Tag 15
Michael
27.05.2013, 19:54 Uhr
 
Die neue Linie 5 aus Heepen muss den Hauptbahnhof einschließen, auch wenn die Zahlen heute vielleicht noch nicht dafür sprechen. MoBiel schreibt selbst in ihrer Einleitung in diesem Forum: "Trend zur Schiene". Der Hauptbahnhof wird also als Verkehrsknotenpunkt zukünftig immer wichtiger. Mit jeder Spritpreis-Erhöhung oder mit jeder Verbesserung der Zug-Situation (z.B. Paderborn-Bielefeld bald halbstündlich) wird es mehr Menschen geben, die zum Hauptbahnhof wollen. Desweiteren ist eine Direktanbindung an den Hauptbahnhof wichtig, um den Unsicherheitsfaktor zu verringern: Jedes zusätzliche Umsteigen und warten auf die Anschluss-Verbindung erhöht die Unsicherheit, den Zug rechtzeitig erreichen. Außerdem ist das mehrfache Umsteigen mit Koffern besonders problematisch. Mit einer fehlenden Anbindung des HBf wird riskiert, dass es den Menschen zu kompliziert wird und anstatt dessen lieber der PKW genutzt wird. In dem Fall werden dann sehr weite Strecken per PKW zurückgelegt - dies kann in der heutigen Zeit bei einem neugeplanten Projekt unmöglich hingenommen werden.

Wenn es nur die Möglichkeit gibt, entweder den Jahnplatz oder den Hauptbahnhof anzubinden, sollte der HBf angebunden werden. Alle Jahnplatz und Rathaus Bahn-Umsteiger können auch am Hauptbahnhof umsteigen. Alle Jahnplatz Shopping-Bummel-Starter können diesen auch oben an der Bahnhofstraße - also am Hauptbahnhof starten. Alle mit direktem Ziel Jahnplatz können an der neuen Station Kesselbrink aussteigen und den Jahnplatz in 2 Minuten zu Fuß erreichen oder im Hauptbahnhof mit minimaler Wartezeit in eine der drei anderen Linien einsteigen, die zum Jahnplatz fahren. Es gibt also so viele Alternativen, dass die Nachteile für den Einzelnen minimal sind und nahezu jeder diesen Umstand nach einer kurzen Gewöhnungsphase akzeptieren wird.
Heepen · Innenstadt
Quittenbäumchen
27.05.2013, 19:12 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Hein Bloed
Das vermutlich höchstens Auf dem langen Kampe. Die Heeper Straße ist mit 29/52/350/351 und an der Ecke Radrennbahn auch noch 26 angebunden. Ich schätze, jeder, der dort wohnt und zwei Autos hat, braucht. sie wohl auch.
Ist aber natürlich nur eine Vermutung.
Aber im Endeffekt ist natürlich jedes Auto weniger besser, wenn der Parkraum begrenzt ist. Bei den Mengen an PKW, die dort stehen, ist das trotzdem nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Heepen
Quittenbäumchen
27.05.2013, 18:45 Uhr
 
Nachdem ich gerade auf dem Nachhauseweg besonders darauf geachtet habe, ist mir nochmal aufgefallen, was für einen voraussichtlich Parkflächenschwund es sowohl auf der Heeper Straße, z.B. zwischen Ziegelstraße und Lohbreite, und Auf dem langen Kampe sowieso bedeuten wird. Ich habe keine Ahnung, wo die Fahrzeuge alle bleiben sollen? Ich befürchte, daß es eine deutlich Umschichtung auf die Straßen Auf dem niederen Esch, An der Holzwiese, Hudeweg, Elbrede und auch Am Venn geben wird. Als Resultat werden dort dann sicherlich Parkzohnen mit Anwohnerausweis eingerichtet (sofern das nicht schon der Fall ist) und keiner weiß mehr, wohin mit seinem Fahrzeug.
Denn seien wir realistisch - nur weil eine Stadtbahn vor der Haustür verkehrt, verkauft kaum jemand sein Auto.
Heepen
Quittenbäumchen
27.05.2013, 18:34 Uhr
Kommentar zum Beitrag von 04910
Demnach wären die Vogelstraßen wohl der große Verlierer der ganzen Aktion.

Wenn nur noch die 21 von Lohbreite (Variante 5) oder Ostbahnhof (Variante 1) in Richtung Heepen fahren würde, müßten alle Vogelstraßler immer mindestens einmal umsteigen. Super-GAU wäre dann abends nach 350/351 Dienstschluß vom Hauptbahnhof z.B. zum Grasmückenweg. Am Bahnhof warten und in die S-Bahn; dann Lohbreite/Ostbahnhof warten und in die 21.
Wie war nochmal die Nummer vom Taxi?

Aber so wie ich Herrn Meier auf der Auftaktveranstaltung verstanden habe, ist über die Neuverteilung der neuen Busrouten noch nicht gesprochen worden.
Aber hier kann ich ja schonmal darauf aufmerksam machen...
Bus · Heepen
UlrichP
27.05.2013, 18:11 Uhr
 
Das Verkehrssystem Bus sollte doch nicht Alternative für Relationen sein, für die sich das System Stadtbahn bei der Potenzialanalyse als sehr vorteilhaft ergeben hat ( Hepen, aber auch Sennestadt und Hillegosen ).
Allerdings wird m.E. der Bus als Ergänzungssystem und Übergangssystem bei langfristig umzusetzenden Stadtbahnstrecken bei aktuellen Debatte etwas "stiefmütterlich" behandelt.
Postitiv sehe ich den Ansatz zur prinzipiellen Beeibehaltung der Linien 25 und 26 ( Linie 26 nach Baderbach statt Heepen ), eine Brechung dieser Linie im bereits relativ innenstadtnahen Bereich Lohbreite wäre sicherlich kontraproduktiv.
Ebenso sollten der Ostast der Linie 21 und der der Linie 24 bis zum Jahnplatz erhalten bleiben, bei einer Führung dieser Radialen ab Jahnplatz zum Hauptbahnhof ergäbe sich zudem für Heepen eine gute, für den "alten Bielefelder Osten" eine sehr gute Direktverbindung zum Hauptbahnhof.
Im Gegensatz zum System Stadtbahn kann das System Bus relativ unaufwändig verändert werden, da der Fahrweg und zumeist der überwiegende Teil der Haltestellenanlagen bereits zur Verfügung stehen. Dies sollte genutzt werden, um in den Bereichen, die kurz- bis mittelfristig nicht vom Stadtbahnausbau profitieren können, möglichst kurzfristig Angebotsverbesserungen umzusetzen.
Auch wenn die aktuellen Stadtbahnplanungen personelle Kapazitäten binden, sollte im Sinne eines gesamtstädtischen Konsens die Busverkehrsplanung keine "Auszeit" nehmen. Beispielhaft sei hier Jöllenbeck genannt, hier sollte über eine kurzfristige Optimierung nachgedacht werden, etwa durch Verdichtung der Busachse Badenhausen Süd - Jöllenbeck.
Umgekehrt erscheint mir die kritische Prüfung langlaufender Busparallelverkehre geboten, so bei den Linien 87 und 95, ggf. auch 48, 80, 83 und 88; in diesem Fall dürfte ( nach Einführung der Linie 5 ) eine Brechung dieser Linien in Brackwede sinnvoll sein, bei gleichzeitiger Ausweitung der Betriebszeiten der verkürzten Linie 1 im Abschnitt Bethel - Brackwede auch auf die Normalverkehrszeit.
Bus · Heepen
Gustav
27.05.2013, 17:35 Uhr
Ihre Beiträge vom 26. und 27.5. möchte ich gerne noch kommentieren. Sie unterstellen der Initiative Pro-Bus-Heepen, dass die Stadtbahnerweiterung grundsätzlich in Frage gestellt wird – das ist nicht der Fall, sinnvolle und bedarfsgerechte Erweiterungen auf eigenem Gleiskörper werden nicht abgelehnt, nur geht es bei der Stadtbahnverlängerung nach Heepen eben nicht um eine bedarfsgerechte Erweiterung. Die Ablehnung erfolgt nicht, „weil in einem engen Korridor rund um die Heeper Str. die Busbedienung sehr gut ist“, sondern weil auch die anderen Quartiere im Bielefelder Osten und in Heepen mit dem Busverkehr gut erschlossen sind.

Sie schreiben, „die Zahl der Busse, die heute durch die Heeper Str. fahren, schreit doch geradezu danach, sie durch einen leistungsfähigen Schienenverkehr zu ersetzen“. Wir stellen fest, dass gerade mit den verschiedenen Busstrecken und den Überlappungen ein guter 10-min-Takt möglich ist und dabei die Menschen aus verschiedenen Wohngebiete gut und umsteigefrei in die Stadtmitte und zurück kommen. Ein guter 15-min-Takt wäre auch zum Hauptbahnhof möglich, wenn zusätzlich zur Linie 350/351 halbstündlich eine Verbindung von Heepen zum Hbf eingerichtet würde. Übrigens wäre es auch für Student-inn-en, die in Heepen wohnen, ziemlich egal, ob sie aus einem Bus oder einer Niederflurbahn auf dem Jahnplatz umsteigen müßten, die gesamte Reisezeit bleibt gleich.

Ihr Beispiel aus Quelle mit der veränderten Linienführung der Busse zur besseren Anbindung weiterer Siedlungsbereiche ist verständlich (auch in Ihrer persönlichen Beeinträchtigung), dennoch passt dieses Beispiel für die Stadtbahnerweiterung nach Heepen gar nicht, weil hier keine weiteren Siedlungsbereiche an den ÖPNV angebunden werden. Und die 20 Minuten, die Sie nun früher aufstehen müssen, nutzen die Heeper bereits um bequem in die Stadt zu kommen:
Mit der Linie 25/26 umsteigefrei in 15 min zum Jahnplatz, in 20 min zur Alm und Arminia Bielefeld, in 30 min zur Dürer Str. (demnächst vielleicht verlängert zum neuen Campus-Gelände der Fachhochschule). Mit der Linie 21/22 umsteigefrei von Heepen zum Jahnplatz in 20 min. Eine Stadtbahn wäre unter den örtlichen Bedingungen nicht schneller, nicht bequemer und auch nicht leistungsfähiger, weil sie die Leistung an verkehrter Stelle anbietet. Besserer Umwelt- und Klimaschutz ist bereits mehrfach angemahnt worden auch für den Busverkehr, hier bieten sich die Stadtwerke geradezu an, geeignete Projekte erfolgreich zu realisieren und öffentlich zu bewerben.
Heepen
Ein_Heeper
27.05.2013, 16:56 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Balu
Hallo zusammen,
eine kurze Anmerkung zum Vergleich des CO²-Ausstoßes von Bus und Bahn:
Die vorgestellte Berechnung ist leider eine reine Milchmädchenrechnung, da diese Werte nur dann zum Tragen kommen, wenn die Busse bzw. Bahnen voll besetzt sind. Da dies über den Tag sicher nur selten der Fall ist, kann man mit diesen Werten nicht viel anfangen.
Im Übrigen möchte ich doch vehement widersprechen, wenn davon die Rede ist, daß alles schlecht gemacht wird. Wir machen hier nichts schlecht, sondern üben konstruktive Kritik. Das sollte doch wohl noch erlaubt sein. Wenn das Projekt einen erkennbaren Wert hätte, welcher die massiven Nachteile für die Anlieger der angedachten Strecke sowie die Heeper Bürger mehr als ausgleichen würde, würde es ja einen Sinn ergeben, das Projekt durchzuziehen. Aber tatsächlich ergibt sich im Idealfall (sofern nicht noch andere Buslinien ausgedünnt werden) eine identsiche Anbindung im 10 Minuten-Takt, wie sie bereits jetzt gegeben ist. Und das unter Inkaufnahme einer massiven Verschlechterung der Wohn- und Lebensqualität in den betroffenen Gebieten.
Noch ein letzter Hinweis zur Aussage, daß die Buslinien nicht ganz verschwinden, sondern nur in die Außenbereiche verlegt werden bzw. lediglich die Haltestellen verlegt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt kann niemand eine seriöse Aussage darüber machen, welche Buslinien in welcher Form erhalten oder unmgelegt werden. Die bislang getätigten Aussagen von Mobiel lauten immer, daß man zur Streckenführung und den Busbegleitverkehr noch keine Aussage treffen kann. Folglich ist es absolut unseriös derartige Behauptungen aufzustellen.
ich würde mcih freuen, wenn man nur noch die Aussagen in die Diskussion einbringen würde, welche wirklich belastbar sind und nicht ständig irgendwelche Nebelkerzen zünden würde.

Allen einen schönen Abend.

Interessierte an Unterschriftenlisten gegen den Stadtbahnausbau können sich gerne unter folgender Mailadresse an uns wenden: pro-bus-heepen@arcor.de
Heepen
UlrichP
27.05.2013, 16:46 Uhr
 
Bei der Variantenabwägung für die Linie 5 in Mitte sehe ich im Ostabschnitt eher Vorteile für eine Führung in der Heeper Straße, da sowohl hier als auch Auf dem Langen Kampe kaum ein eigener Bahnkörper umsetzbar ist, eine städtebauliche Neugestaltung durch die Stadtbahn aber eher die Heeper Straße aufwerten kann.
Im Westabschnitt möchte ich als nochmals zu prüfende Variante die westliche Bleichstraße vorschlagen, da diese eine hohen Anteil an eigenem Bahnkörper ermöglicht und fahrdynamisch vorteilhaft ist ( Führung in gerader Linie vom Kesselbrink in Richtung Osten ). Um die Erschließungsqualität dieser Variante zu optimieren, könnte über eine Haltestellenverdichtung nachgedacht werden, d.h. Haltestellenfolge Kesselbrink - VHS ( Höhe verlängerte W.-Rathenau-Str. ) - Hermann-Delius Str. - Huberstraße - Ostbahnhof.
Heepen
Quittenbäumchen
27.05.2013, 15:24 Uhr
 
>>> weiter gehts...

Ich halte das Gebiet zwischen August Bebel Straße und Am Stadtholz für weniger fahrgastintensiv, als die Route über die Heeper Str.
Variante 1 hat da nur die AA und die Seidenstickerhalle gegenüber Variante 5 mit Raspi/Volkshochschule, dem real, dem Berufskolleg, diversen Supermärkten und dem Bereich an der Lohbreite. Außerdem führt die Trasse nicht direkt an der Feuerwache entlang, was möglicherweise im Alarmfall zu Problemen führen könnte.

Außerdem soll ja laut Herrn Meier die Taktung der Busse auf der Bleichstraße nicht verringert werden. Gleichzeitig sollen aber Busse gespart werden. Das würde wohl bei Variante 1 dazu führen, daß auf der Bleichstraße ein 10 Minuten Bustakt und 100m weiter Auf dem langen Kampe ein 10 Minuten Bahntakt existiert, während auf der Heeper Straße und Lerchenstraße deutlich gekürzt werden müßte.
Zur Zeit kann ich ab Lohbreite in die Stadt und zurück über die Lerchenstraße. Wenn ich dann aber in beiden Richtungen ab/bis Auf dem langen Kampe fahren soll, nehme ich doch wieder das Auto. Das Parkhaus Rathaus ist prima erreichbar und preiswert und bei kurzen Besorgungen nicht teurer, als der ÖPNV.
Und wenn ich die 21/22 so in der Lerchenstraße sehe, denke ich auch manchmal, daß die Taktung nicht immer optimal an den Bedarf angepaßt ist. Aber da hängt wahrscheinlich mehr dran, als man so auf den ersten Blick sieht.

In Heepen selbst finde ich nur Variante J akzeptabel. Sollte die Bahn hier direkt durch den Ortskern fahren, würde dieser dadurch so beeinträchtigt, daß da eigentlich keiner mehr hin will. Jetzt ist Heepen recht ruhig und nicht unattraktiv. Man kann prima in der Eisdiele sitzen und eine Pause auf einer Radtour machen. Aber wenn da alle 5 Minuten eine Bahn durchfährt? Och nö!
Auch die Entscheidung für die Potsdamer Straße finde ich nicht so gut. Von oben gesehen würde ich es geschickter finden, über Hillegosser Straße und Heeperholz bis zur Potsdamer Straße zu fahren. Damit wären auch Rote Erde und die dortigen Neubaugebiete erreichbar.

Was ich nur unterstützen kann, ist die Forderung nach einer Anbindung an den Hauptbahnhof. Allerdings wird die hier im Forum vorgeschlagenen Variante mit Anbindung über Tor 6 auch möglicherweise auch problematisch. Da gibt es ja schon die Protestgruppen wegen der Wendeschleife...

Nicht verstehen kann ich, warum man nicht über eine Variante mit einspuriger, separater FÜhrung und Begegnungsverkehr ausschließlich an Haltestellen nachdenkt. Bei der Auftaktveranstaltung hatte ich einen Mobiel Mitarbeiter danach gefragt und er sagte, dafür gäbe es keine Förderung. Die gibt es im Fall der Variante 5 jedoch sowieso nicht. Ein einzelnes Gleis könnte man aber
sicherlich in der Heeper Straße getrennt vom MIV unterbringen.

Insgesamt denke ich so ein bißchen:
Wenn ich einen Bulli brauche, kaufe ich nicht einen Kombi, nur weil mir der Hersteller dafür etwas im Preis entgegenkommt. Ich hätte dann nicht das, was ich brauche, wäre aber trotzdem mein Geld los.
Heepen
Quittenbäumchen
27.05.2013, 15:10 Uhr
 
Hallo,

ich habe es leider jetzt erst geschafft, mich im Forum einzulesen. Die Machbarkeitsstudie habe ich nicht gelesen, möchte aber trotzdem gerne mit meiner Meinung zur Diskussion beitragen.

Zuerst mal ein 'Respekt!' an die offiziellen Mitdiskutierer hier. Wenn ich so die Zeiten mancher Postings sehe, bin ich beeindruckt!

Ich habe 6 Jahre lang in Heepen/Süd gewohnt und mein erster Gedanke, als ich von der Stadtbahnanbindung von Heepen hörte, war: "Wozu? Die Busanbindung ist doch gut!". Lediglich die Anbindung an den HBF könnte besser sein. Besonders, wenn man abends mit Gepäck aus dem Bahnhof kommt und kein Bus mehr fährt. Dann muß man erst auf die S-Bahn warten und zum Jahnplatz fahren, oder gleich zu Fuß durch die Stadt, was auch kaum länger dauert. Das ist ein aktueller Schwachpunkt und sollte nicht so bleiben.

Mittlerweile wohne ich in Mitte, wäre aber trotzdem von Änderungen betroffen, da ich die 21/22 in die Stadt benutze und die Heeper Staße stadtauswärts auf meinem Arbeitsweg liegt. Da ich aber im Einzugsbereich der Linie 5 / Variante 5 liege, wäre die Veränderung nicht sonderlich groß. Wie viel schlimmer die zu erwartenden Störungen des MIV durch gemischte Trassenführung wären, als bislang durch den Busverkehr mit zeitweise völlig sinnlosen Bus-Vorang-Ampel-Schaltungen und dem einen oder anderen Bus, der den Fahrplan wieder zurecht bummelt, kann ich nicht einschätzen.

Trotz der zu erwartenden, massiven Verkehrseinschränkungen auf der Heeper Strasse während der Bauphase, halte ich die Führung über diese Trasse für sinnvoller, als durch Auf dem langen Kampe. Wie bereits mehrfach geschrieben würde, ist Auf dem langen Kampe mit den Kirschbäumen schon etwas sehr besonderes. An allen Ecken und Enden sprechen Stadtplaner von der Aufwertung von Wohngebieten und hier würde dann ein Schmuckstück, vermutlich überwiegend wegen der Fördermittel, zerstört. Ganz abgesehen vom permanenten Lärm, Vibrationen und wahrscheinlich erhöhter Unfallgefahr für Kinder.

Geht nochweiter >>>
Heepen
Balu
27.05.2013, 14:48 Uhr
 
Ich bins nochmal,
bei der Wahl der Trassenführung der Linie 5, zwischen Jahnplatz
und Radrennbahn,sollte man die nehmen wo die meisten Menschen
wohnen.Bei der Entscheidung muß man das Ganze sehen und
nicht auf jede Kleinigkeit Rücksicht nehmen.
Zum Grünenband möchte ich auch noch was schreiben,
ich hatte deswegen ein Anfrage gemacht,warum ab der BF-
Stadtholz der Weg geflastert wird,wo ja auch vieleicht die Bahn lang
fahren könnte.Die Antwort war sehr kurz und auch sehr Gaga und jetzt
muß man das einen einfachen Bürger zum Verstehen bringen.
Es geht um Fördergelder die auch was mit dem Kesselbrink zu tuen
haben und der Rest ist Behördendeutsch.
Sollte man sich für denn Langen Kampe entscheiden,so wird der
Weg zurückgebaut und geändert ( die Mittel muß die Stadt auch
nicht zurückzahlen ).

Das Grün ( Bäume,Sträucher etc.) welches wo auch immer verschwindet,
ist aus meiner Sicht vertretbar und wird ja wieder ersetzt .
Was am Ende zählen sollte,ist dass Ergebniss und das ist der Gewinn
für uns alle und der Umwelt.
Bis nächste Woche,
Ihr Balu
Heepen
Guenter
27.05.2013, 13:34 Uhr
Das mit dem grünen Band stimmt, und das hätte man eigentlich vorher wissen müssen. Aber das ist auch wieder so ein Ding. Es gab Zuschüsse, und so musste irgendwas gemacht werden, Hauptsache das Geld einsacken. Ist ja auch ok, aber dann irgendetwas zu machen, was möglicherweise ein paar Jahre später wieder zerstört wird, ist doch wohl nicht Sinn der Sache. Und da wundern sich die Politiker, wenn man irgendwann mal sauer wird wegen Verschwendung unserer Gelder. Wir müssen hart für unser Geld arbeiten, und es kann nicht angehen, dass es von der Politik so zum Fenster raus geworfen wird.

Ich bin nicht selber betroffen von der zukünftigen Bahn, wohne an der Ziegelstraße. Aber selbst ich kann nicht begreifen, dass man in Erwägung zieht, zwischen Seidenstickerhalle und Radrennbahn fast alles Grün zu Kleinholz zu verarbeiten. Dazu die wunderschöne Kirschblütenallee, eine Zierde für die Stadt und überhaupt den 5. Kanton. Sorry, aber dazu fällt mir nichts Gutes ein.
Heepen
Kampe98er
27.05.2013, 13:25 Uhr
Kommentar zum Beitrag von dehabi80
Aus dem Text der Freien Scholle:
"Unter sozialen Anforderungen versteht die Freie Scholle das gemeinsame Interesse der Menschen im Wohnquartier an einer verbesserten Erschließung durch die Straßenbahn und insbesondere auch die Berücksichtigung der Anwohnerinteressen an der Wohnumfeldgestaltung."

Die Anwohnerinteressen der der Auf-dem-Langen-Kampe-Anwohner an der Wohnumfeldgestaltung (Wohnstraße, beruhigt, mit den Bäumen und Grünflächen attraktiv gestaltet, Wohnqualität hoch) schließen eine Straßenbahntrasse mit den sich abzeichnenden Nachteilen und Wohnwertverringerungen gerade dort aus!
Heepen
Kirschenallee
27.05.2013, 13:21 Uhr
 
Nun setzen wir noch einen oben drauf:
Das Grüne Band!!!!!!
Auf der anderen Seite des Bahndammes wird zur Zeit für 2 Millionen Euro das Grüne Band erststellt. Sollte die Stadtbahn über den Langen Kampe gebaut werden, so müsste einiges wieder zerstört werden, weil die Trasse genau dort verläuft. Was für eine Steuerverschwendung........
Heepen
Kirschenallee
27.05.2013, 13:15 Uhr
 
Wir wohnen direkt am Ostbahnhof. Das schon seit 1985. Wir haben hier schon so einiges erlebt.Z.B. Die Demos der Neonazis. Jedes Wochenende Disco im Ostbahnhof. Zugeparkte Ausfahrten und Straßen der Berufsschüler . Bremsen und Anfahren der Regionalbahn am Haltepunkt Ostbahnhof. Teilweise steht die Bahn bei laufendem Motor für längere Zeit an dem Haltepunkt. Dann müssen wir die Fenster schließen, um die lauten Geräusche zu mindern. Wenn wir nun auch noch die Straßenbahnhaltestelle fast unter unseren Balkon und Wohnzimmerfenster bekommen ist das das Maß für uns voll. Bislang haben wir hier noch gerne gewohnt. Wir waren stolz auf unser Eigentum. Doch nun verliert es doch sehr an Wert. Außerdem verlieren wir noch 2 gemietete Garagen. Wir brauchen hier keine Straßenbahnlinie Auf dem Langen Kampe.
Auf der Heeper Strasse ist die Stadtbahn bestimmt eine Bereicherung des tristen Stadtbildes.
Heepen
dehabi80
27.05.2013, 08:14 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Christine
Ich kann mich nur wiederholen, gerade wegen der Punkte die Sie anführen, sollten auch Sie für eine Bahn auf der Heeper Straße sein.
Denn viele Leute fahren lieber Bahn statt Bus, und daher würden einige vom PKW auf die Bahn umsteigen und die bisherige Belastung senken.
Weniger PKW, weniger BUS(brauchen auch nicht extra umgebaut, verbessert werden, keiner muss Aussteigen die Rampe ausklappen), weniger Stau.
Geschwindigkeit: Auf der Heeper Straße kann sie 50 statt 30 auf dem langen Kampe fahren.
Also Heeper Straße
:-)
Heepen
 
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