Tag 14
Christine
26.05.2013, 22:18 Uhr
 
Guten Abend,
ich wohne an der Heeper Straße und verstehe und teile auch die Sorgen der Anwohner/innen des Langen Kampes. Anwohner der Heeper Straße wollen jedoch auch nicht noch mehr Lärm und Vibration über die jetzt schon starke Belastung hinaus. Es braucht niemand die Linie 5 nach Heepen. Sie kostet viele Millionen Euro, die Stadt hat kein Geld und die Zuschüsse von Bund und Ländern sind auch unsere Steuergelder. Die Stadtbahn bringt keinen zeitlichen Gewinn, stattdessen kann sie Hindernissen durch Zulieferverkehr, Unfälle etc. nicht ausweichen und verspätet sich dadurch. Autos stauen sich an Haltestellen zurück mit zusätzlichen Lärm und Gestank.

Wir sind hier im Osten von Bielefeld einschließlich Heepen mit den Bussen gut getaktet, gut in verschiedene Wohnbereiche und nach anderen Stadtteilen verbunden. Wenn die Stadtbahn kommt, werden Buslinien ausgedünnt und die Wege zu den Stadtbahnhaltestellen länger. Die Busse können noch für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen verbessert werden und natürlich kann der Antrieb auch umweltfreundlicher werden.

Die Heeper Straße wird nicht attraktiver, wenn Schienen und Strommasten und Kabel da sind. Bäume und andere Bepflanzungen sowie Überquerungshilfen wären eine tolle Maßnahme. Die Geschäfte haben auch keinen Nutzen davon, wenn die Menschen statt im Bus mit der Stadtbahn vorbeifahren. Stattdessen wird es während der Bauzeit wahrscheinlich zu Existenzproblemen für manche der noch verbliebenen Läden kommen.

Also lasst uns gemeinsam gegen die Stadtbahnlinie 5 nach Heepen vorgehen. Kontaktmöglichkeit unter: pro-bus-heepen@arcor.de
Heepen
 
Tag 9
Christine
21.05.2013, 23:50 Uhr
 
Gefragt zu werden und Meinung äußern zu können ist total wichtig. Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass ich nur noch wählen kann zwischen Pest und Cholera bzw. Langen Kampe und Heeper Straße. Dabei finde ich es insgesamt völlig unsinnig eine Straßenbahn nach Heepen zu führen, wo doch gerade der Bielefelder Osten eine sehr gute Anbindung hat. Die Busse fahren flexibel, relativ gut getaktet verschiedene Bereiche an, so zum Beispiel den Hauptbahnhof, die Innenstadt, den Westen, Baumheide und Quelle.
Zu verbessern wäre die Innengestaltung der Busse, damit mehr Kinderwagen bzw. Rollstuhlfahrer mitfahren können.
Außerdem wäre es umweltfreundlicher auf Gas- bzw. Elektro-/ Hybridantrieb umzurüsten, die technische Entwicklung macht da gute Fortschritte.
Das Flair des Langen Kampes zu zerstören scheint mir frevelhaft. Die Heeper Straße ist durchaus verschönerungswürdig, beispielsweise mit Bäumen bepflanzte Bereiche/ Inseln, Überquerungshilfen etc. Eine Straßenbahn bringt doch keine Verschönerung! Im Gegenteil: das Straßenbild wird geprägt durch Gleise, die nicht nur eine optische Trennung zur anderen Seite bedeuten und Masten und Kabel zur Energieversorgung. An dieser Stelle fühle ich mich freundlich ausgedrückt „veräppelt“, wenn wir Bürger dann Bilder von französischen Städten mit wirklich breiten Straßen und kunstvollen Aspekten gezeigt bekommen. Das ist doch Täuschung – weil so in der Heeper Straße nicht machbar. Und da nützt es auch nicht viel, wenn da ein Rasenstreifen zwischen den Gleisen ist.
Außerdem wird der Geschäftsbereich Heeper Straße vor der Radrennbahn nicht häufiger von den Heeper Bürgern bzw. den Menschen aus der Innenstadt genutzt, nur weil sie mit der Stadtbahn statt mit dem Bus durchfahren. Im Gegenteil, die noch verbliebenen Geschäfte würden allein unter den Baumaßnahmen erheblich leiden.
Was soll also der Gewinn für die Bürger sein, dass da eine Stadtbahn gebaut wird, außer dass es Millionen an Steuergeldern kostet, die Stadt noch mehr verschuldet, ebenso das Land und den Bund. Alle sind doch sowieso schon pleite und wir belasten damit unsere Kinder und Kindeskinder nur noch mehr.
In Aachen z.B. haben Bürgerinnen und Bürger solche Planung rechtzeitig gestoppt.
Heepen