Partizipation · Ein Beitrag von Gerd Nowakowski · 05.08.2014

Tempelhofer Feld, Garnisonkirche, Olympia

Warum die Politik Bürgerbeteiligungen ernster nehmen muss

Politische Arroganz kommt nicht nur in Berlin vor. Auch in Potsdam zeigt der Streit um den Bau der Garnisonkirche, wie lax Politiker zuweilen mit Bürgerbefragungen umgehen. Dabei ließen sie sich gut planen.

Best Practice · Ein Beitrag von Dolores Volkert · 15.01.2014

Recht am Limit

Müssen die Regelungen zur Öffentlichkeitsbeteiligung ausgeweitet werden?

Der Kern von Öffentlichkeitsbeteiligung ist Verständigung, nicht Entscheidung. Zu den Grenzen der quantitativen Ausweitung von Vorschriften zur Öffentlichkeitsbeteiligung – eine rechtliche Perspektive.

Partizipation · Ein Beitrag von Hergen Wöbken · 18.12.2013

Wie schafft man wirkliche Partizipation?

Einige Ideen zur Förderung und Ausweitung von Beteiligung

Lebendige und gleichberechtigte Beteiligung ist eine Voraussetzung für die multilaterale Gesellschaft von morgen. Aber Beteiligung braucht ihrerseits gute Rahmenbedingungen, um sich entfalten zu können. Weil die Beteiligungsmöglichkeiten so vielfältig wie ihre Teilnehmer sind, muss wirkliche Partizipation beim Einzelnen in der Auseinandersetzung mit seinem unmittelbaren Umfeld beginnen. Von da aus kann sie ihre Kreise ziehen.

Partizipation · Ein Beitrag von Jörg Dräger · 04.11.2013

Von der Kür zur Pflicht

Warum Infrastrukturplanungen ohne Bürgerbeteiligung scheitern

Beteiligung darf kein optionales Extra, kein schmückendes Beiwerk oder politisches Feigenblatt sein. Sie muss ehrlich, verbindlich, ernsthaft und verlässlich sein. Nur so kann neues Vertrauen in Politik und Verwaltung entstehen.

Partizipation · Ein Beitrag von Gudrun Escher · 16.09.2013

Nur ein neues Zauberwort?

Bürgerbeteiligung braucht Zeit, Personal und muss finanziert werden

Einfach die Bürger fragen, was sie wollen, dann wird alles besser: So einfach ist das nicht, denn die bisherigen Planungsverfahren für Bauprojekte und die dafür verantwortlichen kommunalen Stellen sind darauf nicht eingerichtet. Bürgerbeteiligung braucht Zeit, Fachpersonal und muss finanziert werden. Richtig eingesetzt, können diese Investitionen allerdings neue Perspektiven eröffnen.

Mobilität · Ein Beitrag von Hartmut Topp · 16.05.2013

Auto-Mobil im Mobil-Verbund

Die Zukunft der Mobilität ist multimodal

Der Mobilitätsverbund ist der Königsweg in Richtung bezahlbare und nachhaltige Fortbewegung – mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit Bus und Bahn, Taxi und Car-Sharing. Dank der heutigen Möglichkeiten für die physische, informatorische, organisatorische und tarifliche Vernetzung der Verkehrsmittel verblasst der Statuswert des Autos immer mehr: Der Generation Golf folgt die Generation multimodal.

Partizipation · Ein Beitrag von Maja Schiffmann · 04.03.2013

Spannende Zeiten

Beim Ausbau des Stromnetzes ist Mitreden gefragt

In den nächsten Jahren werden die Bundesnetzagentur und zahlreiche Landesplanungsbehörden darüber entscheiden, ob und wo Tausende Kilometer neuer Stromnetze entstehen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um ihrem Verhältnis zu den Verwaltungsbehörden neuen Schwung zu geben!

Konversion · Ein Beitrag von Hans-Jörg Werth · 15.11.2012

Out of Order

Ehemalige Militärflächen warten auf ihre Wiederbelebung

Mit dem Abzug vieler amerikanischer und britischer Soldaten aus Deutschland starten etliche Konversions-Projekte in eine neue Zukunft. Sie bergen die Chance einer modernen, nachhaltig orientierten Stadtplanung.

Konversion · Ein Beitrag von Lars Wirkus · 29.10.2012

Auf zu neuen Nutzungen!

Die Konversion militärischer Liegenschaften als Chance für die Kommunen

Wenn hierzulande militärische Standorte geschlossen werden, dann beginnt meist das große Klagen – die Kommunen befürchten wirtschaftliche Ausfälle und immense Kosten für die zivile Nachnutzung der Flächen. Dass dies nicht unausweichlich ist, zeigt Lars Wirkus in diesem Beitrag und plädiert dafür, die Chancen zu ergreifen, die sich durch eine Konversion eröffnen.

Nutzungsmischung · Ein Beitrag von Günter Baasner · 29.09.2012

Wem nützt die Mischnutzung?

Gewerbetreibende haben oft andere Ansprüche als Anwohner

Wieso gibt es nach wie vor reine Büroquartiere, weshalb werden neue Gewerbegebiete entwickelt und warum werden diese sogar immer stärker profiliert? Weil neben der Sicht der Wohnbevölkerung auf Mischnutzung auch noch die Perspektive des Gewerbes eine Rolle spielt.

Nutzungsmischung · Ein Beitrag von Jörg Lehnerdt · 25.09.2012

Von Hermannshütte nach Phönixsee

In Dortmund-Hörde zeigt sich ein neues Gesicht des Ruhrgebiets

Stadtentwicklung unter der Maxime der Nutzungsmischung kann gelingen, wie der Dortmunder Stadtteil Hörde zeigt. Hier hat geplante Mischung ein Quartier auf die Füße gebracht und auf die Zukunft orientiert.

Nutzungsmischung · Ein Beitrag von Nina Brodowski · 14.09.2012

Sozialkitt oder Sprengstoff?

Die Idee der sozialen Mischung auf dem Prüfstand

Der Anspruch der sozialen Mischung erlebte in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Popularität. Vielen gilt sie als wirksames Mittel gegen Armut und als Antwort auf die zunehmende soziale Spaltung der Gesellschaft. Dies allerdings ist ein Fehlschluss.

Nutzungsmischung · Ein Beitrag von Christian Hunziker · 03.09.2012

Stadt der kurzen Wege

Nutzungsmischung ist gewünscht, aber mit Konflikten verbunden

In der Theorie sind sich fast alle einig: Die Trennung der Funktionen – hier Wohnort, dort Arbeitsplatz und an einem dritten Ort Einkaufszentrum – gehört der Vergangenheit an. Entwickler von neuen Vierteln streben heute eine Nutzungsmischung an. Doch in der Praxis zeigt es sich, dass damit auch Konflikte provoziert werden.

Partizipation · Ein Beitrag von Zivilarena · 09.07.2012

»Moderation muss beginnen, wenn es um die ersten Überlegungen geht«

Zivilarena im Gespräch mit Andreas Jacob

Das Interesse der Menschen, sich aktiv an den Veränderungs- und Entwicklungsprozessen in ihrem Wohnort oder ihrer Stadt zu beteiligen, ist merklich angestiegen. Stuttgart 21 und andere städtebauliche Projekte zeigen, dass moderierte Beteiligungsverfahren immer wichtiger werden. Zivilarena sprach mit Moderator Andreas Jacob über Strategien der Moderation, die Qualität von Transparenz und das Credo der Neutralität.

Partizipation · Ein Beitrag von Bettina Fackelmann · 28.06.2012

Des Kaisers neue Kapuzenpullis

Mit Relevanz und Fairness punkten digitale Foren auch bei Jugendlichen

Man möchte meinen, dass die kommunikationsfreudigen Digital Natives sich in ihren neuen, sozialen Medien ohne Weiteres auch über Politik austauschen, in Debatten einbringen und ihre Zukunft gestalten wollen. Aber warum soll ausgerechnet etwas, das offline, analog, zwischenmenschlich schon nicht gut funktioniert, in den Weiten des Internet zum Erfolgsmodell werden?

Best Practice · Ein Beitrag von Christian Hunziker · 16.06.2012

Die Bespielung der Lücke

Wie künstlerische Interventionen den Planungsprozess beeinflussen

Planung ist mehr als Bebauungsplanverfahren und Bürgerversammlung. Immer öfter bringen sich Künstler und Architekten mit temporären Interventionen in Planungsprozesse ein. Oft wecken solche Projekte ein großes Medieninteresse. Doch ob sie langfristig auf die Planung Einfluss nehmen, ist umstritten.

Partizipation · Ein Beitrag von Kristina Oldenburg · 30.05.2012

Alle wollen mitreden

Dialog braucht Raum – Kommunikation will gespürt werden

In der Kommunikation über Bauvorhaben steht die Sachebene im Vordergrund. Aber wie will man sachlich diskutieren, wenn die ausgelösten Emotionen keinen Raum haben? Die mediative Prozessbegleitung hält Strategien und Methoden bereit, um beiden Dimensionen zu ihrem Recht zu verhelfen.

Partizipation · Ein Beitrag von Friedhelm Feldhaus · 29.05.2012

Die 24-Stunden-Demokratie lebt

E-Partizipation als Baustein einer kooperativen Demokratie

Die repräsentative Demokratie ist in der Krise – daran besteht kein Zweifel. Gleichzeitig jedoch steigt das Interesse und Engagement, sich lokal oder regional für den Erhalt einer Badeanstalt oder gegen den Bau eines Logistikzentrums zu engagieren. Bietet die E-Partizipation einen Weg, die verloren gegangene Legitimität politisch-gesellschaftlicher Entscheidungen zurück zu gewinnen?