Tag 15
Regiotramuli
27.05.2013, 06:22 Uhr
Mayerhardi:
>>>>>>>>>>> (...) Das liegt auch daran, dass der benannte „Vamos-6-Achser“ keine Trittstufen hat, also einen vollständigen Netzausbau voraussetzt. Technisch eine Position, die man einnehmen kann, bei der politischen Umsetzbarkeit haben wir unsere Zweifel zu diesem Thema bereits mehrfach dargelegt. (...) <<<<<<<<<<<<<

Stadtbahnuli :
UND inzwischen habe ich einen weiteren Vamos-Stadtbahnwagen auf dem Papier gebracht, ausgerechnet für die Linien 1 & 3.
Dieser sieht fast genauso aus, wie der TW 2000 aus; d.h. ich habe ein kurzes Mittelteil eini gebracht. (dieser hat eine länge von zwei Fenstern und hat 16 Sitzplätze drinnen - vis-a-vis angelegt) Auf Facebook habe ich alle 3 Aussehensvarianten drauf gepackt, aber auf der Homepage www.myblog.de/pro-stadtbahn habe ich nur eine. Aussehensvariante.
Mal sehen, ob ich die anderen beiden dazu tuhe.
Einer von denen da ist der Mittelteil auch 3 Fenster lang - wie bei den M8C-Stadtbahnwagen (Frankfurter Bezeichnung wäre es bestimmt Qt8, der Nachfolger von PT8, WENN diese da auch gäbe). Auch darinnen sind alle Sitzplätze vis-a-vis (24 Sitzplätze drinnen) und bei dem dritten Variante habe ich ohne Wagenmittelteil, dafür sind die Kopfwagenteile Sitzwagen, Bloß im Drehportalbereich sind Steh- und Abstellplätze für Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle.

Wenn Sie wollen, kann ich auch per BDF was senden. Ich habe nur die Außenansicht drauf, aber die Querschnittzeichnung nicht. das muss ich noch machen
Bloß brauche ich Ihre Adresse,
Am Kopfteil sind ALLE Fenster gleich lang, dafür ist das Fahrgestell etwas weiter nach außen gesetzt, damit auch die ersten Doppeltüren - also alle Doppel-Außentüren Klappstufen haben.
Ich finde dass ÜBERHAUPT sehr wichtig, dass ALLE Stadtbahnwagen an den jeweiligen Türen Klappstufen haben sollten, auch die TW3000 in Hannover und alle U-Wagen in Frankfurt (wobei ich für denen den U6-Stadtbahnwagen entworfen habe; dieser sieht auch so aus, wie TW2000, aber mit besseraussehenden Außentüren, Ähnlich wie bei M8D.

Mit dem kurzen- bzw. fehlenden Mittelteilen will ich hoffen, OB ich auch solche Wagen im doppeltrakt an einem Bahnsteig mit 50 Meter länge dran bekomme?

Ich finde, es reicht aus wenn die von der ersten Außentüre vom ersten Wagen bis zur letzten Außentüre vom zweiten Wagen vom Bahnsteig abgedeckt ist.

Eigendlich fände ich es auch für richtig, dass an Proplemhaltestellen nur für 6 Türen der Hochbahnsteig ausreichen müsste, bei den beiden übrigen Türen klappt sich die Treppe auf oder bleiben verschlossen.

Bleiben Sie drann, es geht weiter:
(Platz reicht hier nicht mehr aus)
Regiotramuli
27.05.2013, 06:14 Uhr
Zweiter Teil: Vamos:

(...)
Ich finde, es reicht aus wenn die von der ersten Außentüre vom ersten Wagen bis zur letzten Außentüre vom zweiten Wagen vom Bahnsteig abgedeckt ist.

Eigendlich fände ich es auch für richtig, dass an Proplemhaltestellen nur für 6 Türen der Hochbahnsteig ausreichen müsste, bei den beiden übrigen Türen klappt sich die Treppe auf oder bleiben verschlossen.

In Dortmund hat man erhöhte Kurzbahnsteige eingeführt, an Proplemhaltestellen.
Dafür wird an den normalen Haltestellen ÜBERALL mir dem Rollstuhllogo-Abzeichen an gewissen Stellen hingewiesen, WO die Rollstuhlfahrer einsteigen sollten. das sollte man auch in Bielefeld machen. Somit wäre auch das Hochbahnsteigproblem am Claudiusweg, Ehrenbergplatz und Sennecenter SCHNELL gelöst.
Gerne hätte ich Ihnen was gezeichnet, aber das geht HIER gar nicht.
Außerdem kann ich die ExtraSpirenzien durchziehen, NACHdem das Forum geschlossen ist, vorher möchte ich es hier VOLL nutzen. Ich kam erst in den letzten 3 Tagen dazu mitzumachen, weil ich vorher zwangsmäßig nur außer Haus war.
Gesamtvorhaben
 
Tag 14
Hartwig Meier; moBiel
26.05.2013, 22:09 Uhr
Kommentar zum Beitrag von WolfgangK
Für heute soll es das mal gewesen sein abschließend mit einer Anmerkung zu dem sehr ausgearbeiteten Vorschlag von Herrn Küthe. Den musste man sich aber erst mal in Ruhe angucken, daher die Reaktionszeit...
Der Netzentwurf ist dem Beitrag von Wanda Wieczorek vom 22.05.2013, 10:40 Uhr zu entnehmen. Die dazu gehörende Betriebsbeschreibung ist in dem Beitrag von WolfgangK, auf den ich hier verweise.

Das Netz ist schon sehr ausführlich angelegt, man könnte es das „Wunschnetz“ aller in den Empfehlungen der Potentialanalyse berücksichtigten Netzverlängerungen nennen. Wichtig ist, dass es als reines Hochflurnetz angelegt ist. Wer sich diese Lösung also zu eigen macht, will also auch überall Hochbahnsteige durchsetzen. Das liegt auch daran, dass der benannte „Vamos-6-Achser“ keine Trittstufen hat, also einen vollständigen Netzausbau voraussetzt. Technisch eine Position, die man einnehmen kann, bei der poltiischen Umsetzbarkeit haben wir unsere Zweifel zu diesem Thema bereits mehrfach dargelegt.

Von der Netzstruktur her folgt der Vorschlag dem Netzausbau des TTK-Gutachtens, also mit oberirdischer Führung am Jahnplatz und allen Verlängerungen, inklusive Jöllenbeck. Wenn man die „Überall-ohne-Ausnahme-Hochflur“-Voraussetzung akzeptiert, fallen mir als Knackpunkte (wenn ich das Betriebskonzept richtig verstanden habe) folgende Punkte auf:

In den Endabschnitten Heepen und Sennestadt wird nur ein 20-Minuten-Takt angeboten, dass erscheint mir zuwenig und ist ein deutlicher Rückschritt gegenüber heute.

Zwischen Innenstadt und Bethel sehe ich und in Richtung Radrennbahn vermute ich Kapazitätsengpässe.

Abfahrten im 20-Minuten-Takt von verschiedenen Jahnplatzebenen sind nicht gut vermittelbar. Diese können zudem nicht getaktet sein: Dann geht es Richtung Sieker zum Beispiel um 05/25/45 und 12/32/52. Unser Vorschlag weist den Hauptlinien grundsätzlich den in Bielefeld erprobten 10-Minuten-Takt zu.

Eine Oberflächenverbindung Adenauerplatz - Jahnplatz mit einer zusätzlichen Wendeanlage vor der Kunsthalle kombiniert, wird vom Platz her sehr anspruchsvoll (=nicht einfach durchsetzbar).

Das vorgeschlagene Betriebsgeschehen in Babenhausen Süd und am Campus Nord habe ich - ehrlich gesagt - nicht nachvollziehen können. Welche Linien da wie flügeln hört sich sehr, sehr komplex an. Flügelungskonzepte emotionalisieren übrigens, auch in Verkehrsunternehmen. Das Beispiel der Deutschen Bahn mit dem ICE in Hamm zeigt für viele Kollegen, dass das keine hinreichend betriebsstabile Lösung ist. Auf jeden Fall geht sie nicht richtig schnell, da automatische Kupplungen dafür teure Voraussetzung sind und zum (Ab-)Kuppeln erstmal ein-/ausgefahren werden müssen.
Gesamtvorhaben
 
Tag 9
floh
21.05.2013, 16:39 Uhr
Kommentar zum Beitrag von WolfgangK
Hallo Herr k,
ich denke mal,dass man über einige Ihrer Vorschläge
reden sollte.Aber ich weiß jetzt schonn das die hohen
Herren über sinvolle Varianten nichts wissen wollen.
Lieber werden Steuergelder verschleudert und an-
schließend zahlen wir alle und die Natur die Zeche.
V.G.Floh
Holger
21.05.2013, 12:08 Uhr
Kommentar zum Beitrag von WolfgangK
1) Zuviel Aufwand - Zugteilungen am Campus.
2) Zuviele verschiedenen Linien - unübersichtlich.
3) Durchgehende Verbindungen Jöllenbeck - Uni sind nicht nötig, es reicht ein Umsteigepunkt an der Voltmannstraße (Hochbahnsteig, optimierte Anschlüsse, kein Kehrgleis). Gleisdreieck Voltmannstraße/Jöllenbecker Straße, bestehende Wendeschleife Babenhausen Süd.
4) Teils leere Züge vorprogrammiert (Adenauerplatz - Jahnplatz Richtung Schildesche Linie 11)
5) Anschluss Heepen an Hauptbahnhof fehlt.
6) Kurzbahnsteige nur an kritischen Punkten: gehören überall dort hin, wo geringeres Fahrgastaufkommen besteht (also alle Wohngebiete).
Gesamtvorhaben
WolfgangK
21.05.2013, 11:14 Uhr
 
Hier mein Diskussionverschlag zur Ausgestaltung des Gesamt-Netzes.
Der Vorschlag ermöglicht einen nahezu vollständigen Einsatz der neuen Fahrzeuge im gesamten Netz (außer Linie3)
Legende:
Haltestellen (HST) Länge S=100m K=65m
Fahrzeugkmbinationen V8 = VAMOS 8-achsig V6 = VAMOS
M8D1, M8D2(Doppeltraktion), M8DL (Langzug)

Linie 1: Senne-Schildesche - Takt 20 m - HST S -
TFz: M8D1, M8D2,M8DL, V8, V(+V8, V6,V6+V6, V6+V8
Betrieb: Kehrschleife Senne beibehalten

Linie 11: Adenauerpl-Schildesche - Takt 20 m - HST S
TFz: wie Linie 1
Betrieb: Wendeanlage Kunsthalle

Linie 5: Heepen - Sennestadt - Takt 20 m- HST S+K
TFZ: V8, V6, V6+V6
Betrieb: An kritischen Stellen in Heepen und Sennestadt Kurzhaltestellen

Linie 6: Sieker Mitte- Sieker- Adenauerpl - Heepen
Takt 20 m HST S+K
TFz: V8, V6, V6+V6
Betrieb: Voraussetzung Verbindug Sieker Mitte (o. Luther Kirche) nach Sieker
An kritischen Stellen in Heepen Kurzhaltestellen
Eine Verlängerung auf den Strecknast nach Stieghorst oder Hillegossen ist denkbar.

Linie 3: Hillegossen - Babenhausen Süd ( - Campus Nord)
Takt 10 m HST S
TFZ: M8D1 M8D2

Linie 31 (MOBIEL 2040?): in CAMPUS Nord wird die Doppeltraktion der Linie 3 geflügelt.
Der hintere Teil schafft über Babenhausen Süd eine direckte Verbindung nach Theesen (Jöllenbeck), Zur Potenzialanalyse der Linie-3-Verlängerung kommt hier noch das Potenzial der Direktverbindung zum Campus Nord hinzu.
Der in Campur Nord verbliebene Teil wird mit einer Traktion aus Theesen (Jöllenbeck) gekuppelt und fährt zurück nach Hillegossen.
Takt 20 m HST S
TFz : wie Linie 3

Linie 4: Dürkopp Tor 6 - Campus Nord
Takt 10 m HST S
TFz: V8 V8+V8

Linie 2: Sieker - Milse Ost Takt 20 m HST (S)
TFZ: V8, V6, V6+V6

Linie 21: Rathaus - Milse Ost
Takt 20 m HST (S)
TFZ wie Linie 2

Betrieb gesamt:
Direktverbindungen: Sieker-Landgericht und Sieker-Rathaus nur alle 20 m
Durch Vermaschung der Streckenäste der Linien 1, 11 und 6 ergibt sich zwischen Adenauerplatz und Abzweig Langericht ein partieller 5-min-Takt.
Die Netzwirkung der neuen Verknüpfungspunkte wird zusätzliche Potenziale erschließen.
Gesamtvorhaben