Tag 15
Quittenbäumchen
27.05.2013, 18:34 Uhr
Kommentar zum Beitrag von 04910
Demnach wären die Vogelstraßen wohl der große Verlierer der ganzen Aktion.

Wenn nur noch die 21 von Lohbreite (Variante 5) oder Ostbahnhof (Variante 1) in Richtung Heepen fahren würde, müßten alle Vogelstraßler immer mindestens einmal umsteigen. Super-GAU wäre dann abends nach 350/351 Dienstschluß vom Hauptbahnhof z.B. zum Grasmückenweg. Am Bahnhof warten und in die S-Bahn; dann Lohbreite/Ostbahnhof warten und in die 21.
Wie war nochmal die Nummer vom Taxi?

Aber so wie ich Herrn Meier auf der Auftaktveranstaltung verstanden habe, ist über die Neuverteilung der neuen Busrouten noch nicht gesprochen worden.
Aber hier kann ich ja schonmal darauf aufmerksam machen...
Bus · Heepen
 
Tag 10
04910
22.05.2013, 15:50 Uhr
 
Thema: Stadtbahn nach Heepen – Einsparungspotential beim Busverkehr (2/3)

Nun aber zu den konkreten Zahlen aus den Kosten-/Nutzen-Untersuchungen:

Je nach Variante werden im Gutachten 10 (Variante1) bzw. 11 (Variante 5) Busse und das zugehörige Personal ermittelt, was nach einem Stadtbahnausbau nicht mehr benötigt würde.

Zwei Busse werden davon bei den Linien 350/351 (zwei sich überlagernde 1-Stunden-Takte) eingespart, welche nunmehr in Heepen enden und unter Beibehaltung des heutigen Fahrplanes dafür noch vier Fahrzeuge erfordern würden. Bei einer Verschiebung der Fahrplanzeiten wären sogar nur drei Fahrzeuge nötig, wenn Wendezeiten reduziert würden. Da aber auch das heutige Angebot gegebenenfalls kurzzeitig mit fünf Fahrzeugen – anstelle von sechs bei der sicheren Variante – gefahren werden kann, liegt hier ein richtiges Ergebnis vor.
> Einsparung: zwei Busse und zugehöriges Personal

Die nachfolgend angestellten Betrachtungen der innerstädtischen Linien beziehen sich auf die Zeiten des maximalen Verkehrsmitteleinsatzes (HVZ) und gehen daher von einem 20-Minuten-Takt aus. Die Zeiten der heutigen Ankünfte bzw. Abfahrten an den Endstellen wurden möglichst beibehalten um bestehende Anschlüsse nicht zu gefährden. Zwangsläufig gelang dies nicht an der Endstelle Baderbach, um auf der Bleichstraße weiterhin einen 10-Minuten-Takt anbieten zu können (einmal umsteigefreie Fahrt (Linie 26), einmal Fahrt mit Umstieg Bus (Linie 25) >< Stadtbahn in/aus Richtung Zentrum).

Bei Auswertung der Fahrpläne der heutigen Buslinien 21 und 22 ergeben sich jeweils fünf benötigte Fahrzeuge, welche sich auf insgesamt neun reduzieren lassen, wenn beide Linien umlauftechnisch verknüpft werden. Im Planungsfall ergeben sich zwei Fahrzeuge für Linie 21 Lohbreite—Heeperholz (Reisezeit: 2*9 Minuten) und drei Fahrzeuge für eine Linie 22 Jahnplatz—Quelle (Reisezeit 2*17 Minuten), da für eine Wende am Jahnplatz wenigstens 12 Minuten einkalkuliert werden sollten. Die im Gutachten ausgewiesene Einsparung von fünf Fahrzeugen wäre erfüllt, wenn nicht die im Ist-Fall kalkulatorisch enthaltene, stündliche Verbindung nach Werther im Planungsfall fehlen würde. Bei einer Reisezeit von 2*30 Minuten müssen dafür theoretische zwei Fahrzeuge veranschlagt werden, gelingt eine Integration in den Umlauf der Linie 62 bzw. eine – nicht uninteressante, wenn auch „politisch“ eher unwahrscheinliche - Verknüpfung mit der Linie 369, nur ein Fahrzeug. Dieser Kostenbestandteil fehlt definitiv in der Bewertung, d.h. ein oder zwei Fahrzeug(e) und zugehöriges Personal werden weniger eingespart. Die neue Linie 21 kann - unabhängig von den Varianten 1 oder 5 – generell im Bereich Bahnhof Bielefeld Ost wenden.
> Einsparung: maximal vier Busse und zugehöriges Personal

(weiter im 3.Teil)
Bus · Heepen