Tag 12
Michael
24.05.2013, 20:29 Uhr
Kommentar zum Beitrag von 04910
Ob das technisch umsetzbar ist, müssen Experten bei MoBiel entscheiden, für mich klingt dieser Vorschlag aber genial! Teures, innerstädtisches Bauland für bessere Zwecke zu nutzen als zum Parken von Stadtbahnen ist mehr als nur einen Gedanken wert. Die Arbeitswege und Leerfahrten morgens beim Ausrücken und abends wenn alles wieder ins Depot fährt zu vermeiden könnte ebenfalls eine geniale Methode sein, die Wirtschaftlichkeit zu steigern. Ich hoffe sehr, dass dieser Vorschlag von den Entscheidern auf Machbarkeit überprüft wird.
Gesamtvorhaben
04910
24.05.2013, 20:10 Uhr
 
Thema: Stadtbahn nach Heepen – betriebliche Aspekte

Eine Verbindung zum bestehenden Stadtbahnnetz ist – egal welche Variante umgesetzt wird – unstrittig. Bei der oberirdischen Führung auf den Jahnplatz kann sowohl die Verbindung zur Wendeanlage Obernstraße erfolgen, als auch ein Betriebsgleis Richtung A.-Bebel-Straße – bei Variante 5 möglicherweise anschließend an die Endstelle der Linie 4 in der C.-Schmidt-Straße/Dürkopp-Tor 6 - gebaut werden. Es ist sinnvoll, die vorhandene Infrastruktur des Betriebshofes Sieker auch weiterhin zu nutzen. Ein – teilweise bereits angedachter - Neubau auf dem Gelände des Containerbahnhofes wäre nur mit einer Gleisverbindung möglich, welche im Gegenzug zu den anderen Möglichkeiten, definitiv nie eine verkehrliche Bedeutung erlangen würde. Wenn es der Stadt Bielefeld wirklich an Gewerbeflächen fehlt, warum dann ein so großes – zentrumsnahes – Areal als Fahrzeugabstellfläche verschwenden? Aber bitte auch nicht das x-te Autohaus oder den y-ten Baumarkt dort ansiedeln, deren Kundschaft ohnehin auf Kraftfahrzeugen fixiert ist und dann auch wieder riesige Park- bzw. Ausstellungsflächen benötigt. Vielmehr könnte man einmal beweisen, dass man dem – hier oft angeführten - autoarmen Wohnen auch autoarmes Arbeiten zuordnen kann. Oder hängt beides etwa nicht zusammen?

Reicht die Abstellkapazität des Betriebshofes Sieker nicht (mehr) aus, können durchaus – wie andernorts auch praktiziert – an bestimmten Linienendpunkten gegen Vandalismus geschützte Abstellanlagen vorgesehen werden. Diese würden auch den Vorteil bieten, ohne Verlängerung der Arbeitszeit des Fahrpersonals, morgens sofort in Lastrichtung den Betrieb aufnehmen zu können. Neben Heepen kämen dafür auch Sennestadt und im Norden der Bereich Babenhausen in Frage. So ergibt sich vielleicht an Werktagen die Möglichkeit, aus allen Richtungen morgens schon die kurz vor 5:00 Uhr ab Hauptbahnhof erfolgenden Zugabfahrten Richtung Gütersloh--Hamm/W. und Halle/W.—Osnabrück zu erreichen. In den dezentralen Abstellanlagen könnten auch Busse abgestellt werden, deren Einsatzgebiet mit voranschreitendem Stadtbahnausbau immer weiter ins Umland gedrängt wird. Die technologische Planung hinsichtlich Tanken, Waschen und Instandhaltung ist dafür sicher anspruchsvoller als bisher, sofern nicht ohnehin Subunternehmer zum Einsatz kommen sollen.
Gesamtvorhaben · Heepen