhr
 
ERGÄNZUNG ZU MEINEM BEITRAG VON 3:58

Die Wendemöglichkeit in der Senne sollte aus meiner Sicht auch von beiden Seiten befahrbar sein. Stichwort: Schweinemarkt oder andere Störung in der Hauptstraße. So kann ein möglicher SEV auf den kurzen Bereich in Brackwede beschränkt werden und in Sennestadt/Senne in vorübergehender Inselbetrieb eingerichtet werden. Ähnliches fand ja auch schon zur Bauphase in der Kreuzstr. anrwendung. (Warum wurde sie da eigentlich nicht für die Vamos ertüchtigt?)

Dazu wäre ein Gleiswechsel besser geeignet, als die Beibehaltung der bisherigen Wendeschleife, da diese sonst aufwendig aus beiden Richtungen angebunden werden und zu einem vollen Kreis komplettiert werden muss.
Sennestadt
Bielefelder
23.05.2013, 18:23 Uhr
 
Ist es möglich auch die Machbarkeitsstdie für die Linie 1 Verlängerung nach Sennestadt einzusehen oder ist darauf bewusst verzichtet worden? Für die 5 liegt sie ja auch Online vor. Ich erhoffe mir daraus auch Informartionen über das geplante Busnetz und die Erschließung der restlichen Senne/stadt einschließlich Eckardtsheim.

Schön wäre es von dort eine direkte halbstündliche oder stündliche Verbindung über Senne 1 nach Backwede zu haben, da gerade für diese Relation mit einer Fahrt über Sennestadt viel Zeit verloren geht. Das könnte auch zu einem Fahrgastgewinn auf der Linie 1 führen, da diese so auch für Fahrten Richtung Innenstadt/ Bethel ei deutlicher Fahrtzeitgewinn entsteht.

Ich kann mir hier eine Verlängerung der Linie 37 von Eckartsheim über die Wilhelmsdorfer / Windelsbleicher Str. vorstellen. Leider fährt die Linie 83 ja nur mit 2 Fahrten in der früh.

Für eine Stündliche Verbindung könnte man die Busse am Bahnhof Sennestadt oder dem neuen Haltepunkt Senne mit der Sennebahn verknüpfen. Wobei Sennestadt vorzuziehen wäre, da so mit einem Bus (aufgrund der Zugkreuzung) Züge in/aus beiden Richtungen erreicht werden können.

Alternativ bietet sich am Busbahnhof Windelsbleiche eine Direktverknüofung mit der Linie 94 von der Windflöte an. So können Fahrzeuge gespart werden. Allerings sollte auf akzeptable Umsteigezeiten geachtet werden.

Ich hoffe, diese Ideen sind hier nicht völlig verkehrt eingebracht, aber im Zuge des Stadtbahnausbaus könnte so auch Eckardtsheim atraktiver angebunden werden und noch einige Fahrgäste bringen, die aufgrund derzeitiger großer "Umwegigeit" doch lieber den PKW nutzen.
Bus · Sennestadt
Bielefelder
23.05.2013, 04:21 Uhr
Kommentar zum Beitrag von tigl
Ich sehe die Gleise auf dem Jahnplatz nicht so Kritisch. Allerdings muss der Bau mit einer Neuordnung des Verkehres einhergehen. Mehr als die jetzige Verbindung Obertorwall/Herforder Str. kann eine Zweigleisige Bahnstrecke den Patz auch nicht trennen. Im Gegenteil. Diese Sollte eingepflastert vorgenommen werden so dass sie Problemlos von Fußgängern gequert werden kann.

Ich kenne Städte in denen Straßenbahnen direkt durch die Fußgängerzonen fahren. Und das nicht nur alle 10 Minuten eine (pro Richtung) Sondern 5-6 Linien im 10 Minuten Takt. Dort sind die Leute froh eine so gute Anbindung zu haben.

Im gegenzug sollte die Straße von 4-5 Fahrspuren + 2Busspur auf 2 Fahrspuren + 2 Busspuren + Tram umgebaut werden. Das stelle ich mir wie folgt vor:

Die Straße Obertorwall wird vor der heutigen Fußgängerampel auf einen FAhrstreifen verengt und mit auf die (dann auch nur 1 Spurige) Alfred-Bozi-Str. verschwenkt. Die Busspur wird hier separiert und führt direkt in den Bereich der heutigen HSt. Ein Abbiegen aus der Herforder Str. -> Niederwall wird dann nicht mehr möglich sein. So wird im Bereich der heutigen Fahrbahn Richtung Hervorder Str. Patz für eine 2 Gleisige Endstelle mit Mittelbahnsteig geschaffen. Und der Umsteigeweg zu den Unterirdischen Bahnen ist auch kurz gehalten.
Innenstadt
Bielefelder
23.05.2013, 03:58 Uhr
 
Ich freue mich, dass die Planung für die Linie 1 endlich in eine Konkrete Phase gehen und der Wunsch vieler Sennestädter und Senner nach einer besseren Anbindung an Brackwede und die Innenstadt doch noch realität zu werden scheint. So macht es für mich dann zum Beispiel Sinn aus der Schillingshofsiedlung bis zur ehemaligen B68 zu laufen, wenn ich von dort Bequem mit der Strab in die Stadt kommt. Das erspart mir den Umsteigezwang in die Linie 36 Die ja doch noch einigen Umweg fährt.

Dazu noch einige Fragen:

1. Wie sieht das veränderte Buskonzept für die Senne und Sennestadt aus?
2. Wird Eckartsheim und der Krackser Bahnhof besser an Sennestadt angeunden.?
3. Wie wird der westliche Teil Sennestadts an die Stadtbahn angebunden?

Auch möchte ich mich für den Erhalt einer Wendemöglichkeit auf Höhe der derzeitigen Wendeschleife Senne aussprechen. Diese könnte auch deutlich kleiner Asufallen. Z.B. als einfaches Stumpfgleis wie am Rathaus oder bei der HSt "Meyer zu Heepen" geplant. Dafür könnte das schräg abzweigende Stumpfgleis in der Windelsbleicher Str. aufgelassen werden.

Ich möchte diesen Wunsch auch kurz Begründen: Da die Stadtbahn von der Senne bis zur neuen geplant Endstelle doch noch eine Ganzes Stück zurücklegen wird und gerade im Bereich der Sennestadt wieder Straßenbündig verlaufen wird. Ist auch ein gewisses Risiko für Störungen gegeben. Damit nicht auf dem kompletten Streckenast der Betrieb ab Bethel (die Wendemöglichkeit in der Hauptstraße wird ja nicht genutzt) ausfällt, sollte zumindest diese Wendemöglichkeit erhalten bleiben. Auch im Bereich des Sennestadtteiches wäre so eine Möglichkeit (über einen Gleiswechsel) möglich und Sinnvoll.
Sennestadt
Bielefelder
23.05.2013, 03:39 Uhr
 
Um noch kurz bei diesem Thema zu bleiben.

Ich bevorzuge eine Variante über die Heeper Str. in Hochflur. Diese hat mit der Stadtbahn die einmalige Möglichkeit einen großen Sprung nach vorne zu machen und sich zu entwickeln.

Auch das Problem mit dem MIV sehe ich nicht ganz so Kritisch. Zum einen hoffe ich dass durch steigende Spritpreise und wachsendes Umweltbewusstsein immer mehr Menschen ihren PKW stehen lassen. Zum anderen wird sich der Verkehr allein schon durch die Umsteiger auf die Bahn verringern.

Auch das ich Hochflur bevorzuge möchte ich begründen. Zum einen sind hier Mittelbhnsteige sicherer Umsetzbar (abgrenzung vom MIV) zum anderen sind die bisherigen Panungen in Hochflur angestellt worden. Laut Bericht können einige HST in Niederflur so wie hier geplant nur schwer umgesetzt werden. Und das würde die Fußwege zur nächsten HST wieder verlängern und somit die Atraktivität senken. Dazu möchte ich auf den Film "Tram im Trend" verweisen wo ein vertreter von Zürich erläutert das nicht dur die Reisezeit im Verkehrsmittel sondern die gesamtreisezeit von Tür zu Tür ausschlaggebend für die wahl des Verkehrsmittels ist.
Hoch-/Niederflurtechnik
Bielefelder
23.05.2013, 03:28 Uhr
Kommentar zum Beitrag von tigl
Ich kann ihren Standpunkt nicht Nachvollziehen. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Wenn ich überlege was es für einen Umweg bedeutet vom Dürkopp Tor 6 erst zum Jahnplatz zu fahren um dann wieder zurück auf die Heeper Str. einzuschwenken. Wenn dann käme von dort die Variante 7 in Frage. Da diese sehr geradlnig verläuft.
Gesamtvorhaben