Tag 13
tongenerator
25.05.2013, 12:03 Uhr
 
Ich werde ja den Verdacht nicht los, dass es bei der hastigen Entscheidung um Hoch-/Niederflurtechnik bei der Anbindung von Sennestadt in Wahrheit um das Kapazitätsproblem im Stadtbahntunnel geht. Wenn der Tunnel tatsächlich - wie immer behauptet - jetzt schon "proppevoll" sein sollte, dann kann sich die Stadtbahn nur noch entwickeln (z. B. Taktverdichtung auf der Linie 4 wegen des neuen FH-Campus usw.), wenn man auf den Tunnelstrecken einen radikalen Entlastungsschnitt vornimmt. Und was käme da gelegener als die neue Linie 5, die zumindest zu einem großen Teil die "starke" Linie 1 oberirdisch ersetzen könnte? Die Restlinie 1 z. B. vom Rathaus (die Wendeanlage ist schon da) nach Schildesche würde dann in einem deutlich reduzierten Takt fahren und schon wären für die anderen Tunnel-Linien mehr Kapazitäten vorhanden. Wahrhaft auf der Strecke blieben dann die Menschen mit Behinderungen, die mühsam am Jahnplatz umsteigen müssten, um halbwegs barrierefrei zum Hauptbahnhof zu gelangen. Bliebe nur noch die Frage, wie man diesen "Rückschritt" vor allem den Gadderbaumern noch als Fortschritt verkauft. Da wäre ich gespannt :-)
Aber das alles ist ja - Gott sei Dank - nur ein Verdacht ...
Tunnel