Tag 9
Markus L
21.05.2013, 08:31 Uhr
Kommentar zum Beitrag von DrLutz777
Tja, im Grunde muss man sich darüber im Klaren sein, dass in Heepen eigentlich kein Platz für die Stadtbahn vorhanden ist.
Das ist leider so, und sehr ärgerlich.
Vor allem hätte dies nicht so sein müssen, da man schon in den 70er Jahren und auch mit den Umgestaltungsprozessen im Ortskern in den 90er Jahren mit Eröffnung des Ostrings und damit der Entlastung des Ortskerns vom MIV Chancen gehabt hätte, ähnlich wie in Stieghorst oder in Theesen Trassen und Potenzial für eine Stadtbahn freizuhalten. Diese Chancen sind heute leider vertan.
Gesamt Heepen Süd war anfang der 70er jahre z.B. noch eine gottverlassene Gegend mit ein paar verstreuten armseligen Häuschen auf weiter Flur.
Heepen
Markus L
21.05.2013, 08:22 Uhr
"Außerdem ist in diesem Forum sehr vehement für Jöllenbeck gestritten worden, da muss man sich dann entscheiden, was man mit der Linie 3 macht, zur Uni oder nach Norden. "

Linie 3 nach Jöllenbeck, Linie 4 als über Lohmannshof weiter bis zur jetzigen Endhaltestelle Linie 3.
Eventuell Einsatzfahrten Über die Linie 3 bis Uni.

Ein paar Worte auch von mir noch zu Jöllenbeck:

Die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie und eines Gutachtens lassen sich mit den passenden Stellschrauben immer in irgendeine Richtung drehen.

Jöllenbeck bietet ein hohes Fahrgastpotenzial. Gleichzeitig besteht eine im Bebauungsplan freigehaltene Stadtbahntrasse.
Wer heute in Jöllenbeck oder Theesen wohnt, dem bleibt nichts anderes übrig, als aufs Auto angewiesen zu sein. Aufgrund der Distanz Jöllenbeck-Zentrum ist das Fahrrad auch nur eine Alternative für hartgesottene Radfahrer.
Wer dort aufgewachsen ist, hat es verinnerlicht, dass man für jeden Liter Milch einen Liter Sprit verjuckeln muß. Daher die angesprochene Auto-Affinität, die man "den Jöllenbeckern" hier in der Diskussion unterstellte.
Das Busangebot ist, anders als in Heepen, und auch anders als in Sennestadt (auch dort muss aber iin meinen Augen zwingend die Stadtbahn hinführen!)
als absolut miserabel zu bezeichnen und eine Stadtbahn (schnell und auf eihgenem Bahnkörper) erhöht die Lebensqualität im hohen Norden Bielefelds enorm und lässt sich damit auch wirtschaftlich betreiben.
Jöllenbeck
Markus L
21.05.2013, 08:05 Uhr
Kommentar zum Beitrag von DrLutz777
Ein km U-Bahn-Tunnel kostet rund 80 Mio €, wird aber zu 75% vom Bund bezuschusst. Daneben kann auf Fördertöpfe des Landes und der EU zurückgegriffen werden.
Finanzen
 
Tag 8
Markus L
20.05.2013, 18:08 Uhr
Kommentar zum Beitrag von HeikoHeepen
Danke für den Beitrag.

Stadtbahn bedeutet halt nicht gleich Stadtbahn.
Eine Linie nach Heepen wird so wie geplant halt auf keiner der angedachten Linienführungen auch nicht im Ansatz die Leistungsfähigkeit und den Komfort einer Linie 4 oder einer Linie 2 nach Milse erreichen können. Sie liegt da in der Beziehung näher an einer Buslinie mit Verkehrsbeeinflussung, wie wie sie nach Heepen haben, wobei der Bus Hindernissen im Streckenverlauf noch ausweichen kann, als an einer idealen Stadtbahn. Dies wird sich dann letztendlich auch auf deren Attraktivität und damit auch die Rentabilität auswirken.
Markus L
20.05.2013, 16:20 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Markus L
Ups, meinte natürlich Berliner Straße und nicht Brackweder Straße
Sennestadt
Markus L
20.05.2013, 16:07 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Holger
Stichwort Tunnelkapazität:

Ich denke auch, da ist noch Luft nach oben.
Andere Linienverknüpfungen und die Verbindungsstrecke 3 und 4 können hier eine Menge bewirken. Schließlich wurde der Tunnel mal für vier Linien konzipiert.

Bleiben nur noch zwei Knackpunkte:
a) Verstärkerzüge im angesprochen Zeitfenster von 7-8 Uhr an 190 tagen im Jahr.
Bei der demographischen Entwicklung, wird das 2030 auch noch so sein? ich glaube kaum. Ansonsten finden sich dafür bestimmt noch organisatorische andere Möglichkeiten (Busverkehr, etc.)

b) Betriebsstörungen
werden sich sicher nie ganz ausschließen lassen. Hier sollte man aber zwecks Minimierung deren Häufigkeit den Ursachen näher auf den Zahn fühlen.
Im Bereich Niederwall gibt es wohl eine Weichenanlage, die häufiger Stress macht, so etwas sollte im 21. Jhdt. technisch lösbar sein.
Neben anderen technischen Störungen (Fahrleitungsschaden o.ä.) sind dies in erster Linie Konflikte mit dem MIV:
- Die Bahn bleibt im Stau stecken
- Parkende KFZ blockieren die Trasse
- Kollisionen mit anderen Fahrzeugen und Verkehrsteilnehmern
- Temporäre Streckensperrungen (Verkehrsunfall, Feuerwehreinsatz, Baustellen, Wasserrohrbrüche o.ä. )
Dies betrifft eigentlich nur ausschließlich Streckenbereiche auf gemeinsamer Trasse mit dem MIV, sogenannte klassische Straßenbahnabschnitte.
Hier genannt wurden schon Hauptstraße und Nikolaus-Dürkopp-Straße.
Gibt es hierzu noch weitere Übersichten, Statistiken?
Wo sind auf einer Strecke nach Heepen weitere Abschnitte mit Konfliktpotenzial zu erwarten?
Also sollte man diese Streckenabschnitte gezielt angehen, und überlegen, ob und wie dort eine Realisierung auf gesondertem Bahnkörper anzugehen wäre.
Dies Maßnahmen würden nicht nur entsprechend gefördert und bezuschusst, sondern hätten auch positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems.

Für den Problembereich Hauptstraße hätte ich eine Idee parat:
Könnte hier, gerade im neuralgischen Abschnitt zwischen Germanenstraße und Berliner Straße nicht die Hauptstraße zu einer Fußgängerzone mit mittig angeordneter, gesicherter Bahntrasse werden und dadurch aufgewertet werden?
So wäre ausreichend Platz für barrierefreie Hochbahnsteige in Seitenlage geschaffen und das Nebenzentrum Brackwede gestärkt.
Für den Autoverkehr stehen Brackweder Str. und Stadtring als gut ausgebaute Ersatzstrecken bereit.
Zu klären wäre noch, wie eine Bedienung der Geschäfts- und Wohnbebauung (auch Kundenparkplätze) über die Querstraßen möglich sein könnte.
Heepen · Sennestadt · Tunnel
Markus L
20.05.2013, 11:33 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Bärbel
Wie man der Diskussion ansieht, gibt es schon ein recht deutliches meiningsbild zu Gunsten einer Linienführung durch die Heeper Straße.

Dies entspricht grundsätzlich auch meiner Meinung, denn
- die Wegführung entspricht der gewachsenen Verkehrsbeziehung zwischen Heepen und Bielefeld
- die Heeper Straße benötigt dringend eine Aufwertung, Einzelhandelszonen und die Gestaltung des Straßenraumes können von der Stadtbahn profitieren.
- die wirklich unzumutbare Beeinträchtigung der Anwohner auf dem Langen Kampe durch eine dortige Bahntrasse entfiele.

Allerdings wirft eine Trasse durch die Heeper Straße, bedingt durch deren engen Straßenraum, erhebliche neue Probleme auf, zu deren Lösung wir hier im Forum versuchen können, beizutragen.

- Kein eigener Bahnkörper möglich, Führung der Trasse auf den für den MIV vorgesehenen Flächen und damit Entfall der Förderfähigkeit und die Gefahr der Schaffung einer mit der Brackweder Hauptstraße vergleichbaren Situation!

- Auswirkungen auf den fließeneden (Ausfallstraße!) und den ruhenden MIV (Anwohner und Erreichbarkeit von Geschäften) Hier auch noch mein schon vorgebrachter Hinweis auf die Anfahrtstrecke für Feuerwehr und Rettungsdienst.

- Auswirkungen auf den Radverkehr. Auch wenn die auch bei mir sehr beliebte Radverkehrsstrecke durch den Langen Kampe eine Alternativroute darstellt, benötigt die Heeper Straße weiterhin Radverkehrsstreifen links und rechts der Fahrbahn, allein schon der Rillenschienen-Problematik wegen.

Schwierigste Engstellen im Verlauf der Strecke dürften die Haltestellenbereiche sein, deshalb möchte ich ich mich zunächst hierauf konzentrieren:

Im Bereich der geplanten Haltestelle Lohbreite ist der Straßenraum besonders eng, so dass hier eigentlich nur Sonderlösungen in Frage kämen (siehe Gutachten)
Was spräche dagegen, die Haltestelle in den Bereich östlich der Kreuzung mit der Lohbeite zu verlegen, hier dürfte ausreichend Straßenbreite für einen Mittelbahnsteig vorhanden sein.

Die Haltestelle Carl-Severing-Schulen könnte bei Änderung der Trassenführung mit einer von Bleich- und Huberstraße kommenden Bahnlinie abseits der Straße in der Bleich- oder Huberstraße auf dem Gelände des Berufskollegs realisiert werden.

Weitere Ideen, Einwände und Anregungen gerne willkommen!
Heepen
Markus L
20.05.2013, 10:55 Uhr
Kommentar zum Beitrag von ede
Nun ja, die neue Stadtbahnlinie soll ja, von uns Bürgern bezahlt, auch für uns Bürger als zukünftige Nutzer, für uns da sein. Was wir betroffene Bürger uns nun genau wünschen, kann man ja schon sehr gut aus den Beiträgen herauslesen:
Eine Linie 5 als Verlängerung der Linie 4, eingebunden in das vorhandene Netz, so wie in der Vergangenheit ja auch wohl schon mal vorgesehen.

Seit Beginn der Diskussion mit öffentlicher Vorstellung der Pläne, drängt sich mir jedenfalls der Eindruck auf, jemand möchte hier mit dem eigentlich nicht den Wünschen und wirklichen Anforderungen entsprechenden Niederflur-Bähnchen quer über den Jahnplatz (und möglicherweise durch vormals ruhige Wohngstraßen) auf Biegen und Brechen Fakten schaffen und sich ein Denkmal setzen.
Möglicherweise, weil Niederflur-Straßenbahnen momentan in Verkehrsplaner-Kreisen als besonders hip und en vogue gelten und zugleich ein gewisses Image und eien gewisse Ideologie transportieren.
Markus L
20.05.2013, 10:28 Uhr
Kommentar zum Beitrag von WolfgangK
Das zweite Depot könnte bei Beibehaltung der Hochflurtechnik auch ein reines Busdepot werden, und die Fkächen der heutigen Buswerkstätten in Sieker der Stadtbahnbetriebswerk zugeschlagen werden. Denn irgendwie müsste die Bahn ja auch das zweite Depot erreichen können, idealerweise per Gleis, das erst noch für viel Geld verlegt werden müsste.
Gesamtvorhaben
Markus L
20.05.2013, 10:19 Uhr
Ich begrüße es sehr, wenn solche Überlegungen außerhalb des vorgegebenen Variantenkataloges wie meine Idee einer Trassenführung auf städtischem Grund neben der Bleichstraße bei den Verantwortlichen Gehör finden.
Zu widerhole ich nochmal, was ich gesagt hatte, die Tunnelrampe dort muss nicht sein, die Bahn kann natürlich genauso gut auf dem Kesselbrink oberirdisch weitergeführt werden.

Zu Finanzierung möchte ich aber noch etwas anmerken:
Tunnelstrecken werden auf jeden Fall noch durch den Bund gefördert, im GVFG sind U-Bahnen als Förderungszweck ausdrücklich erwähnt, genauso wie Stadtbahnstrecken auf eigenständigem Bahnkörper.
Was explizit NICHT gefördert wird, sind Straßenbahnstrecken, die sich die Verkehrsfläche mit dem MIV teilen, so wie bei der Linie 5 z.B. auf fast dem gesamten Straßenverlauf in Heepen, oder aber auch leider in der Heeper Straße.

Warum wird so etwas nicht gefördert? Dazu empfehle ich einen Ortstermin in der Brackweder Hauptstraße, am besten dann, wenn Schnee liegt.

Geht man von Kosten von
ca. 9-10 Mio € für eine oberirdische Trasse mit eigenem Gleiskörper pro km,
ca. 10-11 Mio € für eine Rillengleistrasse im MIV-Straßenraum und
ca. 80 Mio € für eine Tunnelstrecke aus,

verbleiben nach Abzug der Förderung
ca. 2 - 2,5 Mio. € für die Strecke auf eigenem Gleiskörper
ca. 10-11 Mio € für die Straßenbahn in der MIV-Fläche und
ca. 16-20 Mio € für die U-Bahn-Strecke pro km.

Das ist erstmal viel Geld, aber doch nicht so viel mehr für einen kurzen Tunnelabschnitt (Bypasstunnel Innenstadt), wenn dadurch die Wirtschfatlichkeit der ganzen Strecke, ja hier so gar des gesamten Stdtbahnnetzes (Nadelöhr!) wirksam verbessert werden kann.
Finanzen
 
Tag 7
Markus L
19.05.2013, 19:12 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Adrian
Ein Freund von mir sitzt seit seiner Jugend im Rollstuhl.
Der ÖPNV in seiner Gegend, weit im BMW- und Audiland, ist halt doch noch nicht ganz so barrierefrei, wie er sein sollte. Mit seinem umgebauten Auto kommt er jedoch überall hin und kann so am öffentlichen Leben teilhaben. Dazu gehört natürlich der Stellplatz vor der Tür, oder sogar wie bei ihm noch besser: Die Garage, von der er ebenerdig in seine Wohnung rollen kann.
Markus L
19.05.2013, 14:49 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Hein Bloed
Mmh, den Kasten Wasser kann man auch vom Marktkauf Baumheide zum Langen Kampe tragen, wenn man mag. Aber wenn Sie irgendwann mal 75 oder älter sind, möchten Sie das vielleicht auch nicht mehr, dann wird Ihnen auch der volle Hackenporsche unterwegs zu schwer.
Man könnte auch ein neues Sofa per Fahrradanhänger vom Südring über den Berg zum Langen Kampe prügeln, wenn man mag.
Dann gibt es vielleicht noch den Musiker, der einmal die Woche seine Klampfe samt Verstärker oder sein Schlagzeug von der Wohnung zur Bandprobe oder zum Gig befördern möchte, den passionierten Heimwerker, Oldtimerschrauber o.ä. der immer etwas zu transportieren hat, den Modellflugzeug-Piloten oder den Surfer von nebenan.
Jedenfalls ist ein Stellplatz vor der Tür ein nicht zu unterschätzendes Stück Lebensqualität, genauso wie ein auch ein Stadtbahnanschluss vor der Tür und man muss einfach akzeptieren, dass wir Menschen nunmal zum Glück alle verschieden sind und deshalb dem einen dies, dem anderen das anderemehr Lebensqualität bringt.
Heepen
Markus L
19.05.2013, 13:56 Uhr
Danke für die Antwort, Herr Dreier.

Eine Anbindung des Ostens und Heepens an die Innenstadt erfolgt nur schwer über eine Trasse in der Alfred-Bozi-Straße mit wenig Fahrgästepotenzial.
Diese erfolgt über die Haltestellen Jahnplatz und Kesselbrink.
Für die Stadtbahnnutzer aus Heepen und Ost wäre eine direkte Bedienung der Haltestelle Hauptbahnhof mit der Linie 5 viel wichtiger.
Hier wäre sogar Platz für eine - für Bahnfahrer überaus praktische- Endhaltestelle auf dem Bahnhofsvorplatz vor der Tüte.

Die Frage nach dem Betriebshof hatte ich letzte Tage schon gestellt.
Ein Mitleser antwortete hierauf, es ginge nur um einen Betriebshof für Busse, der am neuen Standort errichtet würde, dafür das Bahndepot am Standort Sieker ausgebaut.
Jetzt also doch ein zweites Bahndepot, Güterbahnhof Bielefeld Ost war im Gespräch als Standort. Dort liegen momentan kein Straßenbahn-Gleis, wie und auf welchem Wege kommt die Bahn dann dahin? Was kostet das? Sind die Kosten schon in den Kostenbetrachtungen zur Linie 5 eingeflossen? Was ist mit den höheren laufenden Kosten durch den zweiten Betriebshof? Werkzeuge, Personal, Sonder- und Arbeitsfahrzeuge, ales muss doppelt vorgehalten werden.
Gesamtvorhaben · Heepen
Markus L
19.05.2013, 11:09 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Bielefelder
Guten Morgen in die Runde,

zum Niederwall: hier ist die Situation eine andere.
Es gibt einen "Flanierbereich", der am ehesten mit dem zukünftigen Jahnplatz vergleichbar wäre. Das ist die Zone vor dem Rathaus.
Dort fährt die Bahn unterirdisch.
Weiter südlich gibt es einen eigenen Bahnkörper in Mittellage der Straße.
An diesem befinden sich einzelne Überquerungshilfen an Ampelkreuzungen für Fußgänger, mit Lichtzeichenanlagen gesichert.
An so einer Stelle kann grundsätzlich von einem umsichtigeren Fußgängervehalten als in einem Flanierbereich (gibt es dafür eigentlich einen richtigen Fachausdruck?), wo der Passant sich aufhält und nicht bewusst am Verkehr teilnimmt, ausgegangen werden.
Trotzdem kam es ja in der Vergangenheit auch am Niederwall immer wieder zu Fußgängerunfällen.

Wollte mir gerade ganz unbedarft mal Bilder von der Straßenbahnsituation am Alex anschauen, war schon länger nicht mehr selber dort, nur stoße ich wieder gelich auf Links zu Berichten oder Diskussionen über Straßenbahnunfälle in Berlin :-(

Ich denke, allgemeiner Konsens herrscht darüber, dass die Lage einer möglichen oberirdischen Haltestelle Jahnplatz im Oberntorwall ziemlich unglücklich, gerade im Hinblick auf die Umsteigesituation zu den Linien 1-4 und zum Busverkehr ist.

Mir ist klar, dass die Anbindung in Richtung Brackwede/ Senne ist weniger einem sinnvollen Verkehrsangebot, sondern der betrieblichen Notwendigkeit des Anschlusses der Linie 5 an den Betriebshof in Sieker über ein Gleisdreieck am Konrad-Adenauer-Platz geschuldet.

Mal bitte einmal für alle zum Mitdenken:
Bekommen wir irgendwie doch noch die Königslösung eines Anschlusses der Linie nach Heepen an Dürkopp Tor 6, und damit an das übrige Stadtbahnnetz, umsteigefrei als verlängerte Linie 4 bis HBF und Uni hin? Wo ein Wille, muss auch ein Weg sein.

Falls nicht: Welche besseren Alternativen für die Haltestelle Jahnplatz gibt es? Friedrich-Ebert-Straße war ja schon im Gespräch, wie kann eine Verlängerung zum Hauptbahnhof, die sehr sinnvoll wäre, aussehen.
Linie 1 von Brackwede würde dann auch weiterhin den Hauptbahnhof bedienen.
Wie kann bei dieser Variante der Gleisanschluss zum Betriebshof erfolgen?
Innenstadt
 
Tag 6
 
Tag 5
 
Tag 4
 
Tag 3