Tag 15
WolfgangK
27.05.2013, 18:33 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Holger
Hallo Holger,
bitte verstehen Sie meinen 'kurzen' VAMOS als Stellvertreter für ein in der Länge für Bielefeld angemessenes Fahrzeug. Wenn Sie den von mir auch erwähnten neuen Hannoveraner anschauen, unterscheiden sich beide Fahrzeuge in der Türanordnung. Wenn man die genaue Ausführung der Bahnsteige in Bielefeld kennt, kann man über die Türanordnung und Sitzplatzkonfiguration diskutieren.
Was ich nur sagen will: es gibt ein konkretes Fahrzeug, das ggfs. nur noch angepasst werden muss.
Gesamtvorhaben
 
Tag 14
WolfgangK
26.05.2013, 18:25 Uhr
 
Engpass Kreuzstraße:
Die Einfahrten zur Kreuzstraße sollten sowohl vom Adenauerplatz als auch vom Landgericht nur 1-spurig möglich sein. In jeweiliger Fahrtrichtung ab Mitte der Kreuzstraße wird auf 2-Spuren aufgeweitet.
Dadurch entsteht in Blickrichtung vom Landgericht zum Adenauerplatz ein von rechts nach links schwenkender, breiterer Ausbaustreifen für die Stadtbahn.
Darin sollten die notwendigen Zentimeter für breitere Fahrzeuge drin sein.
Innenstadt
WolfgangK
26.05.2013, 18:14 Uhr
 
Um den Jahnplatz auch für die neue Linie zu einer guten Umsteige-Qualität zu verhelfen, sollte die Lage der oberirdischen Haltestelle zwingend näher an die Tunnelstation und Bushaltestellen geplant werden.
Mit einer Kurzhaltestelle von 65 m Länge und etwas Phantasie bei der Trassierung sollte das bei angepasster und reduzierter Führung des MIV möglich sein.
WolfgangK
26.05.2013, 18:01 Uhr
 
Mit der System-Wahl ist ja implizit auch eine nachhaltige Fahrzeug-Fottenpolitik gefordert. Es gibt eine Zeit nach den M8C und M8D.
Es gibt in Bielefeld offensichtlich Bedarf an Haltestellen unterschiedlicher Kapazitäten.
Das zukünftige Netz sollte also konsequent in 2 standardisierte Haltestellen-Längen strukturiert werden. Kurz-Hst 65m und Lang-Hst 100m.
Die zukünftige, einheitliche Fahrzeugflotte sollte in diesem Netz so freizügig wie möglich einsetzbar sein.
Frau Wieczorek wird freundlicherweise eine Grafik bereitstellen, in der mit bereits heute vorhandenen und planbaren Komponenten die Machbarkeit einer pass genauen Fahrzeugflotte dargestellt ist.
Da ich u. a. Umsteigezwänge zwischen Fahrzeugen unterschiedlichen Höhen-Layouts für großen Murks halte, plädiere ich eindeutig für die Hochflur-Lösung.
Hoch-/Niederflurtechnik
 
Tag 11
WolfgangK
23.05.2013, 16:07 Uhr
 
Bei diversen Verkehrsbetrieben in Deutschland, die ein separates Niederflurnetz betreiben (die aber so groß sind, dass es Sinn machen kann) gibt es aus Fahrgast- und Anwohnersicht häufig die folgenden Reaktionen:
- Sitze sind zu eng (fast wie Schüco-Arena)
- wegen der kleinen Raddurchmesser erinnert der Fahrkomfort an Rüttelkisten
- aus demselben Grund verursachehn die Fahrzeuge erhebliche
Quietsch- Geräusche in engen Kurven
(soll es vom Kesselbrink nach Heepen ja auch geben)
-- das verursacht erheblichen Arbeitsaufwand für ständiges Schienenschleifen
-- der Fahrwerksverschleiß ist sehr hoch
Ich weiß nicht, ob man sich als Politiker mit einer solchen Entscheidung für Bielefeld positiv profilieren kann.
Aber man hat dann ja Niederflur wie Dortmund oder Köln.
In diesem Punkt scheint mir die Reaktion der Verantwortlichen verdächtig gebremst, dass ich die Befürchtung von Kampe98er teile.
Hoch-/Niederflurtechnik
 
Tag 10
WolfgangK
22.05.2013, 15:37 Uhr
 
Da ich für den Erhalt der Linie 1 auf ganzer Länge bin, plädiere ich auch für den Erhalt der Wendeschleife in Senne. Diese sollte allerdings entsprechen den Veränderungen modifziert werden.
Ein in Richtung Senne fahrender Zug erreicht die Wendeschleife durch eine Ausfädelung mit einem Links-Schwenk über die entgegenkommende Strecke aus Sennestadt. Die Funktion des Bahnsteigs für Aussteiger bleibt erhalten (auch an der jetzigen Stelle). DIe Fz warten auch hier oder ziehen 1 Fahrzeuglänge vor..
Für den neuen Einsatz fädelt die Wendesschleife östlich des neuen Bahnsteiges der Haltestelle Waterboerstraße in die Strecke Richung Brackwede ein. Dort steigen die wartenden Fahrgäste zu und es geht weiter Richtung Schildesche.
Da die Linien nach Heepen und nach Schidesche einen 20 m -Takt haben, ergänzen sie sich im Bereich Senne - Adenauerplatz zu dem bekannten 10 m-Takt.
Dazu ergänzende Fragestellungen egeben sich aus meinem Netzentwurf.
Sennestadt
 
Tag 9
WolfgangK
21.05.2013, 16:28 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Holger
Bin in mehreren Punkten Ihrer Meinung.
Mein Kommentar beschränkt sich aber auf den zitierten Teil Ihres Beitrages.
.....Ein für Linie 1-3 optimiertes Fahrzeug wäre demnach ca. 2,4m breit, 30-35m lang, hätte im Mittelteil 2 Türen und 2 weitere Türen mit größerem Abstand zum Fahrzeugende (an kürzeren Bahnsteigen sind alle Türen nutzbar)......
Zu diesem Teil Ihres Beitrags der folgende Hinweis:
Der von Hannover bei Heiterblick (das ist auch der VAMOS-Hersteller) bestellte, neue Stadtbahnwagen erfasst, bis vielleicht auf Breite, nahezu idealtypisch alle Anforderungen (es wäre also garkeine Neuentwicklung nötig).
Ideal für Kurz-Bahnsteige (auch in Doppeltraktion)
Energiesparend für Schwachlastverkehr
Kaufpreis deutlich unter einem VAMOS
Mit VAMOS kuppelbat
Im gesamten Netz einsetzbar
Gesamtvorhaben
WolfgangK
21.05.2013, 11:14 Uhr
 
Hier mein Diskussionverschlag zur Ausgestaltung des Gesamt-Netzes.
Der Vorschlag ermöglicht einen nahezu vollständigen Einsatz der neuen Fahrzeuge im gesamten Netz (außer Linie3)
Legende:
Haltestellen (HST) Länge S=100m K=65m
Fahrzeugkmbinationen V8 = VAMOS 8-achsig V6 = VAMOS
M8D1, M8D2(Doppeltraktion), M8DL (Langzug)

Linie 1: Senne-Schildesche - Takt 20 m - HST S -
TFz: M8D1, M8D2,M8DL, V8, V(+V8, V6,V6+V6, V6+V8
Betrieb: Kehrschleife Senne beibehalten

Linie 11: Adenauerpl-Schildesche - Takt 20 m - HST S
TFz: wie Linie 1
Betrieb: Wendeanlage Kunsthalle

Linie 5: Heepen - Sennestadt - Takt 20 m- HST S+K
TFZ: V8, V6, V6+V6
Betrieb: An kritischen Stellen in Heepen und Sennestadt Kurzhaltestellen

Linie 6: Sieker Mitte- Sieker- Adenauerpl - Heepen
Takt 20 m HST S+K
TFz: V8, V6, V6+V6
Betrieb: Voraussetzung Verbindug Sieker Mitte (o. Luther Kirche) nach Sieker
An kritischen Stellen in Heepen Kurzhaltestellen
Eine Verlängerung auf den Strecknast nach Stieghorst oder Hillegossen ist denkbar.

Linie 3: Hillegossen - Babenhausen Süd ( - Campus Nord)
Takt 10 m HST S
TFZ: M8D1 M8D2

Linie 31 (MOBIEL 2040?): in CAMPUS Nord wird die Doppeltraktion der Linie 3 geflügelt.
Der hintere Teil schafft über Babenhausen Süd eine direckte Verbindung nach Theesen (Jöllenbeck), Zur Potenzialanalyse der Linie-3-Verlängerung kommt hier noch das Potenzial der Direktverbindung zum Campus Nord hinzu.
Der in Campur Nord verbliebene Teil wird mit einer Traktion aus Theesen (Jöllenbeck) gekuppelt und fährt zurück nach Hillegossen.
Takt 20 m HST S
TFz : wie Linie 3

Linie 4: Dürkopp Tor 6 - Campus Nord
Takt 10 m HST S
TFz: V8 V8+V8

Linie 2: Sieker - Milse Ost Takt 20 m HST (S)
TFZ: V8, V6, V6+V6

Linie 21: Rathaus - Milse Ost
Takt 20 m HST (S)
TFZ wie Linie 2

Betrieb gesamt:
Direktverbindungen: Sieker-Landgericht und Sieker-Rathaus nur alle 20 m
Durch Vermaschung der Streckenäste der Linien 1, 11 und 6 ergibt sich zwischen Adenauerplatz und Abzweig Langericht ein partieller 5-min-Takt.
Die Netzwirkung der neuen Verknüpfungspunkte wird zusätzliche Potenziale erschließen.
Gesamtvorhaben
 
Tag 8
WolfgangK
20.05.2013, 09:39 Uhr
 
Im Verlauf der sehr sachlichen und guten Diskussion ist die Meinung vertreten, dass aufgrund der steigenden Fahrzeugzahl ohnehin ein neues Depot gebaut werden muss und es daher keinen Unterschied mache, eine neue Hauptwerkstatt für Hoch- oder Niederflur zu bauen.
Die steigende Anzahl Fahrzeuge macht das neue Depot sicher notwendig. Aber beim Verbleib der Hochflur-Technik kommt man dann auch mit einer erweiterten Hauptwerkstatt in Sieker aus. Die Technik für den normalen Service müsste natürlich auch im neuen Depot vorgehalten werden.
Der Platz für die Erweiterung der Hauptwerkstatt kann im nördlichen Teil des Betriebshofes von der dortigen Abstellgruppe abgezweigt werden. Die entfallenden Stellplätze werden im neuen Depot geplant.
Ein- und Ausrückfahrten für alle Linien sind über Adenauerplatz möglich.
Man hat aber nur 1 (teure Technik) sowie eine einheitliche Logistik. Von einem zusätzlichen Planstellenkegel für eine zweite Hauptwerkstatt will ich garnicht reden.
Also: Zweites Depot - ja, zweite Hauptwerkstatt - nein.
Hoch-/Niederflurtechnik · Gesamtvorhaben
WolfgangK
20.05.2013, 09:24 Uhr
 
Nah kurzer Abwesenheit nehme ich die Diskussion gerne wieder auf.
Vielen Dank an 'Bielefelder' für den ausführliche Kommentar zu meinem Beitrag.
Meine Antworten werde ich in unterschiedliche Beiträge packen, das liest sich für alle dann auch weniger anstrengend.
In Hannover wird ja u. a. wegen möglicher Rabatte bei Bestellung (Optionierung) baugleicher Hochbahn-Fahrzeuge sowie der Investitionen in eine zusätzliche Technik die Hochflur-Technik priorisiert.
Der Meinung von 'Bielefelder', dass diese Vorteile nur mit der großen Stückzahl der in Hannover vertraglich vereinbarten neuen Fahrzeuge zu erzielen sei, möchte ich widersprechen.
Bei den von MOBIEL geplanten Angebots-Erweiterungen von über 60% und der zusätzlich notwendigen Ersatzbeschaffung der verbliebenen M8C kommt mann in Bielefeld auf ein Beschaffung- und Options-Volumen von 80-90 Fahrzeugen. Wenn man zusätzlich davon ausgeht, dass dabei auch ein kurzer VAMOS-6-achsig beschafft werden könnte (Erpsarnis ca. 1 Mio. pro Fahrzeug), liegt man mit der Annahme richtig, dass die einheitliche Hochflur-Flotte wirtschaftlich besser wegkommt und damit evtl. nicht realisierte Einsparungen der Niederflur-Variante zuzurechnen sind.
Finanzen · Hoch-/Niederflurtechnik
 
Tag 4
WolfgangK
16.05.2013, 14:44 Uhr
 
Für den Verlauf der Verlängerung nach Hillegossen sollte noch einmal die Trassenvariante mit der Unterführung der Detmolder Straße geprüft werden.
Zum einen bietet diese Variante für die Angebotsqualität und Stabilität die meisten Vorteile.
Zum anderen könnte die Realisierung der nicht höhengleichen Querung der Detmolder Straße notwendig werden für die Einwerbung von Fördermitteln.
Hillegossen
 
Tag 3
 
Tag 1