Tag 13
A. D.
25.05.2013, 01:48 Uhr
Kommentar zum Beitrag von AlexT
Gut gebrüllt Tiger, aber leider falsch.

Ich kann Ihnen auch eine Antwort dazu geben und ich bin kein Ingenieur kann aber bisserl mit Zahlen umgehen.

Ich hoffe sie beherschen die einfachsten Grundrechenarten. In diesem Fall reichen schon Kenntnisse der ersten 1 bis 4 Klasse.
Frage Nr.1 Wie lang ist ein Vamosfahrzeug? Naaa????????
Antwort: 35m

Frage Nr.2: Wie lang ist dann eine Doppeltraktion? Also für Sie zum verstehen! Zwei Vamos. Naa?????
2x35m = 70m

Ich bin zwar kein Ingenieur aber die simple Mathematik sagt mir dass alleine nur der Hochbahnsteig in Bielefeld ca. 70m sein muss.

Weitere Frage: Was gehört zum Bahnsteig?????
Richtig!! Eine Rampe. Und für Sie nochmals deutlich. Es gibt zwei davon.

Das heißt, wenn mich mein gesunder Menschenverstand und das was ich über Bahnsteige weiß nicht täuscht, sind da auf jeder Seite nochmals 15m. Herr Meier? Ist das nicht so?

Und jetzt rechnen wir mal nach. Bahnsteig= 70m, dazu jeweils eine Rampe von 15m auf jeder Seite. Also für mich sind das 100m.

Und nochmals für Sie zum Übersetzen. Es müßen demnach ja dann auch einige der Hochbahnsteige in Bielefeld mind. 100m lang sein oder?

Und Sie geben an kaufmänischer Angestellter zu sein?? Ihr Vorgesetzter sollte das was sie hier geschrieben haben besser nicht lesen.

Anderen Unwißenheit vorwerfen aber dann die einfachsten Grundrechenarten nicht beherschen. Unglaublich!
Hoch-/Niederflurtechnik
 
Tag 10
A. D.
22.05.2013, 22:29 Uhr
Genau, zurück zur Dampfmaschine, oder ins Steinzeitalter. Sie finden es nicht sehr angenehm auf dem Gehweg zu warten? Da habe ich eine Lösung für Sie...ist aber politisch unkorrekt.
A. D.
22.05.2013, 22:24 Uhr
Kommentar zum Beitrag von ausbauopfer
Nein, das ist nur in Ihrem Fall so. :-)...außerdem macht es ja Sinn pro Beitrag nur eine Stimme abzugeben.
 
Tag 9
A. D.
21.05.2013, 22:08 Uhr
 
Hallo Frau Wieczorek,

wie halten Sie denn das hier eigentlich aus? Aber das wird an den Ostwestfallen liegen.

In Deutschland arbeiten 7 Mio Menschen im Niedriglohnsektor. (Quelle: Uni-Duisburg Essen, Bundesagentur für Arbeit). Und das schon seit fast 12 Jahren. Welche Rente erwartet diese Menschen?

Jedem 10en Haushalt wird aufgrund von Schulden der Strom abgeschaltet. (Paritätischer Verband).

In Deutschland werden 30Mrd Euro Steuern hinterzogen.(Deutsche Steuergewerkschaft)

Der Steuerzahler (durch die Aufstockung) hat letztes für 5Mrd Euro die Automobilindustrie unterstützt. Das nennt man Subvention durch Aufstockung. Größter Profiteur ist die Automobilindustrie.

Wenn man die alle Punkte regeln würde dann wäre genug Geld da! Für Strassen, ÖPNV, Freibäder und Schulen.

Deutschland hat kaum bis keine Bodenschätze bzw. Rohstoffe. Woher denn auch? Wir exportieren Maschinen und Autos. Aber wir müssen alle Rohstoffe einkaufen. Und nun die Quizfrage. Wenn 340 Millionen Brazlianer, 270 Millionen Mexikaner, 1,3 Mrd. Inder und 1,2 Mrd. Chinesen auch Autofahren wollen? Wie wird sich der Preis für Öl, Gas und Rohstoffe verschiedenster Art entwickeln????
 
Tag 8
A. D.
20.05.2013, 21:52 Uhr
Nr.1 ) Zur Renovierung der Schulen: Dafür gab es das Konjunkturpaket 2. Aus den Mitteln wurden in den letzten 3 Jahren einige Schulen saniert. Hier gab es sowie beim Stadtbahnbau ebenfalls eine hohe Förderung.

Nr.2) Auch wenn das einige nicht begreifen wollen und werden. Der Stadtbahnaubau wird die Wirschaftlichkeit von MoBiel erhöhen uns somit Entlastungen im Stadthaushalt bedeuten. Wenn hier noch ernsthaft bestritten wird dass dies nicht der Fall ist einfach bitte mal daran denken dass Köln (für 1Mrd Euro), Düsseldorf (ca. 680Millionen Euro), Bochum (ca. 440 Miliionen Euro), Dortmund (über 1 Mrd Euro) alle ihre Stadtbahn+ bzw. U-Bahnnetze in den letzten 8 Jahren massiv ausgebaut haben bzw. werden. Und hier kann man ja nicht behaupten dass die Städte im Geld schwimmen. Die Buslinien wurden in den Städten erheblich ausgedünnt und nur im Umland beibehalten.
Diese Mittel kamen genau aus den gleichen Töpfen Bund/Land wie die Mittel die hier in Anspruch genommen werden sollen. Im übrigen existiert in Deutschland das Leistungsprinzip (auch im ÖPNV). Wenn diese Mittel nicht hier verbaut werden dann in irgend einer anderen Stadt die sich gerade darum bewirbt und bemüht.

Aus meiner Sicht hat die Stadt Bielefeld hier eine Riesenchance den ÖPNV zu verbessern, Arbeitsplätze zu sichern, Mobilität im höchsten Alter und vor allem für Alle zu gewährleisten sowie durch den städtebaulichen Umbau des Jahnplatzes den Kernbereich aufzuwerten.

Ich hoffe dass die Stadtbahn gebaut wird.
Finanzen
 
Tag 7
A. D.
19.05.2013, 18:35 Uhr
Das tut mir Leid für ihn, aber sie haben bestimmt mich schon verstanden.

Ansonsten habe ich schon bisserl Angst wenn ich Schwiegervater dann noch Auto fährt.
A. D.
19.05.2013, 18:21 Uhr
 
Nichts für ungut, aber wer einen Stellplatz (ein gepflasterter Platz) für Lebensqualität hält, da führe ich meinen Gedanken lieber nicht zu Ende.

Diejenigen die hier nur rummeckern über die unfähigen Verkehrsplaner, oder die unfähigen Politiker,oder ein anderes mal sind es die Polizisten, mal der eine oder andere. Immer sind es die Anderen die unfähig sind, sie selber sind immer diejenigen die es besser Wissen. Hierbezüglich reicht oft mals der Griff zum Telefon um mal die Planer selber zu hören. Oder einfach mal die Entscheider aus anderen Städten befragen warum sie ihre Stadt- und U-Bahnen ausgebaut haben?

Vom Stadtbahnausbau profitieren alle und nicht einzelne. Daher wüßte ich auch nicht welche Lobbyisten da auf dem Vormarsch sind.

Zum Glück finden sich hier auch konstruktive Beiträge, auch die Beiträge von Betroffenen finde ich richtig und diese müssen auch gehört werden.

So wie in zahlreichen anderen Städten (und da funktioniert es hervorragend) wird es irgendwo auch Kompromisse geben die alle zufriendestellen werden. Mir ist auch irgendwo bewußt dass es auch einzelne gibt die Nachteile für sich sehen.

Frage an die Planer: Gibt es auch Kombinationen der beiden Varianten vom Jahnplatz zur Radrennbahn? Welche wären es denn? Oder ist das Bestandteil der Werkstattwochen?
 
Tag 6
A. D.
18.05.2013, 21:28 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Markus L
Hallo Markus L,

ihr Link zum Artikel ist eine reine Unverschämtheit! Zu dem Fall den Sie da schildern, lesen sie mal den Artikelt durch. "Wie Zeugen berichteten, ignorierte er die rote Ampel. Offenbar schätzte er die Geschwindigkeit einer Bahn der Linie U1 falsch ein, die in Richtung Ginnheim unterwegs war"

Haben Sie sich mal gefragt wie sich ein U-Bahn Fahrer fühlt wenn er einen Menschen überfährt?? Unglaublich welches Bild sie hier erzeugen wollen. Auch in Bielefeld sind schon einige dieser Fälle passiert. Aber die meisten sind auf Alkohol und Suizid zurück zu führen. Fragen Sie einfach bei der Polizei nach.
A. D.
18.05.2013, 11:50 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Michael
Hallo Herr Michael,

diesbezüglich hat meines Wissens die Stadt Bielefeld ein Verkehrsgutachten beauftragt. Aussagen dass der Jahnplatz autofrei nicht vorstellbar ist, und alles in der Richtung dass das Straßennetz zusammenbrechen würde halte ich für Polemik da noch keine Ergebnisse vorliegen.
Mir ist es einfach zu billig immer über andere zu meckern die ihren Job schon verstehen werden. Ich bin sehr an einen Gedankenaustausch interessiert und bin ein weltoffener Mensch. Eine Stadtbahn ist in erster Sicht ein Produkt für die Allgemeinheit und nicht für einzelne. Da bringe ich mich auch gerne ein.

Ähm, meine Argumentation ist alles andere als unseriös. Sie lässt sich problemlos anhand zahlreicher Beispiele belegen. Städte sind in jeder Hinsicht miteinander vergleichbar. Ich bin der Meinung dass es unklug ist guten Beispielen nicht zu folgen. Im Umkehrschluss würde es heißen wir würden aus fehlern und guten Ideen nicht lernen. Weil alles individuell betrachtet werden muss. Die Realität st aber zum Glück eine andere. Sowohl in der Wissenschaft als auch in der Wirtschaft wird oft an Beispielen aus anderen Bereichen orientiert.
A. D.
18.05.2013, 11:13 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Markus L
Hallo Markus L.....soweit ich mich erinnere habe ich mich in meinem Beitrag nicht hauptsächlich auf die Situation in Dortmund bezogen. Und die Kampstraße ist sehrwohl mit dem Jahnplatz vergleichbar. Zumindest wenn es um die Funktion der Kampstraße geht. Ich habe ihre These, der Jahnplatz sei nicht Autofrei vorstellbar und etc. eindeutig widerlegt. Sie haben genug Strassen in Bielefeld die den Verlagerungsverkehr auffangen werden. Hier gehe ich aber auch davon aus die Innenstadt immernoch erreichbar bleibt. Aber das werden mir die Verkehrsplaner besser beantworten können.

Ich bin ein Vertreter des Einzelhandels und arbeite gelegentlich mit Politikern und Städtebauern zusammen. Ich möchte ja auch nicht leugnen dass sie über ein enormes Fachwissen haben. Mir ist nur aufgefallen dass sie gerne Fakten mit Thesen vermischen die nicht zueinander passen. Dortmund hat in den letzten 12 Jahren für 1,2 Mrd Euro das Stadt- und U- Bahnnetz ausgebaut. Teile unterirdisch verlegt. Nebenbei haben sie zahlreiche städtebauliche Projekte wie die Revitalisierung der Innenstadt, Phönix Ost und Stadtkrone Ost vorangetrieben. Diese Projekte haben eine Größeordnung von 1,4 Mrd Euro gehabt. Und was haben sie an Eigenmitteln investiert? 444 Millionen. Der Rest waren EU- Mittel und Landesmittel für den Städtebau sowie GVFG Mittel für den Stadt- bzw. U-Bahn Bau. Und der Stadtsäckel war nie voll, im Gegenteil. Ich kann mich auch an die Disskusion um den Kesselbrink erinnern. Vor allem an die Bedenkengeber, "zu teuer", "die vielen Parkplätze die verloren gehen" "der arme Markt" und und und..

Wie war denn die Situation damals mit dem Bau der Uni- Linie? Haben sich die Bedenken bestätigt? Das würde mich interessieren. Was wäre denn die heutige Situation ohne die UNI Linie? Das mag ich mir nicht vorstellen.

Soo und zuletzt.....was machen Sie denn 2030 mit ihren Sonnenangetriebenen Auto wenn es mal regnet? :-)
Finanzen
 
Tag 5
A. D.
17.05.2013, 23:34 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Markus L
Hallo Markus da haben Sie mir ohne es zu Wissen eine schöne Vorlage geliefert. Nur weil ich zuvor geschrieben habe dass ich in Köln gewohnt habe, bedeutet es nicht dass meine Wurzeln daher kommen. Mit ihren Behauptungen zu Dortmund liegen sie leider daneben. Der Bahnhof von Dortmund lag schon immer direkt vor dem Ring, der wie sie natürlich besser wissen sollten die Grenzen der früheren Stadtmauer ist. Eine Stadt erlebt mehrere städtebauliche Epochen und nicht nur eine.

Der Jahnplatz ("Platz" sollte Ihnen hier eigentlich auch ein Hinweis geben wozu er ursprünglich gedacht war) trennt zwei wichtige Innerstädtische Einkaufspassagen. Die "neue" Innenstadt und die Altstadt. Und er hat heute soviel Aufenthaltsqualität wie der Mittelstreifen des OWD. Aber vielleicht trügt hier meine Wahrnehmung.

Wenn Sie ja schon Dortmund zitieren uns sich so gut da auskennen, dann können sie sicherlich auch erzählen warum die Kampstraße heute verkehrsberuhigt ist. Soweit ich mich nicht Irre (ich kenne mich da schon bisserl aus) trennte diese die City (Fußgängerzone) von der Brückstraße. Nachdem die Stadtpolitik 2001 erkannt hat dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Trennung zwei Fußgängerzonen, einer mit PKW belasteten Kampstraße und den Verfall der Brückstraße, begann sie zuerst den MIV Verkehr zurück zu drängen und dann hat sie auch noch die Stadtbahn unteridisch als U-Bahn verlegt. Ein wichtiger Grundstein war auch der Bau des Konzerthauses.Da ist durch die Verlagerung des PKW Verkehrs nicht die Innenstadt zusammengebrochen. Na sowas, hier sind tatsächlich Parallelen zum Jahnplatz. Im übrigen war die A40 im Ruhrgebiet letztes Jahr für 3 Monate wegen einer Baumaßnahme gesperrt. Und ist da der Verkehr zusammengebrochen? Nein. Ich vermute einfach dass viele Menschen sich einfach eine Alternativroute gesucht haben. Eigentlich müsste doch nach Ihren Auffassung vor allem bei diesem Beispiel der Autoverkehr zusammenbrechen? Es gab auch im Ruhrgebiet mal die Aktion wo die A 40 komplett gesperrt war. Ist da der Verkehr zusammengebrochen? So ähnliche Aktion gibt es auch in Bielefeld. Warum bricht da der MIV Verkehr nicht zusammen?
Was können wir hieraus lernen. Ihre Befürchtungen sind alle Polemisch. Die Wahrheit ist doch dass Menschen intelligent genug sind sich Alternativen zu suchen.
Innenstadt
A. D.
17.05.2013, 22:19 Uhr
 
Ich bin vor einigen Jahren nach Bielefeld gezogen und arbeite im Bereich Stadt-Mitte. Bin Nutzer der Stadtbahn, vor allem wenn es zur Arminia geht. Ursprünglich komme ich aus Köln und da käme niemand auf die Idee die Stadt- und U-Bahn zu hinterfragen.Aus Interesse verfolge ich den Stadtbahnausbau in Bielefeld und hab die Gelegenheit ergriffen mich hier einzubringen. Wenn ich mir hier einige Kommentare durchlese dann kommt mir das Gefühl auf dass bald das Stadtgefüge auseinanderbricht, weil eine Stadtbahn (von der alle was haben) gebaut wird. Ich selber habe lange an einer Stadtbahnstrecke gewohnt. Herr Hartwig und Frau Wieczorek, so wie ich Sie richtig verstehe gibt es noch mehrer Varianten die noch nicht politisch beschlossen sind, richtig? Diese Varianten beschreiben doch eine Machbarkeit und sind keine festbindende Pläne wonach Bau und Planungsrecht besteht? oder?

Im übrigen, wird und wurde in Köln die Stadt- und U-Bahn ohne eine Bürgerbeteiligung gebaut und das trotz der bekannten Probleme mit der Nord-Süd Verbindung. Ich sehe hier in Bielefeld einen sehr guten Ansatz der nicht zerredet werden darf.
Gesamtvorhaben
A. D.
17.05.2013, 21:56 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Michael
Wer soll denn in der Zukunft am Jahnplatz noch Auto fahren? Die Benzinpreise werden steigen und nicht fallen. Da sind auf der anderen Seite der Welt 1.1 Milliarde Chinesen und 1.2 Milliarden Inder die auch Auto fahren wollen. Und deren Fahrzeuge fahren mit Benzin. Glauben Sie ernsthaft dass sie sich in der Zukunft noch ein Auto leisten können?

Viele Städte beruhigen ihre Innenstadtbereiche und es funktioniert. Weil ein gehender Kunde eher ins Geschäft reingeht als ein fahrender.
Innenstadt