Tag 1
Nico
13.05.2013, 22:55 Uhr
 
Zur Systementscheidung zu Hoch- oder Niederflur:

Hier verstehe ich endlich die Stimmen, welche eine Kombination der Äste von Heepen nach Sennestadt fordern und zwar alles als Niederflurnetz.
Die entscheidenden Vorteile sind, dass dann auch endlich der Stadtteil Brackwede mit einem barrierefreien Zugang zur Stadtbahn ausgerüstet werden kann.
Bisher haben Machbarkeitstest ergeben, dass ein Hochbahnsteig entlang der Hauptstraße schlicht keinen Platz findet, außer schon am Ende des Brackweder Zentrums (Höhe REWE).
Je nach Kosten könnte man dann die Haltestellen mit Hochbahnsteig auf diesem Ast (Bethel, Friedrich-List-Straße, Eggeweg, Brackwede Bf, Rosenhöhe, Sennefriedhof - Senne lasse ich hier außen vor, da diese Haltestelle so oder so dann umgebaut werden müsste) zu einem Bahnsteig auf Niederflurbasis umbauen. Ein Parallelbetrieb, in denen die Niederflurbahnen an den Hochbahnsteigen als Express vorbei fahren würden, halte ich für ungeeignet. Dafür müsste ein extra Gleis verlegt werden, da sonst schnell die "Expressfahrten" auf die "Lokalfahrten" auflaufen würden.

Es müsste dann ein neuer Endpunkt für die Linie 1 aus Schildesche gefunden werden. Ob dies im Bereich Bethel sein muss, wäre die Frage (allein schon aus Platzgründen). Vom Jahnplatz aus würden die Leute vorwiegend die Linie 5 nutzen.
Es wäre hier zu prüfen, wie viele Fahrgäste aus Schildesche durch fahren und wie viele an den Haltestellen Rathaus und Landgericht in Richtung Senne zusteigen und dann einen Umweg bzw. zusätzlichen Umstieg in Kauf nehmen müssten.
Da die beiden Linien am Jahnplatz nicht von der selben Ebene abfahren würden, hat man auch hier schon ein Problem, wenn man versucht alleine nach dem Fahrgastaufkommen bis Bethel zu rechnen.
Am oberen Bahnsteig würden m.E. die Leute einsteigen, die sowie so schon in der Innenstadt sind oder mit dem Bus den Jahnplatz erreichen. Die werden nicht extra runter in den Tunnel gehen.
Auf der anderen Seite würden die Fahrgäste, welche mit einer anderen Stadtbahn Linie (2, 3, 4) ankommen, dann auch im Tunnel bleiben und die Linie 1 nutzen (wohlgemerkt nur die Fahrgäste mit dem Ziel Bethel).
Für eine Endstelle der Linie 1 wäre eventuell eine Koppelung mit der geplanten neuen Endstelle der Linie 4 im Dürkopp Tor 6 zu prüfen.
Hoch-/Niederflurtechnik