Tag 14
dehabi80
26.05.2013, 20:47 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Regiotramuli
Bödsinn, darum geht es gar nicht.
Wo ist der Unterschied, wenn Leute an der Straße stehen und auf den Bus warten? Und ob sie an der Straße stehen und auf die Straßenbahn warten, siehe auch Detmolder Straße oder Hauptstraße, wenn Sie es so wollen.
dehabi80
26.05.2013, 20:40 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Regiotramuli
Ich denke es gibt viele Stellen die Geld benötigen, und dieses auch haben sollen, aber das ist hier nicht das Thema, und Oberleitungsbusse, statt eine Straßenbahn halte ich auch nicht für sinnvoll.
Bastian Schwarz
26.05.2013, 15:57 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Regiotramuli
Entschuldige bitte meine wiederholte kritische Nachfragerei!

Aber hast du auch verwertbare ernstzunehmende Studien oder Zeitungsartikel die deine Behauptungen untermauern, oder nur Verlinkungen auf deinen Blog?

Es wäre ja auch möglich jede Fahrspur eines MIV in einem Trog zu legen um gegenseitige Kollisionen mit anderen Verkehrteilnehmern und Fahrzeugen zu vermeiden, macht man aber nicht weil es exorbitant teuer wäre.

Was würde deines Erachtens passieren wenn ein Kind eines NF-Gegner auf einem HF-Bahnsteig stolpert und 80cm in die tiefen Abgründe des Gleisbettes fallen würde und sich die Stirn auf der Schiene aufschlägt?
Klagewelle gegen die Stadt Bielefeld einläuten?
Sorry das ist Hahnebüchen was du da schreibst.

Im übrigen wie wäre das Problem mit deinen so angepriesenen Obusen zu lösen? Haltestellen nur ausserhalb der öffentlichen Verkehrsflächen z.B. auf der Radrennbahn?

Vielleicht auch die Haltestellen hinter Sandsack- und Betonklotzbarikaden bauen?
Die gibt es demnächst in Hülle und Fülle in Afghanistan zu erwerben, können gleich mit den Truppen heimgebracht werden!

Oder doch lieber HF-OBUS, jedes Fahrzeug 60 Tonnen schwer damit bei einer Kollision mit einem 40 Tonner dieser in den Sandkasten des angrenzenden Kindergartens gerammt wird wo gerade 22 Kinder freudig im Sand toben?

Hochachtungsvoll
Bastian Schwarz
Regiotramuli
26.05.2013, 15:11 Uhr
Kommentar zum Beitrag von dehabi80
Ob man FÜR- oder gegen den Hochbahnsteig ist, ist gehupft wie gesprungen.
Hochbahnsteig im Straßenraum wäre für die wartenden Fahrgäste am sichersten.
An der Haltestelle Koblenzer-Straße hat man den Beweis.

Auch in Düsseldorf und Würzburg gibt es Beweise und das Unglück WIRD früher oder später auch entlang der Strecke eintreten, wo HF-Bahnen verkehren werden; eine gans klare undeindeutige und simple G'schicht'n

google: Zeitungsteile Thema:TramHaltestellenunfälle

Hier geht es nicht um Schönheit, sondern um Sicherheit !

Interessant wird es, wenn vom Hochbahnsteiggegner deren Angehörige bzw. Kinder an einer NF-Straßenbahnhaltestelle auf die NF-Straßenbahn warten und werden dabei vom PKW-LKW bzw. BRUMMI über den Haufen gefahren und das künftige treffen wäre nur noch auf dem Friedhof am Grab.
Hoch-/Niederflurtechnik
Regiotramuli
26.05.2013, 14:46 Uhr
Kommentar zum Beitrag von dehabi80
Am besten man belässt das so, wie es ist.
Naja; Busse könnten im laufe der Zeit und Hoffentlich Oberleitungspflichtig werden.
D.H. wenn in einigen Bereichen Oberleitung unerwünscht ist, kann der Obus einige Abschnitte mit Dieselmotor überbrücken.
Die heutigen Obusse haben alle einen Hilfsdieselmotor.

Obusstrecken anzulegen wäre um die Hälfte billiger ggf. inkl. Unterwerke, welche da und dort angelegt werden müssen.

Das restliche Geld - anstatt Straßenbahnstrecken-Neubau für die Linie 5 - sollte man lieber nach Bethel zur Abteilung >Ambulante Betreuung - Freizeitzentrum-Eckartsheim 1.Stock - 33689 Eckartsheim< spendieren. Es werden da keine Gruppenausflüge mehr angeboten, weil denen das Geld fehlt.
dehabi80
26.05.2013, 14:28 Uhr
Kommentar zum Beitrag von Bielefelder
Ich bin keine Strom Fachmann, aber es geht um das Bild was durch die Bahn entsteht, damit bin ich nicht einverstanden.
Bielefelder
26.05.2013, 14:14 Uhr
Kommentar zum Beitrag von dehabi80
[...] Und ganz besonders wäre es ein sehr hässliches Bild wenn die Bäume (Kirschblüten) weichen müssten oder deren Anblick durch Starkstrom Oberleitungen verschandelt wird. [...]

Lieber dehabi80,

ich gebe dir im Grunde recht und bevorzuge auch eine Trassenführung über die Heeperstr.
Nur in dem oben genannten Punkt muss ich dir leider etwas wiedersprechen. Die Straßenbahnen in Bielefeld fahren meines Wissens nach mit 600 Volt Gleichstrom, als Starkstrom bezeichnet man jedoch einen 3-Phasenwechselstrom oder auch Drehstrom. Für ein solches Stromsystem bräuchte die Straßenbahn jedoch sogar 3 Unabhängige Oberleitungen und 3 Unabhängige Stromabnehmer, die die jeweils anderen Leitungen nicht berühren.

Bilder wie soetwas aussieht finden sich hier: http://www.berliner-verkehrsseiten.de/u-bahn/Fahrzeuge/Sfz/Arbeitslokomotiven/Versuchslok/versuchslok.html

Und so eine Konstruktion will heute keiner mehr haben auch die moBiel plant das nicht, weder für die Heeperstr. noch für Auf dem Langen Kampe.

Ich hoffe ich komme jetzt nicht allzu klugsch...isch rüber, aber wenn Fachbegriffe verwendet werden, dann bitte richtig.
Heepen
Fairy
26.05.2013, 14:06 Uhr
Kommentar zum Beitrag von dehabi80
Den Aspekt, dass womöglich eine Haltestelle vor meiner Haustür sein könnte habe ich noch garnicht bedacht. Und wie es an manchen Haltestellen vor sich geht weiß ich und das gefällt mir nicht. Ich denke, bei Ihren Ausführungen denken Sie an den Fußgänger-Durchgang zwischen dem Langen Kampe und dem Hudeweg?!? Hier wird tatsächlich nie sauber gemacht. Kürzlich habe ich mich mit einer Anwohnerin unterhalten, die auf eigene Faust den Müll eingesammelt hat (6 große Müllsäcke voll!), weil die Stadt dafür kein Geld hat. Wenn dort in der Nähe eine Haltestelle wäre, dann sollte der Durchgang am besten ganz verschwinden, da das Müllaufkommen dadurch mit Sicherheit noch weiter steigen würde.
Und mich durch eine Schar wartender Menschen zu drängen wenn ich das Haus verlasse, klingt auch nicht reizvoll. Auf dem Langen Kamp wurden auch grade einige Häuser renoviert und mit Balkonen und Terrassen verschönert. Da sitzt dann wahrscheinlich keiner mehr gern, wenn er von wartenden Fahrgästen beobachtet wird.
Ein wichtiger Aspekt!
Heepen
dehabi80
26.05.2013, 13:45 Uhr
 
Als Anwohner des infrage kommenden Teils des geplanten Ausbaus der Linie nach Heepen, möchte nun auch ich meine Meinung dazu äußern.
Ich bin grundsätzlich nicht gegen einen Ausbau der Linie nach Heepen,
nur sollte diese dann über die Heeper Straße führen und nicht über die Straße „Auf dem Langen Kampe“.
Es wäre eine Aufwertung der Heeper Straße, wenn die Linie dort lang führe, da Geschäfte dann besser erreichbar sind.
Diese wäre wie in Brackwede die Hauptstraße bereits eine Hauptverkehrsstraße.
Außerdem die Bedienbarkeit der Haltestelle an der Carl Severing Schule an der Heeper Straße könnte besser frequentiert werden zu Stoßzeiten.
Weiterhin wird es denke ich keinen oder kaum Parkplatz Verlust oder höhere Lärmbelästigung für die Anwohner geben.
Für Anwohner des Langen Kamps hingegen wäre es eine Herabstufung, und die Zerstörung einer der wenigen Wohn-/Fahrradstraßen, denn es müsste der Verlust von Parkraum hingenommen werden, sowie Lärm und Müll.
Denn auch wenn die Leute dann öfter mit der Bahn fahren würden, so wäre ein Verzicht auf einen PKW nicht denkbar, da man ihn für den Einkauf oder weiter weg wohnende Verwandte ja doch benötigt.
Und ganz besonders wäre es ein sehr hässliches Bild wenn die Bäume (Kirschblüten) weichen müssten oder deren Anblick durch Starkstrom Oberleitungen verschandelt wird.
Viele Spaziergänger oder Fahrradfahrer werden mir da zustimmen.

Denn davon gibt es dort sehr viele.
Kaum jemand fährt gerne mit dem Fahrrad über die Heeper Straße, aber durch eine Verkehrsberuhigte Zone 30 wie den langen Kamp schon, und genau dort würde eine zusätzliche Straßenbahn stören.
Nach Gesprächen mit den Anwohnern und Nachbarn auf dem Langen Kamp habe ich herausgehört das viele auf der Seite Ihre Schlafzimmer haben, was Stress zur Folge habe wird bei einer Tag und Nacht fahrenden Bahn mit ihrem Elektrosmog.
In meinem Fall wäre es so, dass die Bahn gefühlt durch meinen schönen Garten fahren würde, und ich den Anblick der Oberleitungen und damit einen Wertverlust für das Grundstück hinnehmen müsste, sowie Müll der Fahrgäste.
Dafür wäre dann aber wieder der Umweltbetrieb zuständig, ruft man dort aber an sagen die einem nur die Kassen sind leer, wir können nur einmal im Jahr sauber machen.
Tun es dann aber trotzdem nicht.
Ganz zu schweigen davon, dass noch gar nicht klar ist ob dort nicht vielleicht sogar eine Haltestelle hinkommt, von der mich die wartenden Leute dann beobachten wie Tiere im Zoo.
Daher bin ich entschieden gegen einen Hochbahnsteig, oder überhaupt der Linienführung auf dem Langen Kamp.
Doch wie das nun mal so ist, wird der Ausbau ja genau dort gefördert wo er nicht hingehört. Und letztendlich entscheidet eben immer nur das Geld, Geld, Geld.
Und der „kleine Mann“ hat dann das Nachsehen.
Wenn man kein Geld hat sollte man eben auch keine Schaufenster Bummel machen liebe Verkehrsplaner!
Also wenn Langen Kamp, dann nur ebenerdige Niederflurtechnik!

HEEPER STRAßE :-)

Auf dem Langen Kampe :-(
Heepen