Tag 15
ausbauopfer
27.05.2013, 00:18 Uhr
 
Die Bürgerinitiative Pro-Bus sollte sich einsetzen für viele gute Busverbindungen nach Jöllenbeck. Denn wenn erst mal viele Busse fahren, die man einsparen kann, dann lohnt sich für mobiel auch eine Straßenbahn (wie jetzt nach Heepen).
Jöllenbeck
 
Tag 13
Regiotramuli
25.05.2013, 21:16 Uhr
Wenn sie sich in dieser Lage besser auskennen würden, dann sehen Sie es auch so:
Die Bahnlinie von der Sie reden verläuft 1) über ein anderweitiges gebiet und 2) hat diese NUR EINE station inder Mitte, wobei für ein erwünschter S-Bahnverkehr mindestens 6 Stationen hin sollten (inkl. Prake bhf. welcher jahrelang exsistiert). Es wären:
- Bi-Ringlockschuppen,
- Bi-Schildesche-Obersee,
- Bracke,
- Stedenfreund
- und Herford-West.
Die Ortschaften - wo die Linie 3 verkehren solle - da, - na das habe ich da und dort erwähnt, Sie sollten nochmal besser durchlesen.
Es sind Gebiete welche, wo die parallelverlaufenden Bahnstrecken bedeutend mehr als einen Kilometer auseinander sind, darum lohnt es sich in solch einem fast dichtbesiedelten Gebiet.
Jöllenbeck
Regiotramuli
25.05.2013, 21:00 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Regiotramuli
Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass die Salzburger auch eine Kreisbahnlinie haben; diese verläuft zwischen Salzburg Hbf und Trimmelkamm (demnächst NOCHweiter nach Ostermieting).
Der Abstand zwischen den erwähnten Ortschaften wäre fast doppelt so lang, als zwischen Bielefeld Hbf und Herford Hbf. und das Fahrgastaufkommen ist enorm, obwohl die Region - durch jene diese Bahn hindurchverläuft - ländlicher ist, als im Raum Enger.
www.salzburger-lokalbahn.at
besuchen Sie auch bitte mal die Homepage: http://www.bahn.co.at/ www.bahn.co.at dann werden Sie darüber weiteres erfahren was so los ist und was Kreisbahnen für vorteile in unserer heutigen Zeit so haben.

Wenn Fragen sind, steht der Verfasser bzw. ich zur Verfügung.
pro-stadtbahn@web.de
Vielen Dank
Regiotramuli bzw. Stadtbahnuli
Jöllenbeck
Bastian Schwarz
25.05.2013, 20:30 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Regiotramuli
Welchen Sinn sollte es ihrer Meinung nach machen, eine Stadtbahnlinie nach Herford über Jöllenbeck-Spenge-Enger zu führen, wo man in Herford einen Bahnhof hat mit x Zugverbindungen pro Std. nach Bielefeld hat?
Und welcher Herforder sollte das Verlangen haben per Stadtbahn in der dreifachen Zeit gegenüber der Bahn nach Bielefeld zu fahren?
Jöllenbeck
Regiotramuli
25.05.2013, 20:10 Uhr
 
Linie 3 nach Herford

Hallo, seid herzlich gegrüßt Ihr Theesener, Jöllenbecker und Engerer,
Euch darf man auch niemals vergessen.
Wir kennen uns beim Wirt in Theesen.
Dort in deren Wirtshaussaal wurde letztes Jahr der große Vortrag von Mobiel abgehalten.
____________________________________________________

Herr Sparmann hat zwar behauptet, dass die Verlängerung der Linie 3 nichts bringen würde, aber teilweise hat er auch nicht so unrecht.
Wenn Salzburg die Untersuchungen machen würde, dann käme zwar was besseres außi, aber auch nur die ähnliche Sparmannmeinung,
Auch Ich habe darüber noch mal nachgedacht, was ich hiermit erwähne:
Folgendes:
Die Linie 3 nach Jöllenbeck gibt zwar einen sehr großen Sinn wobei auch hier der Fahrgastzuwachs steigen würde.
Aber:
Die Linie 3 nach Jöllenbeck würde sich nur dann auf Dauer rentieren, wenn diese früher oder später UNBEDINGT weiter verlängert wird nach Enger und von da aus NOCHweiter bis nach Herford.
Erst dann würde es sich lohnen.
Auch wäre allgemein das Projekt sehr, sehr wichtig.
Zwischen Herford und Spenge - entlang der alten Kleinbahntrasse - sind in den letzten Jahrzehnten soviel Wohnsiedlungen, Schulen und Arbeitsplätze entstanden, sodass es sich lohnen würde, die Linie 3 zu verlängern. Auch Spenge und St.Annerheide- bzw. Neuenkirchen sollte mitbedient werden.
Eine Ortsbegehung wurde gemacht und Anrainer interviewt.
Die meisten Einheimischen- welche doch die Zeit der früherigen Lokalbahn noch kennen - wünschen sich diese wieder.
Unser Traum wäre wieder der Streckenverlauf zwischen Spenge und Vlotho via Herford, Bad-Salzuflen und Exter, Mit Umschlagbahnhof in Enger für die Linie 3 zwischen Bielefeld und Enger.
Bloß sind wir mit dem ganzen vorerst vorsichtig, da sonst das Projekt in die Hose gehen könnte.
Wir machen die Vorschläge Schritt für Schritt - so Dieter Ludwigs & Gunter Mackunger seine Meinung.
Unser Vorschlag wäre die Linie 3 bis Enger zu verlängern und anschl. weiter bis Herford. Das weitere wird sich regeln. Wir wollen hoffen, dass Anrainer Richtung Spenge sich auch positiv melden.

In ihren Zeitungsberichten habt Ihr geklagt, dass das Autochaos durch Enger, Jöllenbeck und Theesen hindurch herrsche und es immer schlimmer wird; und fast jedes Auto hat das Herforder Autokennzeichen.
Also wäre DAS ein guter Grund, die neue Bielefelder Kreisbahnlinie als Stadtbahnlinie 3 nach Herford neu zu planen und zu realisieren.

Auch sollte MoBiel zwischen Herford und Enger den Gütertransport anbieten; auch das bringt Gewinn (ggf. auf Mehrschienengleis).
Mehr darüber siehe www.myblog.de/pro-Stadtbahn (Artikel wird noch erstellt, bitte schauen Sie dritteljärlich diese Homepage durch - Danke).

Infos von Überlandstadtbahnen erfahren Sie unter gunter.mackinger@salzburg-ag.at
Jöllenbeck
Bielefelder
25.05.2013, 00:12 Uhr
 
Als Nutzer deer Linie 1 finde ich es schade, dass diese aus Senne den HBF nichtmehr anfahren soll.

Mit schweren Koffern reicht es mir schon in Senne in die 36 umzusteigen. Wenn die 1 bis zum Buschkamp fährt, ist ein Fußweg von dort eine Alternative, jedoch nur ohne Gepäck. Ein weiterer Umsteigezwang ist da nicht zielführend, dann nutze ich lieber die Sennebahn bis Windelsbleiche und lasse mich dort per Auto abholen.

Eine vorerst Halbmesserlinie (HBF-) Jahnplatz - Heepen hat auch eine Option auf Verlängerung nach Theesen. Nach derzeitigen Stand müsste eine Verbindung dorthin ja auch Oberirdich an das Stadtbahnnetz in der Innenstadt angebunden werden.
Jöllenbeck · Sennestadt
 
Tag 11
Hartwig Meier; moBiel
23.05.2013, 23:18 Uhr
Kommentar zum Beitrag von AlexT
In einem früheren Beitrag hatte ich schon mal die „Jöllenbeckfrage“ angesprochen. Dort finden Sie auch den Ausblick auf die mittelfristige Busentwicklung. (Mein Eintrag vom 15.05.2013, 22:49 Uhr).

Dort ist auch betont, dass die Politik, wie viele hier im Forum, das Ranking Heepen/Hillegossen/Sennestadt kritisch hinterfragt hat.
Wir haben dann mehrere Parameter sehr positiv für die Stadtbahn Jöllenbeck gesetzt. Selbst dann erreicht Jöllenbeck nach Sennestadt weiterhin nur den vierten Platz in der Wirtschaftlichkeitsbewertung. Im Sinne einer Konzentration auf das Machbare gehen wir diesen Schritt gerne mit, auch wenn wir lange das Projekt "Stadtbahn Theesen" selber mit begleitet haben.
Die Achse Theesen-Jöllenbeck ist derzeit nachweisbar nicht stärker wie die Achse Buschkamp – Sennestadt Nord.

Das Bauherrn mit positiver Erwartung auf die Stadtbahn gebaut haben, ist übrigens ein sehr interessantes Argument in Richtung der anderen Erweiterungen, die wir hier derzeit diskutieren. Ich bin da an Ihrer Seite.

Die Einstellung der Planfeststellung hat verfahrensrechtliche Gründe gehabt. Schon ein Planfeststellungsantrag hat bereits rechtliche Wirkung auf andere Vorhaben Dritter im Plangebiet. Diese dürfen gegebenenfalls nicht genehmigt oder müssen zurückgestellt werden. Der Gesetzgeber hat deshalb mit Recht Planfeststellungen (z.B. im Gegensatz zu Bebauungsplänen) befristet. Das heißt: Ohne Umsetzungsabsicht auch kein Verfahren. Nach mehreren Jahren Laufzeit und der aktuellen politischen Beschlusslage hat die Genehmigungsbehörde hier die unmittelbare Umsetzungsabsicht nicht mehr als gegeben angesehen. Wenn man weiß, wie aktuell Gutachten in Planfeststellungsverfahren sein müssen, ist das auch kein Problem, wenn man wieder auf dieses Projekt zurückkommt: Dann muss eh ein neuer und kein veralteter Antrag her. Der Aufwand wäre gleich, die rechtliche Anfechtbarkeit unendlich größer.
Jöllenbeck
AlexT
23.05.2013, 22:27 Uhr
 
Jöllenbeck/Theesen:
Wie auch hier schon mehrfach angemerkt wurde, sind bei geplanten Netzerweiterungen die Stadtteile Theesen und Jöllenbeck mittlerweile abgehängt worden. Dies ist auch m.E. unverständlich, da Theesen/Jöllenbeck ein größeres Fahrgastpotenzial als Sennestadt bietet. Zudem ist Sennestadt bereits besser angebunden bzw. schon immer angebunden gewesen - nicht nur durch gute Busverbindungen, sondern auch durch die Bahn (NWB). Jöllenbeck und Theesen sind (traditionsgemäß) nicht mal im moBiel-Bus-Netz. In Jöllenbeck und Theesen sind auch in den letzten Jahren einige Neubaugebiete entstanden. Teilweise wurden bei den Bauherren auch falsche Erwartungen geweckt, da immer auf eine Stadtbahn-Anbindung spekuliert wurde.
Ebenfalls unverständlich: Warum wurde das bereits eingeleitete Planfeststellungsverfahren gestoppt?
Jöllenbeck
 
Tag 10
ede
22.05.2013, 07:24 Uhr
Kommentar zum Beitrag von ede
Teil 2:

Da rechne ich die Strecke nach Jöllenbeck doch gleich mal mit den aktuelleren Erkenntnis durch. Also mit 15% statt 25% Eigenanteil sowie mit einer Verdoppelung der zusätzlichen Fahrgäste im Vergleich zur Potentialanalyse.

Der Abschnitt BS-Süd nach Theesen kostet laut Potentialanalyse 22,24 Mio. Euro, der Weiterbau nach Jöllenbeck 31,82 Mio. Euro. Macht zusammen 54,06 Mio. Euro. Hinzu wie in der aktuelleren Präsentation "Netz- und Systementwicklung" etwa 17% Zuschläge für Kostensteigerungen, ergibt 63,33 Mio. Euro. Hiervon tragen Bund/Land 85%, verbleiben also 9,50 Mio. Euro für Bielefeld. Bei 40 Jahren Tilgungsdauer und 3% Kreditzins (wie auch für die anderen Trassen angesetzt) ergibt sich ein jährlicher Kapitaldienst von 411.300 Euro.

Die Potentialanalyse geht für beide Streckenabschnitte zusammen derzeit von 924.000 Euro zusätzlichen Erlösen pro Jahr aus. Gemäß der aktuelleren Präsentation verdoppelt macht das also 1.848.000 Euro Die Potentialanalyse geht für beide Streckenabschnitte zusammen von 1.800.000 Euro zusätzlichen Betriebskosten aus. In diesem Vergleich ist aber nur das aktuelle Busnetz 2013 enthalten, nicht der 2020 doch wohl anzunehmende Zehnminutentakt entlang der Stadtbahntrasse. Der Stadtbahnbau würde also ein zweites Buspaar auf der Linie 54/56 entfallen lassen, es würden weitere 411.000 Euro Busbetriebskosten im Jahr 2020 eingespart. Entsprechend würden sich die zusätzlichen Betriebskosten lediglich auf 1.390.000 Euro belaufen.

Summasummarum würde eine mit diesen Parameter erstellte Potentialanalyse folgende Bewertung vornehmen:
"Die zusätzlichen Erlöse von 1.840 T€/a decken die Betriebskostenmehrung von 1.390 T€/a zu 132% ab. Ferner kann der Kapitaldienst für die Investition in Höhe von 411 T€/a (15 % von 63,3 Mio. € über 40 Jahre) abgedeckt werden. Nach dieser überschlägigen Berechnung wäre diese Maßnahme eine rentierliche Investition. Der Ausbau und der Betrieb können kostendeckend erfolgen."

Hinzu käme weiterhin die Frage, weshalb eine Stadtbahn nach Jöllenbeck bis Detmers 16 Minuten brauchen soll, wenn selbst der wie eine Sardinenbüchse vollgequetschte Bus der Linie 54 im Berufsverkehr dafür auch nur 16 Minuten braucht? Selbst mit defekter letzter Tür im Gelenkbus und entsprechend katastrophalen Fahrgastwechselzeiten. Käme die Stadtbahnerweiterung daher gar mit drei statt vier zusätzlichen Wagen aus bei 15 Minuten Fahrzeit aus, so würde sich die o.g. Rentabilität einer Stadtbahnerweiterung nach Jöllenbeck noch deutlich weiter verbessern.
Finanzen · Jöllenbeck
 
Tag 9
Kampe98er
21.05.2013, 15:46 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Bärbel
"dass statt einer Stadtbahn nach Jöllenbeck, die die Bürger dort wünschen, eine nach Heepen gebaut werden soll, wo sie eigentlich keiner dringend braucht."

Hierzu hörte ich auf der Veranstaltung im Rathaus von einem Mobiel-Vertreter, dass auch Mobiel damit nicht wirklich zufrieden sei, man hätte eine Präferenz für die Linie nach Jöllenbeck lieber gesehen, am Ende würden die Entscheidungen aber im Rathaus gefällt.
Heepen · Jöllenbeck
Markus L
21.05.2013, 08:22 Uhr
"Außerdem ist in diesem Forum sehr vehement für Jöllenbeck gestritten worden, da muss man sich dann entscheiden, was man mit der Linie 3 macht, zur Uni oder nach Norden. "

Linie 3 nach Jöllenbeck, Linie 4 als über Lohmannshof weiter bis zur jetzigen Endhaltestelle Linie 3.
Eventuell Einsatzfahrten Über die Linie 3 bis Uni.

Ein paar Worte auch von mir noch zu Jöllenbeck:

Die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie und eines Gutachtens lassen sich mit den passenden Stellschrauben immer in irgendeine Richtung drehen.

Jöllenbeck bietet ein hohes Fahrgastpotenzial. Gleichzeitig besteht eine im Bebauungsplan freigehaltene Stadtbahntrasse.
Wer heute in Jöllenbeck oder Theesen wohnt, dem bleibt nichts anderes übrig, als aufs Auto angewiesen zu sein. Aufgrund der Distanz Jöllenbeck-Zentrum ist das Fahrrad auch nur eine Alternative für hartgesottene Radfahrer.
Wer dort aufgewachsen ist, hat es verinnerlicht, dass man für jeden Liter Milch einen Liter Sprit verjuckeln muß. Daher die angesprochene Auto-Affinität, die man "den Jöllenbeckern" hier in der Diskussion unterstellte.
Das Busangebot ist, anders als in Heepen, und auch anders als in Sennestadt (auch dort muss aber iin meinen Augen zwingend die Stadtbahn hinführen!)
als absolut miserabel zu bezeichnen und eine Stadtbahn (schnell und auf eihgenem Bahnkörper) erhöht die Lebensqualität im hohen Norden Bielefelds enorm und lässt sich damit auch wirtschaftlich betreiben.
Jöllenbeck
 
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